Budget und Sparen

Neuseeland-Reisebudget ansparen: Start unserer Spar-Challenge

Eine Reise mit Kindern nach Neuseeland ist teuer, da beißt die Maus keinen Faden ab. Aber wir alle wollen gern (wieder) hin, also müssen wir uns wohl hinsetzen und schauen, dass wir die Knete ansparen. Und ihr macht gefälligst mit – denn am besten funktioniert es, wenn man sich gegenseitig motiviert!

Neuseeland-Reisebudget ansparen Teil 1Ja, es ist verdammt schwierig, im Familienalltag das ohnehin knappe Geld einzusparen. Aber es geht – das zeigen uns die vielen Familien, die es geschafft haben (und wir selbst haben es ja auch schon zweimal hinbekommen). Deshalb wird es im kommenden Jahr regelmäßig Spartipps von uns geben, die uns und euch dabei helfen sollen, euer Reisebudget für Neuseeland auf die Beine zu stellen.

Die Spar-Aufgabe für den Januar lautet: Neuseeland-Reisebudget aufstellen, einen festen Sparbetrag vereinbaren, ein Reisekonto anlegen

Mit Kindern nach Neuseeland reisen – was kostet das?

Die erste und wichtigste Frage haben wir bereits umfassend beantwortet. Hier findet ihr:

Neuseeland-Reisebudget aufstellen: So geht es

Wenn ihr nach Neuseeland wollt, dann steht euch als erstes eine Kostenaufstellung bevor. Nehmt euch einen Zettel und schreibt auf:

  • Was werden die Flüge für euch (ungefähr) kosten? -> Eine schnelle Recherche bei Skyscanner zeigt euch eine Preisspanne an, nehmt den oberen Bereich als Anhaltspunkt.
  • Was wird das Wohnmobil für euch (ungefähr) kosten? -> Eine schnelle Anfrage bei der CamperOase gibt euch eine Idee über die Preise.
  • Was wird euch der Rest kosten? Nehmt unsere Tagesbudgets für Camping, Essen und den Rest als Anhaltspunkt und schlagt 20 % auf (wir waren sehr sparsam und die Preise sind seitdem gestiegen).

Der Betrag, den ihr jetzt ermittelt, wird ziemlich sicher nicht der endgültige Betrag sein; da kommen noch viele kleine Einzelposten dazu, die sich bestimmt auf einen hohen dreistelligen Betrag summieren werden. Aber ihr habt jetzt eine Hausnummer, mit der ihr starten könnt.

Die Summe ist erschreckend hoch, stimmts? Aber wir können gleich Entwarnung geben: Einen Großteil von diesem Geld habt ihr schon, ihr gebt es nur für andere Sachen aus.

Schritt zwei heißt nämlich jetzt: Eure monatlichen Ausgaben aufschreiben und feststellen:

  • Wie viel habt ihr nach Abzug aller Fixkosten noch zur Verfügung?
  • Wie viel von diesem freien Geld könnt ihr beiseite legen, ohne dass es euch wehtut?

Einige Familien können jetzt zufrieden sein, bei vielen anderen wird das bei weitem nicht genug sein, um in absehbarer Zeit ein Neuseeland-Reisebudget anzusparen.

Keine Sorge, wir haben auch dafür eine Lösung – die verraten wir euch aber in einem eigenen Beitrag.

Eure Spar-Aufgabe im Januar

Erst einmal heißt euer nächster Schritt: Legt ein gesondertes Reisekonto an, auf das ihr von nun an jeden Monat einen festen Betrag überweist. Das kann ein Girokonto oder auch ein Sparbuch sein, am besten ist ein Tagesgeldkonto – da gibt es (wenigstens marginale) Zinsen und ihr kommt nicht so einfach an das Geld heran. Wenn nämlich doch mal ein schickes Paar Schuhe lockt oder ein supergünstiger Wochenendtrip, dann kann man nicht eben mal ein bisschen was vom Gesparten abzweigen.

Wie viel ihr überweisen sollt? Das liegt an euch. Wir haben zwei Tipps:

  • Nehmt euch nicht zu viel vor, sonst rutscht ihr ins Minus und zahlt sinnlos Überziehungszinsen – und gebt vielleicht auf.
  • Nehmt euch nicht zu wenig vor, sonst dauert das Sparen zu lange – und ihr gebt vielleicht auf.

Haha? Nein, im Ernst: Fangt mit einem Betrag an, den ihr euch gut vorstellen könnt, und bei dem noch etwas Geld übrig bleibt. Sparen im Alltag will gelernt sein. Wenn ihr in Schwung gekommen seid oder neue Sparquellen aufgetan habt (die verraten wir euch später), könnt ihr den Betrag problemlos erhöhen.

Wichtig ist, dass ihr den Betrag nicht am Monatsende per Hand überweist, sondern am Monatsanfang (oder halt dann, wenn euer festes Gehalt eingeht) per Dauerauftrag. Das Geld muss sofort und automatisch verschwinden, so dass ihr es gar nicht bemerkt und auch nicht vermissen könnt. Verboten sind alle Gespräche nach dem Muster „Eigentlich hätten wir ja noch XX Euro mehr…“!

Sparschweine und Sparpläne wie „Jeden Tag einen Cent mehr sparen“ sind für unsere Spar-Challenge übrigens ungeeignet – damit könnt ihr euch einen netten Campingtrip an die Ostsee zusammensparen, aber keine Neuseeland-Reise mit Kindern.

Habt ihr eure Spar-Aufgabe für den Januar erledigt, endet er idealerweise damit, dass ihr bereits einen dreistelligen Betrag auf eurem Reisekonto beiseite gelegt habt.

Im Februar verraten wir euch, wie ihr diesen Sparbetrag erhöhen könnt – indem ihr weniger ausgebt und mehr einnehmt.

Wer nicht so lange warten will, der kann gern Fleißbienchen sammeln und schon mal mein Buch „Reisebudget-Planung für Familien“ kaufen – da steht das alles drin und noch viel mehr 🙂

Reisebudget-Planung für Familien

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3 Kommentare

  • Wir machen auf jeden Fall mit. Bei uns ist die Herausforderung besonders groß, da unsere Reise genau in einem Jahr sein soll und zwischen Budget und Realität klafft derzeit ein scheinbar unüberwindbares Loch. Aber wo ein Wille, da auch ein Weg. Und wir wollen unbedingt!

  • Wenn man ständig über Neuseeland schreibt, ist das Fernweh irgendwann nicht mehr auszuhalten, gell? ;-p Super Idee jedenfalls, eure Challenge! Bin sehr gespannt auf eure weiteren Tipps.

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