Packtipps Rund ums Wohnmobil

13 Wohnmobil Packtipps für eure Neuseeland-Reise

Für das Packen auf Campervan-Reisen gelten andere Regeln als für Backpacker, und kleine Besonderheiten gibt es natürlich auch beim Reisen mit Kindern in Neuseeland zu beachten. Deshalb haben wir hier die wichtigsten Wohnmobil Packtipps für euch gesammelt.

Wohnmobil Packtipps Campervan Reisetasche Koffer

Packen für eine Campervan-Reise: möglichst platzsparend!

13 (familientaugliche) Wohnmobil Packtipps für Neuseeland

  • Im Wohnmobil ist kein Platz. Schon gar nicht für sperrige Koffer oder riesige Rucksäcke. Während es in einigen Modellen möglich ist, ganze Reisetaschen in den Sitzbänken zu verstauen, sind die Bänke in anderen Modellen sogar dafür zu schmal. Wie in unserem Toyota Voyager zum Beispiel. Unsere drei Reisetaschen standen also zwei Monate lang im Fußraum herum.

-> Was ist besser im Campervan: Reisetasche oder Koffer?

  • Ihr habt einen kleinen Campervan gemietet? Dann packt die Reisetasche(n) so sinnvoll, dass ihr sie nicht ausräumen müsst, sondern sie als Truhe nutzen könnt. Ein Stapel Hosen, ein Stapel T-Shirts.
  • Wer im Winter für den Sommer packt, ist klar im Vorteil – man kann schon Wochen im Voraus alles Nötige einpacken, weil im Alltag nichts fehlt. Außerdem kann man in aller Ruhe Fehlendes nachkaufen (Sommersachen und -schuhe vom letzten Jahr von den Kindern anprobieren lassen!)

-> Diese Klamotten braucht ihr für eure Neuseeland-Reise mit Kind

-> Und so wird das Wetter in Neuseeland (wahrscheinlich)

  • Packliste schreiben: nicht nur, damit man nichts vergisst, sondern auch, falls ein Gepäckstück versehentlich nach Murmansk reist. Dann weiß man gleich, was genau fehlt und nachgekauft werden muss.
  • Verteilt packen: Sollte wirklich ein Gepäckstück verschwinden, macht es sich dann bezahlt, wenn man nicht alle Kindersachen in dieser einen verlorenen Tasche waren, sondern wenn man alles gleichmäßig verteilt hat.
  • Saughaken!! Wenn kaum Platz zum Verstauen ist, schafft man so Zusatz-Stauraum an den Wänden. Nicht nur Jacken, auch die Socken, Unterwäsche und/oder Badesachen können in Tüten an Haken aufgehängt werden.
  • Spezialbedarf: Speziell für die Kinder unzerbrechliche Trinkbecher und Kinderbesteck mitnehmen; ein scharfes Messer kommt ebenfalls immer mit. Die Küchenausstattung in unserem Campervan reichte für vier Personen gerade so aus; Plastikbecher zum Runterwerfen enthielt sie aber genauso wenig wie scharfe Messer.
  • Nicht zu viele Sachen mitnehmen (siehe Teil 3 unserer Packtipps)! In Neuseeland gibt es zig Zeltplätze, und auf nahezu jedem stehen eine Waschmaschine, eine Wäschespinne und ein Trockner. (Die allergrößten Sparfüchse finden im Campervan ein Spülbecken und einen Eimer für die Handwäsche.) Mehr als vier T-Shirts pro Person braucht man in zwei Monaten nicht.
  • Ersatz einplanen: Von wichtigen Dingen sollten mehrere Exemplare oder Kopien mitgenommen werden. In unserem Fall betraf das (neben Kreditkarten…) vor allem Sandalen und Sonnenhüte. Kinder sind Kinder, die verlieren so etwas gern mal. Und wer will sich im Urlaub auf die Suche nach passenden neuen Schuhen machen?
  • Alte Sachen einpacken (Handtücher, Schlüpfer, Socken, T-Shirts), die man dann nicht wieder mit nach Hause nimmt. Neuseeland als Kleiderkammer sozusagen. Dann ist auch mehr Platz (und man hat eine Begründung!) für schicke neue T-Shirts aus dem Souvenirshop.
  • Platz und Gewicht sparen mit Funktionswäsche: superkleine und saugfähige Trekking-Handtücher*, Shirts und Hosen aus schnelltrocknenden Stoffen usw. (Die muss übrigens nicht teuer sein – schaut mal bei Decathlon vorbei!)
  • Noch mehr Platz spart, wer die Zubehörliste des gemieteten Campervans schon zu Hause gründlich liest; Bettwäsche, Handtücher und Geschirr sind nämlich schon drin. Für den Sommer war das Bettzeug ausreichend, Frostbeulen sollten über einen Extraschlafsack nachdenken.
  • Kinder brauchen im Urlaub kaum Spielzeug; hier spreche ich von wirklich „brauchen“ (sie werden sich bestimmt nicht beschweren, wenn Mama alle Puppen einpackt!). Alles, was fehlt (Sandspielzeug z. B.), kann in Neuseeland problemlos nachgekauft werden.

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