Reiseplanung und Vorbereitung

The road goes ever on and on: Routenplanung für Neuseeland

… aber irgendwo muss sie ja erst einmal anfangen, gell? Jetzt, wo alles Grobe in Sack und Tüten ist – also Flugzeiten klar und Wohnmobil reserviert -, fange ich doch tatsächlich schon klammheimlich an, im Lonely Planet zu blättern und durch die Weiten des Internets zu surfen, um Reiserouten zu planen.

Unsere Prioritäten:

  • Wo wir bei unserer letzten Rundreise bereits waren, müssen wir nicht unbedingt noch mal hin – meines Erachtens. Der Mann sieht das anders. Der plant ja aber die Reise nicht, höhö.
  • Da wir im „Hochsommer“ (ich weiß noch nicht, ob ich dem traue…) ankommen, werden wir im kältesten Teil des Landes beginnen und uns von dort dem Sommer hinterher in Richtung Norden bewegen, d.h. es geht von Christchurch erst einmal in Richtung Südpol.
  • Beim letzten Mal hatten wir Wal satt, stattdessen hätte ich dieses Mal gern mehr Pinguine und Robben. Scheint mir auch kindkompatibler, da von Land aus zu besichtigen.
  • Wir haben zwei Kinder an Bord! Das heißt: keine allzu langen Strecken am Stück, dafür jeweils mehrere Tage pro Übernachtungsplatz einplanen. Und natürlich ab und zu einen Spielplatz… mit anderen Kindern, hoffentlich.

Es gibt ein cleveres kleines Tool von Google Maps, das dem zögerlichen Reiseplaner bei der Routenfindung hilft: Frei nach dem Problem des Handelsreisenden (sollte das nicht eigentlich unlösbar sein?) ordnet das Tool bis zu 24 feste Punkte, die man auf der Karte anklickt, zu einer sinnvollen Route an. Mein Schwanken zwischen West Coast (Gletscher!) und Mount Cook (auch Gletscher, aber von oben!) ist also nun der Entscheidung contra West Coast gewichen. Der Fastest Roundtrip Solver gibt für uns eine stolze Strecke aus: 2720 km allein für die Südinsel.

Dann höre ich mit dem Planen jetzt besser wieder auf; die Nordinsel-Reiseroute müssen wir sehr wahrscheinlich je nach verbleibender Zeit gestalten, und weniger nach persönlichen Bedürfnissen…

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