Anreise: Rund ums Fliegen

Langstreckenflug nach Neuseeland: Was ihr an Spielzeug braucht

Nach der Buchung und dem ganz besonderen Tipp fahren wir heute fort mit einem Essential für reisende Eltern: Beschäftigung beim Fliegen. Da man heutzutage kaum noch dem Piloten über die Schulter schauen darf und der Vorgang des Fliegens an sich spätestens nach 30 Minuten laaaangweilig wird, ist eine gescheite Spielzeugauswahl angesagt.

Weltwunderer Spielzeug

Was packe ich in meinen Koffer?

Jedes Kind ab zwei Jahren kann schon einen (kleinen) Rucksack selbst tragen und ihn als Handgepäck mit ins Flugzeug nehmen. Da hinein kommen:

  • eine Trinkflasche (leer einpacken und erst nach dem Check-in mit Wasser auffüllen!)
  • ein paar Bonbons/Kaugummis für Start und Landung
  • Notfall-Müsliriegel (oder sonstiges Lieblingsknabberzeug) gegen Hungerattacken
  • das Lieblingsplüschtier
  • ein paar (kleine!) Spielzeuge

 

Jede große Fluggesellschaft verteilt an alle Kinder vor dem Start noch zusätzliches Spielzeug, Stifte usw. Wenn die Stewardessen die Kinder nicht von selbst mit Gaben überschütten, einfach nachfragen! Das Zeug ist mitunter gar nicht schlecht, wir waren zum Beispiel beeindruckt von der Auswahl und den guten Ideen bei Lufthansa.

Basics für die Spielzeugauswahl

Grundregel 1 für das Spielzeug: Es sollte klein sein, aber nicht zu klein. Einzelteile, die ständig herunterfallen oder herumgeworfen werden können, will nach dem zweiten Mal niemand mehr unter dem Sitz hervorklauben. Das Gleiche gilt für Klebriges (Knete, Aufkleber), Verschmier- (Wachsmaler, Stempel) und Verschüttbares. Eine gute Idee für kleinere Kinder kann es sein, interessante und auch wichtige Dinge (Schnuller!) an eine Schnur zu binden, die an die Vordersitzlehne gehängt wird.

Grundregel 2: Spielzeug sollte interessant sein. Also ein Buch mit wirklich vielen Bildern oder Klappen (siehe unsere Leseliste), ein kniffliges Geduldsspiel wie zum Beispiel so ein Logik-Puzzle mit verschiedenen Themen oder verschiedene Figuren für das Rollenspiel. Auch neues Spielzeug ist spannend – deshalb ist es eine gute Idee, einige verpackte Überraschungen mitzunehmen. Und ja, am interessantesten wird ein Spielzeug, wenn Mama oder Papa mitspielen. Deshalb lautet …

Grundregel 3: Die beste Beschäftigung sind die Eltern. Spiele wie „Kuckuck!“ für die ganz Kleinen, „Ich sehe was, was du nicht siehst“ für Vorschulkinder oder „Ich packe meinen Koffer“ etc. für Schulkinder können viel Zeit vertreiben, bedürfen aber elterlicher Mithilfe. Auch ein Besichtigungsgang durch das Flugzeug dauert seine Zeit, dabei können auch Eltern bestimmt noch etwas lernen.

Grundregel 4: locker bleiben. Weil nämlich spätestens seit Erfindung der Inseat Screens fast immer ringsum alle Fernsehen schauen werden. Dann lassen sich Kinder garantiert nicht mit schnödem Spielzeug ablenken – die wollen auch fernsehen, ganz egal was, Hauptsache Trickfilm! Über das Filmprogramm informieren sich vorbildliche Eltern besser vorher auf den Seiten der jeweiligen Fluggesellschaft; und sprechen miteinander ab, wie Familienregeln über den Medienkonsum in der Ausnahmesituation Fliegen behandelt werden sollen.

Wer hier Nachsicht üben kann, spart sich eventuell viel Stress (den handelt man sich andererseits aber durch völlig überreizte Fernsehfränke, die nicht mehr aufhören können und wollen, vielleicht gerade erst ein … )

Nicht zuletzt gilt: Schlafenszeit ist auch im Flugzeug. Oft wird die ganze Kabine verdunkelt, so dass tatsächlich alle „schlafen“ können – für Kinder ein sehr überzeugendes Argument. Kopfkissen und Decken liegen am Sitz bereit und viele Kinder können zum Glück in den wildesten Positionen schlafen; natürlich auch auf dem Boden!

Eure langstreckenflugkompatiblen Spielzeug- und Beschäftigungs-Hits interessieren uns auch… nur her damit!

1 Kommentar

  • […] Ich beginne heute mal eine Serie von Beiträgen, die sich mit der Flugreise beschäftigen. Am Beispiel einer Flugreise nach Neuseeland, was ja durchaus naheliegend ist für ein Neuseeland-Blog. Das ganze soll für Flugreisen-Anfänger sein, also für Leute, die vielleicht noch nie geflogen sind, oder nur wie ein Lemming hinter jemandem hergelaufen sind, ohne zu wissen, wie das eigentlich alles funktioniert. Diese Serie geht mit der Ankunft am Flughafen los, und vielleicht schreibe ich auch noch einmal ein Teil, der sich mit der Buchung und Reisevorbereitung beschäftigt. Bis dahin könnt ihr aber diese Lücke auch mit den Beiträgen bei den Weltwunderern (weltwunderer.de) füllen: Die Buchung – Gepäck – Flugzeugkompatibles Spielzeug […]

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