Der berühmte “rosa Lappen” ist ja so ein Thema gewesen hier im Haus. Jaaa, wir wissen, dass man außerhalb von Europa einen Internationalen Führerschein braucht. Jaaa, der Mann hatte so einen auch schon mal. Sogar benutzt, und zwar mehrmals in Thailand und Mexiko …
Erinnerlich war aber (zumindest bei Teilen von uns) auch, dass dieses einmalig unscheinbare Dokument (es sah ungefähr so sexy aus wie eine von diesen Pappkarten, von denen man in der Schule die Essenmarken abtrennen konnte) schon bei seiner letzten Vorlage gar nicht mehr gültig war. Der thailändische Jeep-Verleiher hatte das großzügig übersehen, und der Wohnmobil-Verleiher in Auckland hatte (da er Deutscher war) auch mit dem rosa Lappen Vorlieb genommen. Aber wer weiß…
Ein neuer internationaler Führerschein musste also her. Der Mann sollte ihn nutzen, der Mann sollte ihn also auch beschaffen. Wer ihn persönlich kennt, weiß schon, wie die Geschichte endete: Mit einem explodierten Geduldsfaden meinerseits, als ich entdeckte, dass es inzwischen völlig unmöglich sein würde, noch einen zu besorgen.
Weil für den internationalen Führerschein zunächst mal ein europäischer Führerschein benötigt wird, also der in Scheckkartenform. Diesen wiederum als Upgrade vom rosa Faltblatt zu bekommen, setzt einen aktuellen Sehtest, einen aktuellen Erste-Hilfe-Kurs usw. voraus, kostet um die 25 Euro und vor allem… dauert. Zu lange.
Die Entscheidung hieß also: eine(n) Übersetzer(in) des Vertrauens finden und die oder den eine beglaubigte Übersetzung anfertigen lassen. Hat die Dame von GermanyTS anstandslos und in no time at all erledigt. Mann behält seinen rosa Lappen und ich meine Nerven. Herrlich.
Wer es gründlicher mag, der informiere sich in diesem hervorragend recherchierten und formulierten Beitrag von Frithjof im GermaNZ-Blog – mit Schaubild für den DAU!


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Liebe Weltwunderfrau,
ich bin die “Dame von Germanyts” und freue mich sehr, durch Zufall Ihren Beitrag gefunden zu haben. Vielleicht tröstet es Sie, dass die meisten unserer Führerscheinkunden ihren Führerschein etwa eine Woche bis einen Tag vor dem Flug urlaubstauglich machen wollen. Ihr Mann hat also durchaus im üblichen Rahmen gehandelt!
Ich bin jedenfalls froh, dass unser Übersetzungsdienst eine größere nervliche Krise verhindern konnte. Wenn möglich, helfen wir immer gerne.
Nur der von Ihnen angegebene Preis stimmt mit der Wirklichkeit nicht so ganz überein – der genannte Preis von 14,00 Euro deckt in etwa gerade mal unsere Steuern und Abgaben auf die Einnahme. Der aktuelle Preis findet sich unter http://www.germanyts.de/preise/ – und ist, so hoffe ich, angesichts der von Frithjof auf grausigste Art dargestellten Alternativen immer noch akzeptabel.
Ich wünsche Ihnen jedenfalls noch eine schöne Zeit in Neuseeland und verfolge nun Ihren Blog aufmerksam. Ich war selbst vor vielen Jahren mit Fahrrad (Eastcape und Coromandel), Bus (Nord- und Südinsel), Zug (Südinsel) sowie zu Fuß (Abel-Tasman-Nationalpark) in Neuseeland unterwegs und habe die allerbesten Erinnerungen.
Ihre Ulrike Lechner
Na, herzlichen Dank fuer die Blumen! Dann werde ich das Kompliment mal zurueckschicken: ich mag Deine Art zu schreiben. Trockener Humor ist mir am liebsten.
Bin mal gespannt, wie Eure Reise weitergeht.
Viele Gruesse,
Frithjof