Persönliches

13 Weltwunderer-Weisheiten zum neuen Jahr


Zum neuen Jahr gibt es von uns keinen Rückblick und keine guten Vorsätze, sondern gute Tipps. Diesmal für alle Eltern, die mit einer großen Reise liebäugeln, aber sich noch nicht recht trauen. Von unseren – im Vergleich mit anderen Familien durchaus noch nicht so zahlreichen, aber dafür guten – Erfahrungen berichten wir in diesem Blog ja irgendwie ständig; heute fasse ich mal die „Basics“ zusammen, auf die es ankommt.

  1. Es gibt keinen besseren Moment als diesen. Das Leben ist kurz, die Kinder wachsen schnell, die schönsten Winkel dieses Planeten werden von den Massen entdeckt und entweiht. Nutzt die Zeit! 

  2. Ihr werdet es niemals bereuen, losgefahren zu sein. Aber ihr werdet es bereuen, daheim geblieben zu sein.
  3. Reisen muss nicht teurer sein als daheim bleiben. Man kann sein Haus untervermieten, günstige Ziele wählen, günstige Fortbewegungsmethoden und günstige Unterkünfte. Die besten Dinge, die man auf Reisen sehen und unternehmen kann, sind normalerweise auch die billigsten. Themenparks und Streichelzoos vermeiden!

  4. Reisen mit Kindern ist nichts Gefährliches. Genauso wenig, wie Zu-Hause-Bleiben zwangsläufig sicher ist. Beides hat Vor- und Nachteile. Ihr solltet euch nur sicher sein, dass ihr das, was ihr tut, auch wirklich tun wollt.
  5. Andere Länder, andere Sitten. Das Essen schmeckt anders. Die Menschen sind anders. Das Wetter ist anders. Man selbst verhält sich anders. Das ist kein Grund zum Jammern, sondern genau der Grund, warum ihr losgefahren seid!
  6. Manchmal wird alles zu viel sein. Diese Durststrecken zu überstehen, schweißt euch als Familie zusammen – versprochen! Das menschliche Gedächtnis erledigt den Rest: Nach einiger Zeit erinnert man sich nur noch an die besonderen, schönen Dinge und hat den ganzen Mist dahinter vergessen.
  7. Gepäck wird überschätzt. Berge von Wegwerfwindeln und Spielzeug, das man (fast) überall kaufen kann, sind überflüssig. Kinder kommen mit viel weniger zurecht, als man glaubt. Und Erwachsene auch. Das gilt im Übrigen auch für zu Hause…
  8. Ein bisschen Planung ist gut. Zu viel Planung ist nicht gut. Die besten Erinnerungen entstehen aus spontanen, unerwarteten Erlebnissen, an die bei Reiseantritt keiner gedacht hatte.Ein zu starrer Plan verhindert echtes Reisen – und sperrt die Kinder in ein Korsett, aus dem ihr mit ihnen doch eigentlich entkommen wolltet!?
  9. Scheiße passiert, auch Eltern sind Menschen. Fehler sind nicht nur lehrreich, sondern können auch zu den besten Erinnerungen einer Reise werden – wenn man sie mit Humor nimmt.
  10. Kinder brauchen weder Fernsehen noch Computerspiele, um sie ruhigzustellen oder abzulenken. Sie können sich genauso gut beschäftigen, indem sie an eurer Reise teilhaben. Als gleichberechtigter Teil der Familie sollten sie auch behandelt werden.
  11. Traut euch und nehmt Kontakt zu den „Eingeborenen“ auf. Mit anderen Deutschen kann man auch zu Hause in Deutschland reden, dafür muss man nicht um die halbe Welt reisen. 
  12. Eure Kinder sind stärker und klüger, als ihr glaubt. Um selbständige, unabhängige Kinder aufzuziehen, muss man etwas von ihnen erwarten. Gebt eure Ängste nicht an die Kinder weiter. Lehrt sie, nur das zu fürchten, was zu fürchten ist. Denkt gut darüber nach, welche Dinge das sein sollten.
  13. Kinder erinnern sich an Dinge, die sie mit ihren Eltern erlebt haben, nicht an Dinge, die sie von ihnen bekommen haben. Gebt euren Kindern kein Plastikspielzeug – gebt ihnen Geschichten, die sie an ihre Kinder weitergeben können!

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