Neuseeland-Reise 2002

Christchurch ganz kurz

… der Campingplatz-Caretaker, der heute früh vor unserer Tür stand, nahm auch keine Kreditkarte – aber wir durften unser Kleingeld (insgesamt 8 NZ$) zusammenkratzen und schenkten ihm noch zwei Euro hinzu – „the new European money“. Ganz freundlich wies er uns gleich noch zum nächsten „Scenic Lookout“ und dahin machten wir uns auch gleich auf den Weg. Übrigens unter kitschblauem Himmel, an dem leider die Kontrast gebenden Wölkchen für die scenic Fotos fehlten. Der Lookout an der Gore Bay war natürlich spitze – was erwartet man…
Schon kam das letzte Ziel in Sicht – zumindest müssen wir nie mehr eine neue Seite im Autoatlas aufschlagen… Christchurch! Die größte Stadt der Südinsel ist ja kein Vergleich zu einer echten europäischen Stadt, aber trotzdem. Es ist nun mal eine Stadt mit Touristen und Starbucks-Kaffee und gar nicht so das, was uns gefällt. Wir sind ganz schöne Naturburschen geworden in den letzten Wochen!
Also nur schnell Geld geholt und ab zum Lift in die grünen Berge. Es war Trägershirt-warm und ganz ohne Ski und Mütze ging es mit der Gondel (vertrauenerweckend: ein Schweizer Fabrikat) hoch hinauf nach Lyttelton, mit Blick auf zweimal Küste plus Stadt plus Kratersee mit Insel – Wahnsinn! Die Gegend rief so gewaltig, dass wir schließlich doch noch die 80 km Fahrt auf die Banks Peninsula bis in das kleine französische Städtchen Akaroa in Kauf nahmen. Eine gute Entscheidung: Es ist schlimm „scenic“ hier auf dem Campingplatz auf grüner Terrasse, am Horizont eine Bergkette und der Fjord. Die Sonne, die abends immer noch brutzelt, scheint auf unsere Bäuche. Herrlich.

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