Reisetipps für Japan

Der Japan-Familien-Travelguide: Die Basics für eure Japan-Reise mit Kindern

Zuallererst: Japan ist ein ausgezeichnetes Reiseziel für Familien, denn: Es ist extrem kinderfreundlich, sicher und sauber. Mit den richtigen Basic-Infos wird eure Japan-Reise mit Kindern außerdem einfacher, günstiger und rundum vergnüglicher. Versprochen!

Japan mit Kindern Reisetipps

Mit Kinder nach Japan reisen – ein Kinderspiel 😉

Mit Kindern nach Japan reisen – nein, das ist nicht verrückt, auch nicht gefährlich und gar nicht so teuer, wie ihr denkt. Es macht im Gegenteil sogar unheimlich viel Spaß! Ganz so einfach wie eine Pauschalreise nach Mallorca ist ein Japan-Urlaub mit Kindern allerdings nicht.

Mit Kindern nach Japan reisen: die Grundlagen

Japan ist ein sicheres, sauberes und Touristen gegenüber sehr aufgeschlossenes Land. Besonders Familien mit kleinen Kindern werden hier allerorts sehr freundlich und zuvorkommend behandelt.

Für die Einreise nach Japan braucht ihr wie im Rest der Welt (minus USA) den normalen Reisepass für Kinder, der noch mindestens sechs Monate gültig sein muss.

Reise-Impfungen sind nicht zwingend vorgeschrieben. Unsere Kinderärztin und die Tropenmediziner empfahlen uns Impfungen gegen Hepatitis A und Japanische Enzephalitis – allerdings vor allem, weil wir mit dem Campervan auch in abgelegene Gegenden fahren wollten. Für eine Städtereise zwischen Tokio, Osaka und Kyoto ist die letztere Impfung sicher nicht nötig.

Was ihr noch zur Reisevorbereitung für Japan wissen müsst, könnt ihr hier nachlesen.

Weltwunderer Japan Kyoto Fushimi Inari Taisha

Tausend Torii? Sicher sind es noch mehr. Wir haben das Zählen aufgegeben

Kinderpreise: Was kostet Japan für Familien?

Was wir für unseren dreiwöchigen Roadtrip durch Japan bezahlt haben, könnt ihr hier detailliert nachlesen. Auch für unsere zweite Japan-Reise, die wir im Sommer 2017 antreten, wird es einen Kostenüberblick geben.

Aber auch wenn ihr eure Reise ganz anders plant und zum Beispiel nicht per Campervan durch Japan reist, gelten für euch doch in allen anderen Bereichen dieselben Bedingungen wie für uns.

Was Eintrittsgelder und Preise angeht, werden Kinder in Japan normalerweise nach ihrer Schulklasse eingeteilt und nicht nach ihrem Alter. Die große Trennlinie ist der Eintritt in die weiterführende Schule mit etwa zwölf Jahren. Ab diesem Alter („chuugakusei“) bezahlen Kinder fast überall den normalen Erwachsenenpreis, ab 15 Jahren („koukousei“, also „Hochschüler) gelten sie komplett als Erwachsene. Jüngere Kinder sind „shougakusei“ (Grundschüler von 6 bis 12 Jahren) oder „youji“ (Kleinkind).

Den Joker zieht ihr mit Kindern im Vorschulalter, also unter 6 Jahren: Diese zahlen oft gar nichts (bekommen aber unter Umständen dann auch keinen eigenen Sitzplatz oder kein eigenes Bett, wenn ihr nicht darauf besteht).

Was kostet Zugfahren mit Kindern in Japan?

Auch wenn ihr wie wir per Campervan durch Japan reisen wollt: Ein paarmal werdet ihr sicher Zug oder wenigstens Metro fahren. Allein vom Flughafen Narita ist die Fahrt nach Tokio (mehr als 60 km!) mit dem Zug am einfachsten und günstigsten.

Die Preise für Zugtickets richten sich nach dem Alter:

  • Kinder über zwölf Jahre zahlen den vollen Preis
  • Kinder zwischen sechs und elf Jahren zahlen den halben Preis, auch für den JR Pass und die Sitzplatzreservierung (mit Ausnahme einiger Sitzklassen in Zügen von JR trains)
  • bis zu zwei Kleinkinder zwischen einem Jahr und fünf Jahren zahlen gar nichts, wenn sie von einem Erwachsenen begleitet werden (was bedeutet, dass zwei Elternteile bis zu vier Kinder kostenlos mitnehmen können); habt ihr noch mehr Kinder dabei, zahlen diese dann den halben Preis
  • Babys unter einem Jahr zahlen nichts, haben dann aber auch keinen Sitzplatz

Keine Angst vor der berüchtigten japanischen Rush-Hour mit den überfüllten Zügen! Wenn ihr nicht in volle Waggons gestopft werden wollt, vermeidet einfach die einschlägigen Zeiten des Berufsverkehrs (morgens zwischen 7 und 9 Uhr, nachmittags von 17 bis 19 Uhr), vor allem an den zentralen Stationen in der Tokioter Innenstadt.

Wir sind tagelang durch Tokio gefahren und haben nie das Gefühl gehabt, dass es besonders voll war. Da die Stationen aber oft groß und unübersichtlich sind, solltet ihr Kinder immer an der Hand halten, um sie nicht im Menschenstrom zu verlieren. Habt ihr einen Kinderwagen oder Buggy dabei, kann es schwierig werden – wir haben zwar überall hilfsbereite Menschen getroffen, aber nicht immer einen Fahrstuhl gefunden.

Vermeidet knappe Umsteigezeiten und nehmt euch beim Zugfahren generell viel Zeit. Es dauert, bis man den richtigen Bereich und den korrekten Bahnsteig findet, die Tickets gekauft hat usw. Im Zug und auch in der Metro gibt es Extrasitze für Ältere, Schwangere und Eltern mit Kleinkindern.

Mitunter ist es günstiger und bequemer, per Überlandbus zu reisen. Kinder zahlen hier allerdings oft den vollen Preis, oder der Kinderrabatt ist geringer als 50 Prozent.

Achtung: Babys haben hier keinen Anspruch auf einen Sitzplatz und müssen auf dem Schoß der Eltern sitzen, eine Babyschale dürft ihr nicht verwenden.

Brauchen wir einen Kindersitz in Japan?

Womit wir beim Thema wären: Die Kindersitzpflicht in Japan geht nur bis zum 6. Lebensjahr. Iiiek!

Kindersitze gibt es zu Mietwagen oft dazu, allerdings eben nur für Kinder bis sechs Jahre. Denkt daran, dass eure europäischen Kinder mit großer Wahrscheinlichkeit größer und schwerer sind als ihre Altersgenossen in Japan – ein Miet-Kindersitz könnte also durchaus zu klein sein!

Wir hätten in unserem Campervan einen Gruppe-I-Kindersitz mitmieten können, haben darauf aber dankend verzichtet, weil wir a) unsere eierlegende Wollmilchsau Doona dabeihatten und b) in Sachen Verkehrssicherheit etwas eigen sind.

Weltwunderer Japan Campervan Shirakawa

Brauchen wir einen Kinderwagen in Japan?

Ehrlich: nein. Es ist zwar durchaus möglich, denn die Bordsteine sind rollstuhlfreundlich abgesenkt, fast alle Böden asphaltiert oder wenigstens geschottert, Zugänge zu Gebäuden und Tempeln immer auch per Rampe erreichbar, und jeder ist enorm hilfsbereit (etwa bei der Suche nach einem Fahrstuhl im Bahnhof).

Wir hatten zwar einen Buggy mit (der gleichzeitig ein Autositz war), haben ihn aber nie benutzt. Der Grund: In den Bahnhöfen gibt es unheimlich viele Treppen und Rolltreppen, in den Zugabteilen ist für Kinderwagen kein Platz vorgesehen. Die Gehwege der Innenstädte und auch die Geschäfte fanden wir so wuselig voll, dass wir uns wohler fühlten, wenn wir unsere Lütte auf dem Arm oder in der Rückentrage hatten.

Und so handhaben es auch nahezu alle japanischen Eltern: Wir haben fast nur Babys und Kleinkinder gesehen, die in Bauch- oder Rückentragen saßen. Braucht man doch einmal einen Buggy, etwa im Einkaufszentrum oder in einem Museum, kann man die dort meistens kostenlos ausleihen.

Welche Unterkünfte in Japan eignen sich für Familien?

Ein normales Hotel im „Western Style“ ist in Japan keine gute Wahl für Familien mit mehr als einem Kind. Der Grund: Die Zimmer sind ziemlich teuer, ziemlich schnell ausgebucht und vor allem ziemlich klein.

Berechnet werden Hotelzimmer meistens pauschal, wobei nicht mehr als zwei bis drei Gäste pro Zimmer erlaubt sind (inklusive Kinder). Unter zwölf Jahren sind Kinder oft kostenlos, wenn sie kein eigenes Bett benötigen. Zimmer für drei oder vier (oder mehr) Personen gibt es kaum, ihr müsst dann zwei Doppelzimmer buchen. Zustellbetten und Babybetten gibt es, aber damit ist ein Hotelzimmer dann oft so zugestellt, dass kaum noch Platz zum Treten ist.

Tipp: Erkundigt euch vor der Buchung nach der Breite der Betten – in einem Queen Size Bett bekommt ihr zwei Personen locker unter, Beistellbetten braucht ihr dann nicht.

Und denkt daran, dass in den günstigeren Hotels die Zimmer ohne eigenes Bad sind – in Japan sind Gemeinschaftsbäder noch sehr verbreitet.

Ein bisschen anders geht es in den traditionellen japanischen Unterkünften, den (teuren) Ryokan oder (günstigeren) Minshuku, zu. Hier bezahlt ihr meistens Unterkunft und Mahlzeiten zusammen, wobei letztere in eurem eigenen Zimmer serviert werden. Das Bad ist ebenfalls in der Regel ein Gemeinschaftsbad auf dem Gang. Die Abwesenheit von Möbel und Betten in den traditionell eingerichteten Zimmern ist für bewegungsfreudige Kinder aber himmlisch!

Maria-Bettina beschreibt in ihrem Blog genau, wie das funktioniert, mit Kindern im Ryokan zu wohnen.

Was euer Kind hier bezahlt, richtet sich nach seinem Alter und nach dem Essen, das ihr bestellt:

  • Über Zwölfjährige zahlen den Erwachsenenpreis und bekommen dafür auch ein Erwachsenen-Essen.
  • Unter Zwölfjährige zahlen einen niedrigeren Preis und bekommen dafür ein Kinderessen.
  • Kleinkinder zahlen in einigen Ryokans nur sehr wenig, wenn sie im Bett der Eltern schlafen und kein eigenes Essen brauchen.
  • Babys kosten normalerweise nichts.

Wir empfehlen euch für eure Japan-Reise mit Kindern weder Hotels (zu eng) noch Ryokans (zu teuer), sondern eine Privatwohnung über Airbnb. Diese Unterkünfte sind viel geräumiger, preiswerter und individueller ausgestattet, und sie liegen oft sehr zentral (wir haben 2015 eine U-Bahn-Haltestelle von Shibuya entfernt gewohnt, 2017 wohnen wir nur ein paar Straßen vom Tokyo Skytree entfernt).

Eine weitere, noch viel günstigere Option ist Couchsurfing. Wie das geht (oder auch nicht), beschreibt Christin in diesem Beitrag.

Weltwunderer Japan Ainokura

Früher waren die Japaner offenbar noch kleiner als heute…

Gibt es Spielplätze in Japan?

Angeblich gibt es sie – Christin berichtet in ihrem Blog darüber, dass sie in jedem Park einen gefunden hätte. Jeder Spielplatz verfügt angeblich über eine Toilette (logisch) und einen Trinkwasserspender. Typisch Japan: Statt Sand, Kies oder Rindenmulch besteht der Boden der Plätze aus Tartan oder Asphalt, die Spielgeräte sind aus Plastik statt Holz.

Wir selbst können uns nicht erinnern, außerhalb Tokios in drei Wochen Japan auf einen Spielplatz gestoßen zu sein. Haben wir nicht ordentlich geschaut?

Was kostet Sightseeing auf einer Japan-Reise mit Kindern?

Es gibt großartige und spannende Museen und Themenparks in Japan, die ihr sicher mit euren Kindern besuchen wollt.

Tickets und Eintrittskarten zu solchen Attraktionen, aber auch für Tempel usw. kosten für Kinder bis zwölf Jahre oft 50 Prozent. Manchmal (etwa in Kunstmuseen) zahlen auch ältere Schulkinder noch einen geringeren Preis als die Erwachsenen.

In dieser Beziehung ist Japan kein billiges Pflaster, das stimmt. Aber ihr müsst ja nicht jeden Tag eurer Reise mit einem Besuch in Disneyland, Harry-Potter-World oder Sealife „krönen“.

Weltwunderer Japan Iga Ninja Museum

Bitte eintreten ins Ninja-Museum!

Wie funktioniert Essen (gehen) mit Kindern in Japan?

Einfach! Lecker! Günstig! Zu diesem Thema haben wir schon einen ganzen Extrabeitrag, also verweise ich euch einfach darauf.

Hier nur so viel: Wenn ihr keine Selbstversorger seid und euch im Supermarkt mit Fertigessen versorgt (was sehr zu empfehlen ist!), dann habt ihr auch in Restaurants mit Kindern gute Karten. Bis auf die ganz vornehmen Kaiseki-Restaurants seid ihr überall willkommen, es gibt sogar spezielle Familienrestaurants mit Kindermenüs und abgetrennten Familienbereichen.

In Izakayas (den typischen Eckkneipen) und kleineren Restaurants sitzt ihr entweder auf dem Boden, normal am Tisch oder an einem Tresen, Hochstühle für Babys oder extra Kinderessen gibt es da keine. Wir waren außerdem erstaunt, dass man in Japan zwar kaum draußen, aber dafür oft drinnen rauchen darf. Dank toller Belüftung hat uns das aber nie gestört.

In unserer Reisebudget-Auflistung für Japan seht ihr schließlich, dass uns das Essen in Japan erstaunlich wenig gekostet hat – trotz fünf Personen und großem Appetit.

Japanisch für Anfänger Flughafen Narita

Was können wir für unser Kind in Japan kaufen?

Alles! Wir waren im Campervan als Selbstversorger unterwegs und mussten daher regelmäßig einkaufen: Essen, Getränke, Kinderkram wie Windeln oder Schnuller usw.

Was wir an täglichen Dingen brauchten, haben wir in jedem Supermarkt gefunden. Windeln gibt es in den kleinen „Seven 11“-Märkten zwar nur im Zweierpack, aber es gibt sie. Deckt euch einfach am Anfang eures Urlaubs in einem großen Supermarkt (einem „Department Store“ oder „Depachika“) ein. Dort findet ihr dann auch mit Sicherheit den restlichen Babykram wie Milchpulver, Babybrei und Schnuller.

Achtung: Wenn ihr auf Pampers, Milupa & Co. fixiert seid, dann bringt euch lieber einen Vorrat mit. In Japan gibt es hauptsächlich japanische Marken. Zumindest bei den Windeln können wir über die Qualität nicht meckern. Bei Babynahrung wäre das schon anders, wenn wir sie gebraucht hätten: Wie in vielen Ländern der Welt werden diese Breichen mit Zucker und Salz „leckerer“ gemacht.

Japan ist in puncto Einkaufen nicht nur supereasy, weil es einfach alles gibt, sondern ein regelrechtes Paradies. Es gibt alles UND NOCH MEHR, es gibt riesige Department Stores, in denen man Tage verbringen kann, es gibt Spezialgeschäfte für die winzigste Nische, es gibt 100-Yen-Stores mit unglaublich viel supergünstigem Schnöselkram, es gibt ganze Stadtviertel in Tokio, die etwa für Elektronik (Akihabara) oder Mode (Roppongi, Harajuku) stehen, es gibt gigantische Supermarkt-Abteilungen für fertig zubereitetes Essen, das ihr direkt vor Ort aufwärmen oder schockfrosten könnt.

Es gibt kleine, rund um die Uhr geöffnete Supermärkte an jeder (!) Ecke, in denen ihr immer eine saubere Toilette, einen Bankautomaten und frisch gebrühten Kaffee bekommt – tatsächlich waren die „7 Eleven“-Märkte für uns die einzigen Orte, an denen wir Geld mit unserer Kreditkarte abheben konnten, und auf den Parkplätzen darf man sogar nachts kostenlos stehen!

Fangen wir lieber gar nicht erst an mit den Massen an Spielzeug und Merchandise, die ihr euren Kindern in Japan kaufen könnt (und müsst) – sagen wir nur so viel: Nehmt euch am Ende eurer Reise einen Tag Zeit zum Shoppen und bringt eventuell eine leere Extratasche ein 🙂

Weltwunderer Japan Totoro

Weltwunderkinder im Himmel: ein Totoro-Fanshop!

Wie ist das mit Wickeln, Stillen, Toiletten…?

Diese Kleinigkeiten können auf einer Japan-Reise mit Kindern entscheidend sein. Wir waren mit Still- und Wickelkind unterwegs und fast durchweg sehr angetan vom japanischen Angebot an Familien.

Toiletten, bzw. Sanitäranlagen gibt es in Japan an buchstäblich jeder Ecke, in jedem Restaurant und in jedem Geschäft. Wer mal muss, der findet fast sofort ein stilles Örtchen. Ziemlich garantiert.

Fast jede öffentliche Toilette hat mindestens einen geräumigen Raum „for elderly“ oder „for parents“, in dem ihr eine bequeme Liege, ein superbreites Waschbecken und einen Wickeltisch findet. Natürlich alles picobello sauber, oft noch mit dezenter Musik. Gibt es so einen Raum nicht, findet ihr einen Wickeltisch meistens in der Frauentoilette.

Dort gibt es auch für Kleinkinder ein tolles Extra: Kindersitze direkt in der Toilettenkabine, in denen ihr euer (sitztaugliches) Baby kurz absetzen könnt, während ihr mit euch selbst zu tun habt. Eine klasse Idee!

Und was das Stillen angeht: Angeblich soll man das dezent tun, was ja irgendwie selbstverständlich ist. Wir haben an vielen öffentlichen Orten gestillt und nicht einen einzigen befremdeten Blick geerntet; dazu sind die Japaner auch viel zu höflich. In den tollen Extraräumen „for elderly“ findet man auf jeden Fall genug Ruhe auch für ausgiebige Still-Sessions.

Extra: Wie besucht man einen Onsen mit Kind?

Ohne mindestens einen Besuch im Onsen ist eure Japan-Reise mit Kindern nicht komplett. Als Familie seid ihr da zum Glück nicht eingeschränkt (anders als mit Tattoos!).

Öffentliche Onsen sind meistens strikt nach Geschlechtern getrennt, Kinder bis etwa sechs Jahre dürfen aber aus der Reihe tanzen (wir haben jedenfalls so einige kleine Jungs mit ihren Mamas beobachtet). Unsere Jüngste trug zwar noch Windeln, im Onsen durfte sie aber wie alle anderen Frauen nackig baden – Schwimmwindeln sind hier genauso tabu wie Bikinis.

Wenn ihr alle zusammen baden wollt, müsst ihr ein privates Badebecken mieten („kashikirifuro“ oder „kazokuburo“), das kostet natürlich einen Tacken mehr. Dann müsst ihr aber vielleicht nicht ganz so scharf darauf achten, dass sich eure Kids gesittet benehmen – denn ein Onsen ist kein Hallenbad!

Hier lest ihr, wie so ein Onsen-Besuch mit Kindern funktioniert.

Habt ihr noch mehr Fragen zu eurer Japan-Reise mit Kindern? Dann her damit – wir beantworten sie nach bestem Wissen und Gewissen!

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Familien Travel Guide Japan mit Kindern

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5 Kommentare

  • Das wäre cool. Wir sind vom 8.8. bis 3.9. in Japan unterwegs. Die ersten 3 Tage werden wir in Tokio verbringen und dann den Camper übernehmen. Wir fahren eine ähnlich Route, wie ihr in eurem ersten Japan Urlaub. Ich bin gespannt auf eure Route 2017…

    • Ach schade, im August fängt ja bei uns schon wieder die Schule an 🙁 Mal sehen, ob sich unsere Routen wenigstens nachträglich kreuzen. Wir planen diesmal bewusst nichts vor und wollen nur ganz allgemein von Tokio nach Norden fahren. Spontan bleiben ist die Devise! 🙂

    • Oho, das klingt auch gut. Na dann bin ich gespannt wo es euch hin verschlägt. Freue mich schon, wenn ihr davon berichtet. Bei uns sind die Sommerferien eben im August und in diesem Jahr sind wir auch zum ersten Mal darauf angewiesen… aber da werden wir uns schon noch dran gewöhnen (müssen 😉 )! LG

  • Hallo liebe Weltwunderer,
    und schon wieder bin ich über euren Blog gestolpert. Das erste Mal auf der Suche nach Infos zu Neuseeland – da waren wir 1 Monat zum Jahreswechsel 2015/16. Und jetzt schon wieder auf der Suche nach Japan Infos. Ihr seid uns wohl immer ein paar Reisen vorraus 😉
    Auf jeden Fall Danke für die vielen tollen Tipps, Erklärungen und Anregungen auf eurer Seite. Wir freuen uns auf Japan 2017, und ihr euch wahrscheinlich auch… wie ich lesen konnte.
    Grüße die 4travellingstones

    • Na das ist ja wirklich witzig 😉 Wann seid ihr denn in Japan? Vielleicht treffen wir uns ja unterwegs!?

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