Rund ums Wohnmobil

Eure Meinung ist gefragt: Was gehört in ein familienfreundliches Wohnmobil?

Was macht ein gutes Wohnmobil für Familien aus? Diese Frage stellen sich leider viel zu wenige Campervan-Vermieter in Neuseeland. Eine lobenswerte Ausnahme ist die Firma „Adventiv“. Sie wollen zwei neue Fahrzeuge speziell für Familien umbauen und brauchen dabei die Hilfe von Experten – euch. Für eure fachmännischen Tipps gibt es natürlich auch ein Dankeschön!

Der "kleine" 2-Bett-Van - luxuriös mit Warmwasser und Handdusche © Adventiv

Der „kleine“ 2-Bett-Van – luxuriös mit Warmwasser und Handdusche © Adventiv

Ulf und seine Familie sind vor neun Jahren nach Neuseeland ausgewandert und haben dann bald ihre Vermittlungsagentur für Wohnmobile gegründet. Adventiv ist also ein waschechtes Familienunternehmen, das euch persönlich und auf Deutsch berät. Sie arbeiten bevorzugt mit anderen kleinen Firmen zusammen (unter anderem dem Vorzeige-Vermieter Wendekreisen) und bieten seit 2014 eigene Campervans an.

Hier kommt ihr ins Spiel: Zwei nagelneue Wohnmobile mit Dusche und Toilette werden gerade für die nächste Saison ausgebaut. Dabei sollen die Bedürfnisse von Familien im Vordergrund stehen. Erster Punkt: Mutter, Vater und Kind wollen gern nebeneinander in der Fahrerkabine sitzen. Statt des üblichen brettharten und schmalen Notsitzes in der Mitte gibt es in den neuen Familien-Modellen daher drei vollwertige Sitzplätze mit Dreipunktgurten in der Fahrerkabine, passend für alle Kindersitze.

 

Die Sitze werden in den 3-Bett-Van eingebaut © Adventiv

Die Sitze werden in den 3-Bett-Van eingebaut © Adventiv

Ulf hat uns geschrieben: „Wir würden gern Meinungen eurer schon mit Kindern gereisten Leser hören – aber auch die Ideen derer, die erst noch kommen wollen! Nach einer Weile wird man ja immer etwas betriebsblind und manchmal sind es die kleinen Dinge, die das Reisen mit Baby und Kind im Campervan viel angenehmer machen würden.“

Was habt ihr auf eurer Neuseeland-Reise im Campervan vermisst? Was hättet ihr als i-Tüpfelchen empfunden, wo musstet ihr euch selbst mit Draht und Spucke helfen?

Bitte schreibt uns eure Erfahrungen, Meinungen und Tipps – per E-Mail, per Kommentar oder auch über Facebook. Wir geben sie gesammelt an Adventiv weiter, Ulf wird euch auch gern auf eure Fragen und Anregungen direkt antworten. Natürlich werden wir euch auch zeigen, wie die fertigen Familien-Campervans am Ende aussehen.

 

Der "Große" von außen © Adventiv

Der „Große“ von außen © Adventiv

Als Dankeschön fürs Mitmachen verlosen wir unter allen, die bis zum 3. Juli 2015 einen Tipp für das „Adventiv-Familien-Wohnmobil“ hier (oder auf Facebook) posten, ein Exemplar unseres Wohnmobil-Ratgebers „Als Dach der Sternenhimmel. Camping in Neuseeland„.

Und für alle Umfrage-Teilnehmer, die das Familien-Wohnmobil von Adventiv dann selbst ausprobieren wollen, gibt es einen 5-Prozent-Rabattgutschein auf den Fahrzeugpreis! Vermittelt euch Adventiv das Fahrzeug eines anderen Anbieters, bekommt ihr auch dafür 3 Prozent Rabatt.

 

Wir wünschen euch viel Glück und freuen uns auf eure zahlreichen Kommentare!

Thank you sign NZ FlickR/Mr Munnings on tour

© FlickR/Mr Munnings on tour

 

Das Kleingedruckte:

Teilnahmeberechtigt sind volljährige Personen mit Wohnsitz in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Persönliche Daten der Teilnehmenden werden nur für den Zweck der Auslosung erhoben, verwendet und aufbewahrt und sofort nach Beendigung des Gewinnspiels vernichtet.

Die Gewinner des Buches werden per Zufallsgenerator binnen drei Tagen nach Verlosungsende (3. Juli 2015) ermittelt und per E-Mail benachrichtigt. Das Buch wird anschließend per Post an den Gewinner oder die Gewinnerin geschickt. Dabei wird keine Haftung für Beschädigung oder Verlust des Buches auf dem Versandweg übernommen.

Der Code für den Rabattgutschein bei Buchung eines Wohnmobils aus der Adventiv-Flotte oder über Adventiv wird allen Teilnehmern der Umfrage per E-Mail oder (bei Teilnahme über Facebook) per Facebook zugesendet.

 

16 Kommentare

  • Hallo!

    Wir waren 2012 in NZ und den USA im Camper unterwegs mit einem damals 9-12 Monate alten Baby. Gerade jetzt im Mai und Juni waren wir mit einem in Deutschland gemieteten Wohnmobil in Norwegen und Schweden mit zwei Kindern (2,5 Jahre und 5 Monate alt). Vieles wurde hier schon gesagt, ergänzend aus unserer Erfahrung:

    1) Eine große Plastikbox für Schuhe haben wir uns in NZ extra gekauft, weil diese uns ständig im Weg waren. (Nach der Reise haben wir sie einem Work-and-Traveller geschenkt, der sich auch sehr gefreut hat…) In dem deutschen Wohnmobil jetzt war dafür ein Fach direkt am Einstieg unter einer Sitzbank integriert. Sehr praktisch!

    2) Nach NZ kann man nicht viel im Koffer mitnehmen, weshalb man sich vielleicht über die ein oder andere große Plastikbox freut, in der man etwas verstauen und flexibel und stapelbar im Kofferraum verschwinden lassen kann. Sonst hat man schnell Chaos. Oder vielleicht auch kleinere Boxen für die Küche für so nervige Lebensmittel wie Mehl, Zucker oder Kaffee, die eine riesige Sauerei machen, wenn die Papiertüten reißen und sich das Zeug im Wohnmobil verteilt. Das will ja keiner im Gepäck mitnehmen und kaufen möchte man sowas vor Ort eigentlich auch nicht.

    3) Im deutschen Mobil hingen die Mülleimer platzsparend an der hinteren Einstiegstür, sehr praktisch. Schlossen gut! 😉

    4) Vielleicht ein unauffällig integrierter Safe für Laptop etc.

    5) Wäscheleinen, Haken, Platz für Regenklamotten –> wurden bereits mehrfach erwähnt, aber wichtig! Wir hatten in Norwegen (leider ohne Übertreibung) wochenlang und pausenlos Regen und Temperaturen unter 10 Grad… Wenn die Sachen dann nicht trocknen können, wird es eklig.

    6) Wir hatten dafür zum Glück in Norwegen eine Standheizung (Gas), haben aber dafür die Markise nicht gebraucht…

    7) Wir haben außerdem damals den Ikea-Hochstuhl nach Neuseeland im Koffer transportiert. Das ging natürlich, aber vielleicht könnte man so etwas einfach mitverleihen, dann spart man sich viel Platz im Gepäck.

    8) Überhaupt ist ausreichend Platz für den Hochstuhl oder eine andere Kindersitzgelegenheit am Tisch prima, sofern man im Womo eine Essgelegenheit hat.

    9) Mich hat auch am meisten das Umräumen genervt, besonders im Regen (hat hier schon jemand erwähnt). Kindersitze wegräumen, umklappen, Polster irgendwo deponieren etc. Wir haben das hintere Bett permanent als Bett aufgebaut gelassen, auch für tagsüber als Spielfläche. Die Kleine schlief dann im Alkoven im Schlafzelt.

    10) Fußmatten für drin und draußen und strapazierfähige Folie (gibt es da einen Fachbegriff für?) zum Auslegen für draußen bei Matschwetter. Erspart einem viel Dreck im Wohnmobil.

    11) Einen Werkzeugkoffer hatten wir in Norwegen zum Glück dabei, irgendwas ist immer. Vielleicht da wenigstens einen kleinen „Basiskoffer“? Das nimmt ja keiner extra aus Deutschland mit.

    12) Ritzen, in die Kinderbücher verschwinden können (bei uns war so eine neben der hinteren Sitzbank an der Wand auf Griffhöhe vom Kind, völlig bekloppt!), braucht niemand. So etwas ähnliches hat schon jemand erwähnt.

    13) Die Fenster müssen so tief oder groß sein, dass man auch aus dem Kindersitz in der zweiten Reihe bequem etwas sehen kann.

    14) Wir hatten von zu Hause noch den kleinen Spiegel aus dem Auto dabei, den man an die Kopfstütze der Rückbank anbringt, um im Rückspiegel das Kind im Maxicosi sehen zu können.

    15) Mückenschutz an den Fenstern und Türen und gute Verdunklung.

    16) Lautsprecher auch für die zweite Reihe bzw. die Möglichkeit, eine Kinderlieder-CD nur hinten oder ein Hörbuch nur vorne hören zu können… Conni-CDs in voller Lautstärke, damit das Kind hinter einem noch was mitbekommt, sind auf die Dauer Horror!

    17) Lademöglichkeiten/ Steckdosen sollten so angebracht sein, dass man nicht über die Kabel stolpern kann, wenn etwas eingestöpselt ist. In unserem Fall musste man über das Kabel steigen, wenn man sich auf die integrierten Sessel am Tisch setzen wollte.

    18) In dem deutschen Wohnmobil hatte der Kofferraum einen Abfluss, damit man ihn mit Wasser ausspülen konnte. War sehr praktisch.

    Mehr fällt mir grad nicht ein. Vielleicht ist noch was dabei, das Euch weiterhilft.

    Bestes, Co

    • Wow, Constanze, für so viele Anregungen hast du dir die Teilnahme an der Buchverlosung wirklich verdient – ich drück dir die Daumen und fange schon mal an, die Lostrommel zu rühren…

  • Viel viel leicht zugänglicher Stauraum (Netze für den Kleinkram unterm Dach, an den Seiten,…), Rausfallsicherung für die Kids; schön wäre es, wenn die Steckdosen nicht direkt am Bett sind (seeeehr interessant für 7 Monate alte Kinder und seeeehr anstrengend für die Mama, wenn man doch mal auf dem Bett spielen muss) oder irgendwie unter einer Klappe sind oder so;
    gibt es einen platzsparenden Hochstuhl? gerade für die kleinen Kinder, wenn man keinen Buggy dabei hat (der hat bei uns den Kinderstuhl ersetzt), vielleicht optional zum dazu mieten?

  • Hallo Ulf,
    Ja wir melden uns demnächst mal hinsichtlich Camper:) Allerdings sind wir mittlerweile zu viert, so dass eure Gefährte da leider nicht in Frage kommen, wenn ich richtig gesehen habe?
    Mir sind noch 2 Sachen eingefallen, die ich als nützlich empfinde:
    1. eine eingebaute/ausziehbare Wäscheleine (bzw. einfach ein paar entsprechend angebrachte Haken im Auto, wenns nach dem Badestopp gleich weiter gehen soll, bzw. für ständig auszuwaschende Kinderklamotten…
    2. sowas wie ne ausziehbare Markise o.ä.. Damit man auch bei Regen mal vor die Tür treten kann bzw. bei Mittagssonne draußen essen.

  • Hallo!
    Wir gehören zu denen, die erst noch kommen:)
    Aus „anderländiger“ Rumreiseerfahrung schließe ich mich aber 2 bereits genannten Dingen an: eine „Sicherung“ am Bett, egal ob Netz oder ein hochklappendes Brett, das ein versehentliches Rauspurzeln beim Schlafen, verhindert, wenn Mama und Papa gerade draußen rumwuseln, bzw entspannen;)
    Und natürlich die Sache mit kleineren und größeren Staufächern (mind. so viele, wie Leute mitfahren, dass auch jeder eine eigene kleine Ablage hat. Sonst muss man immer zwischen Windeln und Schnullern wühlen, um mal an sein Buch/eigene Klamotten/die vorm Kind versteckte Schoki zu kommen…).
    LG!

    • Hallo Anna – freut mich dass ihr NZ in der planung habt – lasst mich wissen wanns losgehen soll, die buchungssaison fuer dieses jahr ist schon in vollem schwung – einige anbieter sind ueber Weihnachten/Januar schon ausgebucht.
      Wir haben die ersten bilder von unserem van auf unserer website, auch die spezifikationen fuer den wagen sind verlinkt. http://adventiv.biz/ Unsere planung sieht vor den aufbau – vorne kueche, dann zwei baenke mit tisch dazwischen , etwas aufzubrechen. Die kueche wird zweigeteilt – die beiden arbeitsbereiche, kochen und abwaschen/praeparieren getrennt, so koennt ihr zu zweit arbeiten und seid schneller fertig um wieder urlaub zu geniessen. Eine seite wird mit einem kleineren bett ausgestattet welches einen hat und separat abgedunkelt werden kann. So koennen mama und papa noch abends sitzen waehrend baby schon schlaeft. Die abteilung kann wenn man moechte waehrend der nacht beibehalten werden, ansonsten entsteht ein grosses bett ( 1.8m breit) fuer alle. Nur am letzten stueck fussende ist das doppelbett dann etwas schmaler- da braucht man es aber auch nicht ganz so breit.
      Stauraum wird genuegend einegbaut werden, genaueres dazu spaeter..
      Best Ulf

  • becherhalter wie –Lisa vorschlaegt sind in jedem fall dabei, wir haben unser konzept noch mal ueberdacht und eine variante gefunden bei der baby allein und gesichert in einem teil des bettes schlafen kann – so wie Jan das hier https://www.facebook.com/weltwunderer vorgeschlagen hat. Kindersitz geht ja in unserem van sowohl in der mitte wie auch auf dem beifahrersitz, alle mann vorne in der fahrerkabine macht einfach mehr spass und ist einfach entspannter.

    • [Hier schreibt Julia]
      Mir sind noch ein paar Dinge eingefallen (ich spreche hier immer nur aus der Erfahrung mit Baby!)
      1. Verletzungsrisiko minimieren
      Da, wo das Baby herumkrabbelt und purzelt (bei uns war das auf dem ausgeklappten Bett, das an die Arbeitsfläche grenzte) sollte es so wenige Ecken, scharfe Kanten, herausragende Schrauben u.ä. geben. Mir ist klar, dass manches sich nicht vermeiden lässt (wir hatten z.B. so einen Nupsi, in den der hochgeklappte Tisch einrastet, beim ausgeklappten Bett ragte der auf die Matratze), aber eben soweit als möglich. Wir hatten sehr viele Decken und haben die immer als Abpolsterung genutzt, das fanden wir sehr praktisch. Daraus haben wir – mangels Rausfallsperre, die ja schon oben mehrfach angeregt wurde – auch immer einen Wall gebaut, damit das schlafende Baby nicht von der Matratze kullern konnte, wenn wir mal draußen neben dem Camper saßen.
      2.
      Eine zweigeteilte Küche halte ich nicht für sinnvoll. Gerade wenn die Kinder kleiner sind, ist es ja eher so, dass einer kocht oder abwäscht und der andere bei den Lütten ist. Obwohl unsere Küche echt mini war, fand ich sie gerade in ihrer Kompaktheit (Spüle neben zweiflammigem Herd, darunter Vorratsschrank, an der gegenüberliegenden Wand der Kühlschrank) ziemlich praktisch und habe gerne darin gekocht.
      3. Unsere Campervan-Vorbesitzer hatten eine Hängematte an eine Seite oberhalb des Bettes gespannt. Die war ganz simpel, einfach ein Netz, auch nicht groß, aber SUPER praktisch. Wir haben darin alle Klamotten aufbewahrt, die schon getragen waren aber „noch gingen“ (man wäscht ja im Camper nicht täglich 😉 ), darin konnten sie lüften, und die Befestigungsschnüre recht uns links nutzten wir als Wäscheleine, z.B. für klamme Handtücher.
      4. Alle Fächer, die sich potenziell in Reichweite der Kids befinden, mit einem Verschluss versehen, den sie möglichst erst eigenständig aufbekommen, wenn die „ich muss alles ausräumen“-Phase vorbei ist 😉
      5. Kein Teppichboden im Camper! Unserer stank irgendwann wie eine Kneipe morgens um 5.

  • Wir waren von Februar bis April in Neuseeland und hatten ein sehr großes Wohnmobil ohne Lable. (Tip von uns, groß, aber alt und deswegen nicht so teuer – und ohne Markenaufkleber) Dieses Wohnmobil hatte eigentlich alles, aber ich würde es klasse finden, wenn es einen „Babyschutz“ innen gäbe. Entweder an der Tür nach draußen oder zwischen Bett und Innenraum. Unser Baby wollte sich frei bewegen und ist dabei aus dem Bett und Tür gefallen und einige hunderte Male haben wir es verhindert. In einem Familienbus vielleicht keine so schlechte Idee. (wie auch immer das zu realisieren wäre)
    Und zweitens habe ich Haken und oder Aufhängevorrichtungen vermisst. Einfach, um mal Handtücher oder sonstwas innen aufzuhängen.
    Was nervte: Unter den Sitzen vorne gab es Hohlräume, in die permanet Dinge der Kinder reinkullerten. Heraus bekam man sie aber nicht mehr. Zur Zeit fahren deshalb Pixibücher, ein Minitacker, eine Lernzahnbürste, diverse Muscheln, ein Schnuller und allerhand Undefinierbares auf Neuseelands Straßen umher. 😉

    • in unseren jetzigen vans haben wir einfach unseren kunden ein paar haken mitgegeben und ihnen erlaubt, diese dort anzubauen wo es ihnen sinnvoll erschien – seitdem haben wir schon mehrere positive kommentare wie gehabt – manchmal ist es fast zu einfach, oder?? Ein Netz um baby am herausfallen aus dem bett zu hindern ist in planung, ebenso eine generelle sperre an der tuer – da weiss ich aber noch nicht genau wie das aussehen koennte – irgendwer mit ideen?

    • ohne label — das werden wir wohl auch so machen, eventuell ein kleines logo , aber keine auffaellige “ hi hier ist ein touristenbus mit teuren laptops, cameras und iphones“ aufklebern. Auch bei uns gibt es, wie ueberall, schwarze schafe, meist gelegenheitsdiebe die die begehrenswerten sachen durch die fenster sehen, diese dann kurz einschlagen und verschwinden. Dahher haben wir unsere fenster am van getoent so dass man schwer reinschauen kann….

  • Hallo Co-Jaeger -Johannes,
    deine anregung mit den vielen leicht erreichbaren staufaechern scheint ein sehr wichtiger punkt zu sein – auch Lisa hat da schon bedarf angemeldet! Wir denken ueber stauraum in form von netztaschen nach, die sind einfach zu erreichen und man zb. kann immer sehen, ob, und wie viele windeln noch greifbar sind…. So etwas wuerde helfen? Muelleimer dazu—GERUCHSDICHT!!!!– ware die natuerlich logische ergaenzung… :-)))) Wie waere es ausserdem mit einer kleinen heizflasche fuer wasser, ich hab da eine gesehen die geht an den zigarettenanzuender – die waere ideal um babyflaschen zuzubereiten?

    • Hallo Ulf,

      Ja, ein extra Windelfach ist sicher praktisch. Wasserkocher, hm, der ist dann aber nur zu gebrauchen für Anrühr-Babynahrung. Oder kann man die zum Wasserbad umfunktionieren?

      Eine grundsätzliche Sache kam mir noch: Unser Camper in NZ (http://www.jaegerdesverlorenenschmatzes.de/?p=591) hatte so eine Tisch-Bett-Kombi, bei der der Tisch herunterklappt ein tragender Teil des Betts wurde. Den Umbau fanden wir sehr umständlich:
      1. Polster abräumen (Wohin damit? Besonders lustig bei Regenwetter mit allen Mann im Bus)
      2. Tisch herunterklappen
      3. Polster wieder aufs Bett
      4. Bett beziehen
      Wir haben uns SEHR schnell entschieden, das Bett dauerhaft aufgebaut zu lassen. 🙂 Leider waren durch das aufgebaute Bett die darunter liegenden Staukästen nur noch sehr umständlich zu erreichen.

      Hier in Deutschland haben wir einen alten Westfalia Bulli, bei dem kann man die Rückbank mit einem Handgriff zum Bett ausziehen, der Tisch wird einfach zur Seite geschwenkt. Vielleicht könnt ihr ein ähnliches System einbauen?

  • [Hier schreibt Co-Jäger Johannes] Ein paar Ideen und Erfahrungen, die wir in unserem Campervan sammeln konnten:

    1. Ich schließe mich Lisa an: Wichtig sind VIELE Ablagen und Staufächer! Wir hatten z.B. eine Hängematte über dem Bett für Babysachen, die wir schnell griffbereit haben wollten.
    2. Wirklich vermisst haben wir eigentlich nur eine Standheizung, für die es keinen Stromanschluss braucht und/oder eine gute Isolation. So hätten wir auch in kälteren Nächten abseits der meist langweiligen Holiday Parks übernachten können. Aber das ist vielleicht bei modernen Mietcampern schon Standard?
    3. Wir fanden es gut, einen kleinen, wendigen und schlechtwegetauglichen Van zu haben. So kommt man noch mal ein Stück näher an die Natur.
    4. Eine gute Idee wäre ein außen befestigter Windelcontainer. 🙂

    Ansonsten: Die Anforderungen sind sicher sehr individuell. Unsere Erfahrung aber war, dass man mit weniger auskommt, als man glaubt. 😉

    • Klasse Ideen sind das, Johannes! Wohnmobile mit guter Isolierung und Standheizung sind leider bei vielen Vermietern noch nicht immer Standard.

  • Also auf jeden Fall viel Stauraum im Sinne von Schränkchen oder Netzen sodass man wichtige Dinge schnell griffbereit hat. Das haben wir damals z. B. im Juicy Condo vermisst. Und ein Becherhalter für den Kaffee der Eltern in der Fahrerkabine 🙂
    Auch ein kleiner schließbarer Mülleimer für die gebrauchten Windeln wäre nett. Wir hatten unsere Mülltüte immer umständlich im Weg hängen. Und wenn man schon mal träumen darf, ein kleines Fach unter der Schiebetür oder so für Matschsachen/Gummistiefel etc. Auch eine große Thermoskanne darf im Küchenequipment nicht fehlen. Wir hatten eine eigene mit und sie hat uns gute Dienste geleistet. Beim Camper mit Alkoven darf natürlich das Sicherheitsnetz nicht fehlen.

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