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Leseliste: Neuseeland zum Schmökern

Die Urlaubszeit ist für Eltern die beste Gelegenheit, endlich mal den Stapel an Literatur abzuarbeiten, der sich in den letzten Monaten auf dem Nachttisch angesammelt hat. Das heißt, sofern sie sich in einem Club Resort mit Kinderanimation oder am Strand aufhalten und so klug waren, andere Kinder (oder gar die Oma!) zur Bespaßung der eigenen zu organisieren. Wer sich also im Urlaub an der Ostsee lieber an die Tasman Sea träumen möchte und sich mittels unserer Lesetipps fachlich schon ausreichend auf die nächste Neuseeland-Reise vorbereitet hat, dem empfehlen wir zur geneigten Lektüre unsere Belletristik-Top-Ten.

Die letzte Prophezeiung: Ein Maori-Epos[amazon_link id=“3934031609″ target=“_blank“ locale=“DE“ container=““ container_class=““ ]“Die letzte Prophezeiung“[/amazon_link] von Heretaunga Pat Baker – DAS Maori-Epos schlechthin, ohne romantisierende Eingeborenen-Schwurbelei. Hier wird die tatsächlich stattgefundene Geschichte um die Maori-Prinzessin Rangipai erzählt. Vergleichsweise blutrünstig, aber so sind se eben, ne?

 

 

Die Letzten ihrer Art: Eine Reise zu den aussterbenden Tieren unserer Erde[amazon_link id=“3453061152″ target=“_blank“ locale=“DE“ container=““ container_class=““ ]“Die letzten ihrer Art“[/amazon_link] von Douglas Adams (ja, genau von dem!); eine herrliche Sammlung von Essays zu aussterbenden Tierarten rund um den Globus, wobei in Neuseeland das traurige Schicksal des traurigen Kakapo auf unnachahmliche Weise nachgezeichnet wird. Rust in peace, Douglas …

 

 

[amazon_link id=“3423121939″ target=“_blank“ locale=“DE“ container=““ container_class=““ ]“Die glücklichen Inseln Ozeaniens“[/amazon_link] von Paul Theroux, der sich nach seiner Scheidung tieftraurig und allein von Neuseeland mit einem Kanu auf den Weg durch die Inseln Polynesiens (oder Mikronesiens?) macht und dies mit schriftstellerischer Bravour beschreibt.

 

 

Unter dem Tagmond[amazon_link id=“3596101735″ target=“_blank“ locale=“DE“ container=““ container_class=““ ]“Unter dem Tagmond“[/amazon_link] von Keri Hulme, ein echt verstörendes Buch von einer echt neuseeländischen Schriftstellerin, die an der West Coast in Hokitika in einem Turm lebt und die ich nach der Lektüre dieses Buches NICHT besuchen möchte…

 

 

Whalerider: Die magische Geschichte vom Mädchen, das den Wal ritt

[amazon_link id=“3499236281″ target=“_blank“ locale=“DE“ container=““ container_class=““ ]“The whale rider“[/amazon_link] von Witi Ihimaera; die richtige Einstimmung auf die obligatorische Whale-watching-Tour und eine gute Einführung in die Mythen und Denkweise der traditionellen und der modernen Maori. Wer von dem Film nicht beeindruckt ist, der ist wahrscheinlich ein Android. Ich kenne Mütter, die ihre Töchter wegen dieses Mädchens Paikia genannt haben …

 

 

Warriors

[amazon_link id=“3293204287″ target=“_blank“ locale=“DE“ container=““ container_class=““ ]“Warriors“[/amazon_link] von Alan Duff – harter Tobak und ja, es geht schon wieder um die Maori. Allerdings wesentlich weniger gefällig …

 

 

Auswandern - Destination Neuseeland: Eine ethnographische Migrationsstudie[amazon_link id=“3934031005″ target=“_blank“ locale=“DE“ container=““ container_class=““ ]“Auswandern. Destination Neuseeland“[/amazon_link] von Brigitte Böhnisch-Brednich bietet dem absolvierten Akademiker endlich mal wieder was zum Durchbeißen – viele Fakten und Daten über die Geschichte des Auswanderns nach Neuseeland, mit Interviews von Auswanderern aller Generationen. Interessant, auch wenn man es nicht selbst vorhat!

 

 

Dem Wind ausgeliefert. James Cook und die abenteuerliche Suche nach Australien[amazon_link id=“3453210786″ target=“_blank“ locale=“DE“ container=““ container_class=““ ]“Dem Wind ausgeliefert“[/amazon_link] beschreibt in einer Nacherzählung der Logbücher von Kapitän James Cook dessen schwierige erste Fahrt, die ihn zwischen 1768 und 1771 um die Spitze Südamerikas nach Tahiti, Neuseeland, Australien und über Batavia und das Kap der Guten Hoffnung zurück nach London führte. Rückt die Annehmlichkeiten des heutigen Reisens dezidiert in den Blick…

 

 

Der Herr der Ringe: Die Gefährten / Die zwei Türme / Die Wiederkehr des Königs. 3 Bände.[amazon_link id=“3608935444″ target=“_blank“ locale=“DE“ container=““ container_class=““ ]“Der Herr der Ringe“[/amazon_link] von J.R.R. Tolkien dürfte inzwischen so bekannt sein, dass sich weitere Worte hier erübrigen; für einen Durchschnittsleser im Durchschnittsurlaub sind die drei Bände definitiv zu viel. Aber man wird ja noch träumen dürfen – und schon mal die Reiseroute nach einschlägigen Drehorten ausrichten …

 

 

(Der Vollständigkeit halber muss ich darauf hinweisen, dass ein Klick auf die jeweiligen Titel zur Amazon-Seite weiterleitet und ein Kauf des jeweiligen Artikels dann zur Ausschüttung eines lächerlichen Anteils an mich führt; mühsam ernährt sich der Weltenwunderer.)

5 Kommentare

  • Letztes Jahr gab es leider keine ordentlichen NZ-Kalender mehr. Meist bekannte Motive und dann auch eher schlichte (schlechte) Bildqualität. Darum wird dieses Jahr mit ordentlich Vorlauf bestellt. 🙂

  • Danke für die sehr interessanten Vorschläge. Leider ein paar Tage zu spät, um es meiner heimischen NZ-Begeisterten zum Geburtstag schenken zu können. aber der nächste Anlass kommt bestimmt… Jetzt ist erstmal die Wandkalenderplanung 2012 dran (Craig Potton Publishing hat ja da ein paar schöne im Portfolio. Schade, dass die Lieferung immer etwas dauert und sich nur bei einigen Stück lohnt.)

    • Danke für das Lob, Oliver – und die Anregung! Ein schicker neuer Kalender wär auch mal wieder was… Obwohl ich schon erstaunt bin, dass man sich darum bereits im Sommer kümmern muss!?

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