Budget und Sparen

Reisebudget Neuseeland: Das kosten Spaß und Vergnügen

Was haben wir auf unserer Neuseelandreise für den ganzen Rest ausgegeben – also für Kultur, Eintrittsgelder, Aktivitäten und Souvenirs? Dieser Reisebudgetposten ist im Vorhinein nur schwer zu kalkulieren.

Quadbike fahren in Neuseeland

Das war sehr spaßig – und kostenlos, im „Farmyard Holiday Park“ in Geraldine

Was man für den „letzten“ Posten im Reisebudget Neuseeland einplanen sollte, kann man wirklich nicht pauschal sagen. Es ist einfach von jedem selbst abhängig, wie und womit er/sie sich am besten amüsiert.

Die gute Nachricht für Sparfüchse wie uns: In Neuseeland kann man sich großartig auch für wenig Geld oder ganz kostenlos unterhalten, wenn man auf Natur steht – die zahllosen Wanderwege sind allesamt kostenlos und schon das Fahren auf dem Highway kann maximales Sightseeing bedeuten. Die meisten Museen sind ebenfalls kostenlos und dabei enorm sehenswert.

Für unsere Kinder gab es auch im kleinsten Ort abwechslungsreiche und kreative Spielplätze, die meistens tipptopp gepflegt waren. Um wilde Tiere anzuschauen, muss man in Neuseeland nicht zwangsläufig in einen Wildlife Park einkehren, und man muss auch keine Guided Tour buchen; häufig haben wir Delfine, Pinguine und Seehunde ganz einfach vom Strand aus beobachten können, oder wir trafen die lustigen Gesellen bei einer „normalen“ Wassertaxi-Fahrt.

Auf der anderen Seite winken in Neuseeland gerade in den letzten Jahren immer mehr Veranstalter und rufen: „Hier! Bucht uns! Ihr erlebt den maximalen Thrill, den ultimativen Trip, euer blaues Wunder!“ Die Entscheidung zu treffen, ob es nun Skydiving, Zorbing oder die 4-Wheel-Drive-Lord-of-the-Rings-Location-Tour sein muss, das bleibt jedem Touristen selbst überlassen.

Und natürlich haben wir auf unserer Neuseelandreise trotz Sparwillens die eine oder andere geführte Tour und Bootsfahrt mitgemacht. Hobbingen kann man eben nur gegen Eintritt anschauen, und auch in den Thermalgebieten rund um Rotorua gibt es inzwischen fast keine Möglichkeit mehr, das Dampfen und Blubbern ohne Eintrittsgeld zu erleben – und das gehört zu einem Neuseelandbesuch halt auch dazu.

Wir haben einige wenige Vergnügungsparks besucht, namentlich die „Puzzling World“ in Wanaka und die „Waiau Waterworks“ auf der Coromandel Peninsula. (Wobei man von einem Vergnügungspark in Neuseeland tunlich keine Freizeitparks im Stil von Disneyworld oder auch nur dem Heidepark Soltau erwarten darf!) Wir haben viel Spaß im Thermalbad in Hanmer Springs gehabt, wo es eine gigantische Rutschenanlage gibt.

Wir haben uns ein paarmal Surfbretter ausgeliehen und ordentlich Spielzeug und Souvenirs gekauft. Und obwohl wir uns einiges verkniffen haben, sind dafür insgesamt doch etwa 2.000 NZ$ draufgegangen. Autsch …

Hier geht es zu den anderen Posten im Reisebudget Neuseeland:

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