Vietnam Vietnam/Kambodscha

Vietnam, die erste: Kulturschock in Saigon

Gähn… Nach erfolgreichem Kampf gegen die Bigotterie des Schönefelder Flughafenpersonals, die landestypische Pampigkeit des Aeroflot-Bordpersonals und die Bürokratie der vietnamesischen Einreisebehörden sind wir nach insgesamt erstaunlich kurzen 12 Stunden recht benommen aus dem Flughafen Tan Son Nhat in Saigon – Verzeihung: Ho Chi Minh City – gestolpert.

Weltwunderer Vietnam Saigon Kulturschock

Empfangen von gar nicht mal ungewohnten 30° C, einer Luftfeuchtigkeit von ca. 100% und einem Spalier von ungefähr 100.000 „Vietnamern“ (O-Ton Weltwundersohn) winkten wir die Taxi-Touts beiseite und bestiegen den Bus Nr. 152, der uns mit nur minimalem Beschiss für 14.000 Dong in den Pham-Ngu-Lao-Backpackerbezirk von Saigon brachte. Zu unser aller Überraschung fanden wir die Adresse unseres Hotels in einer Hintergasse auf Anhieb und streiften danach noch auf Futtersuche durchs Viertel.

Der Weltwundersohn ist hier äußerst beliebt, alle rufen „Hello Baby“ und machen uns Komplimente für ihn. Selbst die Suppenverkäuferin auf der Straße setzte sich zu uns, um ihm liebevoll ein paar Longans zu schälen – quittiert mit einem müd-misstrauischen Blick.

Nach der komatösen Mittagsruhe haben wir es tatsächlich noch mal auf die Straße geschafft (vom Hunger getrieben…). Die vielen Eindrücke mag ich gar nicht mehr alle beschreiben, deshalb hier nur ein paar wilde Impressionen für euch:

Straßenrestaurant in Saigon

Straßenrestaurant in Saigon

Motorbikes in Saigon

Ernst Thälmann in HCMC: Wie krass ist das denn bitte?

Vietnam erste Eindrücke Saigon

Skorpione in Schnaps – soll man die trinken?

Hotel in Saigon Jetlag

Und jetzt: Jetlag

Chrrr…

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13 Kommentare

    • Ich glaube, 12.000 Dong wären normal gewesen… Die Differenz war also wirklich zu verschmerzen, ich hatte den Eindruck, das war eher so ein Pflicht-Bescheißversuch. Macht man eben so bei Touristen, gehört doch dazu. 😉

    • Haha – ja, im Nachhinein hat man immer gut lachen. An dem Tag war mir gar nicht danach… aber das legte sich ja zum Glück schnell.

    • Das täuscht… sie essen immer genau das, was wir nicht erwartet hätten. Oder eben andersrum – siehe Baguette mit Erdbeermarmelade zum Frühstück. „Ih, bäh.“ ??

  • Ein kleiner Gruss aus Stockholm bei 17Grad 🙂 Schön, dass Ihr gut angekommen seid! Wir wuenschen Euch eine gute Reise und denken an Euch!!!

  • schön, dass ihr gut angekommen seid!
    Die Bilder sind ja schon mal interessant, leider sehr klein…
    aber, ich versteh ja, Internet wenn man unterwegs ist:-)
    Viel Spaß beim Reisen

    Gabi & gang

  • hallo butzen,
    ich glaube, die „wilde“ auswahl soll „wild durcheinander“ bedeuten – abgesehen von den viechern sieht es ja eher ruhig aus … @ weltwunderfrau: aber gibts die fotos auch ein bisschen größer?!
    tam biet!

    • Ich gebe mein Bestes… Aber wild ist es hier schon. Eine gewisse Frau Sch. aus B. würde hier schon nach fünf Minuten Teilnahme am Straßenverkehr (und sei es nur per Bus!) einen Nervenzusammenbruch bekommen. Nix für besorgte Großeltern hier… 😉

  • puuh, bin ich erst mal erleichtert, dass kein wirbelsturm oder sonstige unwetter / katastrophen passiert sind 🙂 ! fotos sehen sehr interessant und weniger wild aus, als ich es mir vorgestellt habe… mal abgesehen vom letzten.
    Die MC1100 steht uebrigens sicher wieder hier im hafen und die schlafcouch ist jetzt auch hier: sehr bequem und schick isse ooch. aber det is ja jetz primaer nich so interessant fuer euch… von daher: stuerzt euch ins abenteuer, herzliche umarmungen von den butzenkindern an die weltwundererkinder und von mir an euch weltwunderer und bis bald!

    • Och, an die Couch im ruhigen Berlin hab ich am ersten Tag hier schon ab und zu mal gedacht… Aber jetzt geht es und wir sind voller Tatendrang. Wegen euch freuen wir uns immerhin jetzt schon auf Deutschland! xx

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