Eure Neuseeland-Reisen mit Kind

Blog-Interview Nr. 19 – Neuseeland ahoi!

Achtung, Disclaimer: Dieses Weltwunderer-Interview haben wir VOR der Neuseeland-Reise von Frida und ihrer Familie geführt. Es wird aber hoffentlich nicht das letzte sein, das uns die vier Münchner geben – denn ihren mutigen Auswanderungsplan werden wir in den nächsten Monaten begleiten.

Zwei kleine Münchner in ... bald NZ! (c) derkleinemuc2

Zwei kleine Münchner in … bald NZ! (c) derkleinemuc2

Weltwunderer: Liebe Frida, erzähl unseren Lesern doch zuerst bitte kurz, wer ihr seid.

Frida: Wir sind eine kleine Familie, die seit zwei Jahren an einem See in der Nähe von Rosenheim im schönen Chiemgau lebt. Wir sind hierher gezogen, als unsere Zwillinge drei Monate alt waren. Für die Kinder wünschten wir uns ein Häuschen mit Garten und Wald und Wiesen vor der Tür statt der bisherigen dreispurigen Straße in der Dreizimmerwohnung in München.

Hans, mein Mann, pendelt seither täglich mit dem Zug, weil sein Büro weiterhin in München ist. Ich habe meinen Job dort gekündigt, um die Zwillinge bis zum Kindergartenalter zu Hause zu betreuen. Anschließend wollte ich mir eine Stelle hier vor Ort bzw. in der näheren Umgebung suchen, denn zwei Elternteile, die Vollzeit in München arbeiten, während die Kinder über 80 km weit weg in der KiTa sind, erschien mir unpraktikabel. Also haben wir ein relativ klassisches Rollenbild, noch, aber nächstes Jahr wird dann doch wieder alles anders.

WW: Ihr wollt 2015 mit euren Kindern nach Neuseeland reisen – so weit „ganz normal“. Was macht euer Reiseprojekt so besonders?

Frida: Wir fanden es für sich genommen eigentlich schon ganz schön mutig, mit zweijährigen Zwillingen (die wohlgemerkt noch nie durchgeschlafen haben und wir dementsprechend auf dem Zahnfleisch gehen) eine solche Reise zu unternehmen. 30 Stunden Flug, 12 Stunden Zeitverschiebung, vom Winter in den Sommer, vom Elternbett in den Campingwagen. Ob das so gut geht wie erhofft, wird sich noch zeigen.

Besonders ist unser Projekt aber deshalb, weil wir nicht „nur“ verreisen, sondern auch noch eine Universität besichtigen, und ich mehrere Bewerbungsgespräche führen werde. Denn: Wir wollen auswandern.

WW: Gibt es einen besonderen Grund, warum ihr auswandern wollt – und warum es dafür gleich ans andere Ende der Welt gehen soll?

Frida: Ich habe 2006 ein halbes Jahr in Auckland gelebt und ein Praktikum gemacht. Nach etwa drei Tagen im Land habe ich das erste Mal gesagt „Hier müsste man leben.“ Seitdem vergeht keine Woche, in der ich diesen Gedanken nicht wiederhole – und so oft ausgesprochen habe, dass mein Mann mittlerweile das Gefühl hat, er wäre mit mir dort gewesen. Damals war ich Anfang 20, völlig grün hinter den Ohren und hatte keine Vorstellung, was aus meinem Leben werden würde. Und was ich mal wollen würde. Danach habe ich meinen Studiengang gewechselt, gearbeitet, mich verlobt, geheiratet, Kinder bekommen, bin mehrfach umgezogen, Hausfrau und Mutter geworden. Es ist also enorm viel passiert, es sind viele schöne Dinge passiert und unser Leben läuft eigentlich in einer guten Bahn.

Aber so wie es läuft, sind wir nicht zufrieden. Mein Mann arbeitet so viel, dass er die Kinder kaum sieht – obwohl er sehr gern mehr als Vater für sie da wäre. Und ich betreue im umgekehrten Sinn die Kinder ständig allein, so dass ich nicht mehr viel vom restlichen Leben sehe und mich fühle wie alleinerziehend. Das ist auch für die Beziehung nicht sonderlich gut. Alle jungen Eltern werden das kennen. Auf Dauer wird sich das alles auch nicht ändern, wenn wir nicht etwas ändern. Also haben wir unsere jahrelangen Träumereien etwas konkreter angepackt.

Angefangen hat wohl alles mit „Es reicht. Wir verkaufen alles, fliegen ans Ende der Welt und werden Surflehrer. Oder wir machen ne Bar am Strand auf.“ Das ist natürlich Unsinn, ohne Plan und Verstand. Mit zwei kleinen Kindern, nicht zu vergessen. Außerdem mussten wir augenzwinkernd einsehen: Wir können beide nicht surfen.

Dennoch: Wir wollen nochmal neu anfangen, raus, die Uhren auf Null stellen (naja gut… fast) und versuchen, das Leben mit einer anderen Einstellung zu leben. Die Lebenseinstellung der Kiwis passt da perfekt. No worries, das Leben dort ist im Vergleich zu unserem enorm entschleunigt, die Work-Life-Balance hat einen anderen Stellenwert in der Gesellschaft und das Land bietet uns eine unfassbare Anlaufstelle für alle unsere Interessen und Hobbies, die sich hauptsächlich draußen abspielen.

WW: Was sagen denn die Großeltern und andere Verwandte zu eurem Vorhaben?

Frida: Die Großeltern unterstützen uns, hüten die Zwillinge, während wir für den IELTS-Test (eine Englischprüfung für die VISA-Anträge) lernen und überlegen jetzt schon, wann und wie lange sie uns besuchen kommen können. Durch Skype, Email und FaceTime ist es eigentlich (gefühlt) kein großer Unterschied mehr, ob man 700 oder 17.000 km auseinander ist.

Natürlich ist die Anreise länger und anstrengender, auch teurer. Wenn ich aber alles zusammenrechne, werde ich meine Eltern wohl aufs Jahr gesehen beim mehrwöchigen Besuch in Neuseeland länger sehen als hier in Bayern.

WW: Was erhofft ihr euch von einem Leben in Neuseeland – für euch und für eure Kinder?

Frida: Ein langsameres Leben, mehr Zeit miteinander, mehr Zeit für sich selbst, mehr Zeit für die Familie. Mehr Zeit für die Kinder. Eine bessere Betreuung für die Kinder, eine Jobperspektive für mich, eine neue Orientierung für meinen Mann. Das klingt himmlisch, ist aber gar nicht so unrealistisch.

Meine Branche floriert in Neuseeland, ich habe bereits jetzt vier Einladungen zu Bewerbungsgesprächen in Auckland, obwohl ich noch nicht einmal sagen konnte, ab wann ich ein gültiges Arbeitsvisum habe. Die Gehälter in Neuseeland sind zwar verhältnismäßig niedriger als in Deutschland, nachdem man in der Medienbranche aber hier fast gar nichts verdient, klingen die Gehaltsvorstellungen in Übersee für mich schon fast utopisch.

Hans wird an die Uni gehen und einen „Master of Law“ machen. Damit stehen ihm auch als deutschem Rechtsanwalt die Türen für die Arbeitswelt in Neuseeland offen. Bis er den Abschluss hat, kann er Vater und Student sein, die Uni hat uns schon Plätze im Uni-Kindergarten zugesagt.

Danach gehen die Kinder in die Schule – die in Neuseeland mit fünf Jahren beginnt und als Ganztagskonzept angelegt ist. Das Schulsystem soll – soweit die Informationen im Internet, von anderen Auswandern und gängigen Foren – ebenfalls sehr entschleunigt sein. Kein Vergleich zu dem G8-Drama in Deutschland. Damit haben wir die Möglichkeit, in absehbarer Zeit wieder beide voll zu arbeiten und die Kinder in einer guten Betreuung zu wissen, die außerdem kostenlos ist.

WW: 2015 soll es losgehen, das ist ja nicht mehr lange hin. Wie viel Zeit und Nerven habt ihr denn schon für die Planung und Vorbereitung investiert?

Frida: Das traue ich mich fast gar nicht zu sagen. Aber nicht viel. Der Plan mit der Surfschule wurde erstmals im September ausgesprochen. Jetzt ist noch nicht mal Dezember. Es greift einfach völlig selbstverständlich ein Rädchen ins andere, der ganze Plan läuft wie von selbst und bisher sind wir an nichts gescheitert.

Wir haben alle Unterlagen für die Uni fertig, ich habe über 40 Bewerbungen geschrieben und verschickt, am 17. Januar absolvieren wir den IELTS-Test. Im Februar führe ich Bewerbungsgespräche und im März, wenn die Unterlagen der Uni wieder hier sind, zahlen wir den Studienbeitrag. Sobald ich eine Jobperspektive habe, beantragen wir unsere Visa.

Es dauert natürlich trotzdem seine Zeit, aber mit etwas Organisation und Zielstrebigkeit fügt sich alles gut zusammen. Wir haben durch die Uni einen immensen Vorteil, denn als Ehefrau eines Studenten bekomme ich sofort, ohne wenn und aber, eine Arbeitserlaubnis. Das ist bürokratisch unser „Weg ins Land“.

WW: Eure Zwillinge sind zwei Jahre alt, wie werden sie mit der Umstellung zurechtkommen?

Frida: Ich glaube, dass sie erst zwei sind, ist ein sehr großer Vorteil. Sie haben noch keinen festen Freundeskreis, den sie vermissen, sie werden nicht aus der Gemeinschaft eines Kindergartens oder gar der Schule gerissen. Ihre Sprache entwickelt sich sowieso grade erst, da ist es relativ egal, ob wir ihnen Deutsch oder Englisch oder beides beibringen. Emil und Anton sind bisher täglich bei mir und Hans und das wird auch so bleiben, bis sie in Neuseeland in den Kindergarten gehen. Bis dahin ist es noch ein gutes Jahr.

Wir planen, spätestens im Oktober 2015 unsere One-way-Reise anzutreten, damit wir zunächst sechs bis acht Wochen „ankommen“ können, um die Zeitumstellung, den Wechsel der Jahreszeiten und die Aufregung zu verdauen. Ab dem 15. November wird Hans sie täglich in den Kindergarten eingewöhnen (weil ich im Optimalfall dann schon arbeite), ganz langsam und ohne Druck und Stress. Dafür haben wir acht Wochen eingeplant. Erst dann beginnt im Februar 2016 sein Studium.

Der Kindergarten ist fünf Minuten zu Fuß von seinem Institut entfernt. Wir versuchen, diese große Umstellung so schonend und langsam wie möglich für die zwei zu gestalten und hoffen, dass wir uns damit nicht geschnitten haben.

WW: Gibt es für Zwillingseltern Besonderheiten bei der Reiseplanung oder beim Packen?

Frida: Das ist wohl nicht viel anders als bei Eltern mit zwei Kindern in unterschiedlichem Alter. Weniger vermutlich, denn sie tragen die gleiche Kleidergröße, die gleiche Schuhgröße, die gleiche Mützengröße und die gleiche Windelgröße. Das macht es einfacher zu überblicken und ggf. zu tauschen. Einzig die Tatsache, dass auch schon Zweijährige im Flieger fast den vollen Flugpreis kosten, schmerzt. Dafür haben sie aber eigene Sitze, denn 30 Stunden mit Zwillingen auf dem Schoß wären nicht machbar gewesen.

Auf jeden Sitz kommt ein Autositz, den wir im Campervan ohnehin brauchen werden, so sind sie entsprechend gesichert und – auch ein enormer Vorteil – können nicht willkürlich abhauen. Wir werden keinen Kinderwagen mitnehmen, weil ein sperriger Zwillingswagen wirklich keinen Platz im Camper fände, sondern uns mit zwei Kindertragen auf dem Rücken begnügen. Davon abgesehen sind die Jungs gut zu Fuß und zum Glück soweit brav, dass sie (normalerweise) nicht blindlings abhauen.

WW: Folgt eure Neuseeland-Reise einem festen Plan oder lasst ihr euch treiben?

Frida: Ich bin ein schrecklicher Planer und Organisierer. Ich hatte schon eine Excel-Liste mit allen Stationen, die ich anreisen wollte, inklusive passender Campingplatze UND möglicher Alternativen, sollte einer mal voll sein oder etwas anderes nicht passen. Kein Witz. Tagelang hab ich recherchiert und gemacht und getan, habe Routen auf Karten gespeichert und Fotos zu Orten rausgesucht. Ich hätte wohl auch noch einen Essensplan erstellt und die dazugehörige sich selbst aktualisierende Einkaufsliste. Eventmanager durch und durch, fürchte ich.

Dann habe ich mir aber gedacht: „Wenn du auswandern willst, weil die Kiwis so beneidenswert entspannt sind, dann fang mal bei dir selbst an“, und alles gelöscht. Jetzt weiß ich, wann wir landen, wann wir unseren Campervan bekommen, wann wir ihn abgeben müssen und wann wir wieder abfliegen. Der Rest wird sich finden. Und ich werde mich hoffentlich auch finden.

WW: Was wollt ihr euch in Neuseeland anschauen, was wollt ihr unternehmen?

Frida: Sehen wollen wir eigentlich alles. Ich bin so euphorisch, ich würde meiner Familie gern jeden Fleck zeigen. Ursprünglich waren vier Wochen Reise geplant, nun werden aber nur drei übrigbleiben, da ich ja am Ende noch die Bewerbungsgespräche in Auckland führe. Also wird es nicht alles werden.

Dazu lassen wir alle Aktivitäten raus, die mit zwei Zweijährigen mehr Stress als Erholung wären: Kanufahren, Milford-Sound-Rundfahrt, Whale-Watching, Delfin-Schwimmen. Das macht mit etwas älteren Kindern sicher mehr Spaß (und Sinn). Extremsportarten wie Bungee Jumping, Fallschirmspringen oder ähnliche Queenstown-Aktivitäten sind ohnehin nicht unseres.

Wir werden die Kids auf den Rücken schnallen und wandern gehen. Oder am Strand Sandburgen buddeln. Hauptsache keinen Stress. Trotzdem würden wir gern viele Teile der Nord- und Südinsel besuchen, ganz der Nase nach, wo wir am Ende landen, werden wir sehen. Davon abgesehen haben wir ja den großen Luxus im Vergleich zu anderen Urlaubern: Wir ziehen dorthin. Wir haben alle Zeit der Welt, jede Ecke vom Ende der Welt zu erkunden. Und wenn wir vorher schon alles kennen würden, wäre es kein Abenteuer mehr, oder?

WW: Die schwierigste Frage zum Schluss: Was, wenn es „schiefgeht“? Gibt es einen Plan B?

Frida: Auch das klingt in unserem Fall irgendwie einfach. Wir bekommen zunächst mal Visa für die Zeit von Hans’ Studium. Sobald ich einen Arbeitsvertrag habe, werde ich in Neuseeland eine sogenannte „Residency“ beantragen, die dauerhafte Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigung. Wird mir diese erteilt, bekommt Hans sie als mein Ehepartner auch. Wird sie mir nicht erteilt, kann Hans nach dem Abschluss ein „Study to Work“-Visum beantragen, was nach einem neuseeländischen Uni-Abschluss meist kein Problem darstellt. Bekommt er das, bekomme ich wiederum eine „Residency“.

Soweit sind wir also visatechnisch schon einmal auf der (relativ) sicheren Seite. Das ermöglicht es uns, frei von Anträgen zu entscheiden, wie es weitergeht. 2017 wird für uns die große Entscheidung anstehen, ob wir dort bleiben möchten. Haben sich unsere Hoffnungen und Wünsche erfüllt, sind wir glücklich, gefällt es uns, dann bleiben wir. Ist es nicht so, wie gewünscht, steht uns die Welt wieder offen. Mir mit zwei Jahren mehr Arbeitserfahrung im Ausland, fließendem Business-Englisch, Hans mit einem Auslandsstudium und einem weltweit anerkannten internationalen Abschluss.

Wir kämen also nicht gescheitert, sondern weitaus höher qualifiziert als jetzt zurück nach Deutschland. Für die Kinder wäre dieser Zeitpunkt genau im Wechsel zwischen Kindergarten und Schule, so dass wir sie nicht unnötig aus einem System herausreißen müssten. Der Plan B ist also vorhanden und – dafür, dass er „nur“ der Plan B ist – auch ganz okay.

WW: Das klingt ja wirklich … perfekt! Wir danken dir für die Geduld, Frida, und hoffen, demnächst von dir aus Neuseeland zu hören!

Frida: Sehr gerne, ich habe zu danken. Wer möchte und Lust hat, folgt uns einfach nach Neuseeland (oder auf dem Weg dorthin): www.derkleinemuc2.de

 

Update: Inzwischen leben Frida und ihre Familie tatsächlich in Auckland – nach einem rasend schnellen Prozess von Reisen, Arbeitsstelle finden, Hausrat verkaufen und Residency beantragen, der uns schon beim Mitlesen schwindlig machte. Wie es den Ex-Münchnern im neuseeländischen Alltag ergeht, lest ihr auf dem neuen Familienblog www.doubletravel.de

4 Kommentare

  • Ich wünsche euch auch viel, viel Glück und Spaß (und natürlich auch Erfolg) in Neuseeland. Ich finde, das klingt wie ein (fast perfekt durchorganisierter) guter Plan, der eigentlich gar nicht schiefgehen kann. Ich bin sehr gespannt auf einen weiteren Bericht von euch 🙂

    • Ich persönlich hab ja keine Erfahrung, aber worin sich alle Auswanderer einig sind, ist doch das entspanntere Arbeitsklima!? Na, Frida wirds schon wissen, sie hat ja schon mal 6 Monate in Auckland gelebt. 🙂

  • Spannend. Aber ich stelle mir die Frage ob die Welt in NZ tatsächlich so viel unhektischer ist als hier bei uns? Auch dort müssen Eltern arbeiten gehen, Kinder betreuen und haben den alltäglichen Alltagswahnsinn zu meistern. Zumal die anglikanische Arbeitsmentalität ja auch nicht unbedingt lockerer ist als unsere. Im Gegenteil. Das kenne ich aus einem Jahr in Australien. Ich war zwar nur für 3 Monate in NZ und habe demzufolge auch nur die schöne, chillige Seite kennengelernt. Aber ich frage mich halt, ob man sich nicht vielleicht auch was vormacht wenn man sein Glück woanders sucht? Warum wollen sonst so viele Kiwis und Aussies nach Europa auswandern? Das Gras ist immer grüner auf der anderen Seite des Zaunes. Oder auch nicht. Aber um das Beurteilen zu können muss man halt was wagen. Und ich finde es super, daß die Vier das machen. Viel Glück dabei. LG, Nadine

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