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Leseliste: Neuseeland-Buchtipps zum Schmökern

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Urlaubszeit ist Lesezeit – allerdings eher nicht für Eltern. Solltet ihr doch Gelegenheit finden, auf eurer Neuseeland-Reise oder vorher mal in ein Buch zu schauen, dann versucht es mit unseren Neuseeland-Buchtipps zum Schmökern!

Ihr habt euch mittels unserer Lesetipps fachlich schon ausreichend auf die nächste Neuseeland-Reise vorbereitet? Dann kommen hier zur geneigten Lektüre unsere Belletristik-Top-Ten zum Thema Neuseeland.

Neuseeland-Reise(tage)bücher

Die letzten ihrer Art* von Douglas Adams (ja, genau von dem!); eine herrliche Sammlung von Essays zu aussterbenden Tierarten rund um den Globus, wobei in Neuseeland das traurige Schicksal des traurigen Kakapo auf unnachahmliche Weise nachgezeichnet wird.

Die glücklichen Inseln Ozeaniens* (nur noch gebraucht erhältlich) von Paul Theroux, der sich nach seiner Scheidung tieftraurig und allein von Neuseeland mit einem Kanu auf den Weg durch die Inseln Polynesiens (oder Mikronesiens?) macht und dies mit schriftstellerischer Bravour beschreibt.

111 Gründe, Neuseeland zu lieben* von niemand anderem als Jenny Menzel möchte ich euch nicht vorenthalten; das Buch mit zahlreichen Anekdoten, Erinnerungen und wissenswerten Informationen über Neuseeland ist mir echt gut gelungen!

Bücher aus und über Neuseeland

Unter dem Tagmond* von Keri Hulme, ein echt verstörendes Buch von einer echt neuseeländischen Schriftstellerin, die an der West Coast in Hokitika in einem Turm lebt und die ich nach der Lektüre dieses Buches NICHT besuchen möchte…

Die Gestirne* von Eleanor Catton wurde mit dem Man Booker Prize ausgezeichnet und ist rundweg das beste und spannendste Buch, das ich über Neuseelands Geschichte kenne. Man kommt etwas schwer hinein, aber dann hängt man unweigerlich fest in einem Krimi an der Westcoast zur Zeit der Goldsucher…

-> Mehr Buchtipps findet ihr in unserem Bericht über die Frankfurter Buchmesse 2012, auf der unheimlich viele Neuseeland-Bücher vorgestellt wurden.

Bücher über Maori in Neuseeland

Die letzte Prophezeiung* von Heretaunga Pat Baker ist DAS Maori-Epos schlechthin, ohne romantisierende Eingeborenen-Schwurbelei. Hier wird die tatsächlich stattgefundene Geschichte um die Maori-Prinzessin Rangipai erzählt. Vergleichsweise blutrünstig und teilweise mit etwas viel Pathos, aber so sind se eben, ne?

The Whale Rider* (nur noch gebraucht erhältlich) von Witi Ihimaera; die richtige Einstimmung auf die obligatorische Whale-watching-Tour und eine gute Einführung in die Mythen und Denkweise der traditionellen und der modernen Maori. Wer von dem Film nicht beeindruckt ist, der ist wahrscheinlich ein Android. Ich kenne Mütter, die ihre Töchter wegen dieses Mädchens Paikia genannt haben …

Warriors* von Alan Duff ist beeindruckend auf ganz andere Weise. Das Buch ist echt harter Tobak und ja, es geht schon wieder um die Maori. Allerdings wesentlich weniger gefällig …

Historische und wissenschaftliche Bücher über Neuseeland

Auswandern. Destination Neuseeland* von Brigitte Böhnisch-Brednich bietet dem absolvierten Akademiker endlich mal wieder was zum Durchbeißen – viele Fakten und Daten über die Geschichte des Auswanderns nach Neuseeland, mit Interviews von Auswanderern aller Generationen. Interessant, auch wenn man es nicht selbst vorhat!

Wahlheimat Neuseeland* wurde von einer ausgebildeten interkulturellen Trainerin geschrieben und soll Auswanderern und Expats ganz praktisch dabei helfen, sich in Neuseeland zurechtzufinden, ohne in eine Reihe von tiefen Fettnäpfchen zu treten. Dank der lockeren Schreibe ist das Buch von Silke Noll auch für ganz normale Neuseeland-Reisende sehr lesenswert!

Dem Wind ausgeliefert* von Peter Aughton beschreibt in einer Nacherzählung der Logbücher von Kapitän James Cook dessen schwierige erste Fahrt, die ihn zwischen 1768 und 1771 um die Spitze Südamerikas nach Tahiti, Neuseeland, Australien und über Batavia und das Kap der Guten Hoffnung zurück nach London führte. Rückt die Annehmlichkeiten des heutigen Reisens dezidiert in den Blick…

Märchenbücher über Neuseeland

Wie der Kiwi seine Flügel verlor* ist ein Bilderbuch für Kinder ab etwa 3 Jahren zum Vorlesen von Matthias Kreitschi. Hier wird eine Sage der Maori wunderbar illustriert nacherzählt – wieso hat der Kiwi keine Flügel und lebt versteckt am Boden des Waldes? Der Grund ist herzzerreißend schön!

Der Herr der Ringe* von J.R.R. Tolkien dürfte inzwischen so bekannt sein, dass sich weitere Worte hier erübrigen; für einen Durchschnittsleser im Durchschnittsurlaub sind die drei Bände definitiv zu viel. Aber man wird ja noch träumen dürfen – und schon mal die Reiseroute nach einschlägigen Drehorten ausrichten …

Ein Klick auf die jeweiligen Titel leitet euch zur Amazon-Website weiter. Ein Kauf des jeweiligen Artikels führt dann zur Ausschüttung eines lächerlichen Anteils an uns führt; mühsam ernähren sich die Weltwunderer…

5 Kommentare

  • Letztes Jahr gab es leider keine ordentlichen NZ-Kalender mehr. Meist bekannte Motive und dann auch eher schlichte (schlechte) Bildqualität. Darum wird dieses Jahr mit ordentlich Vorlauf bestellt. :-)

  • Danke für die sehr interessanten Vorschläge. Leider ein paar Tage zu spät, um es meiner heimischen NZ-Begeisterten zum Geburtstag schenken zu können. aber der nächste Anlass kommt bestimmt… Jetzt ist erstmal die Wandkalenderplanung 2012 dran (Craig Potton Publishing hat ja da ein paar schöne im Portfolio. Schade, dass die Lieferung immer etwas dauert und sich nur bei einigen Stück lohnt.)

    • Danke für das Lob, Oliver – und die Anregung! Ein schicker neuer Kalender wär auch mal wieder was… Obwohl ich schon erstaunt bin, dass man sich darum bereits im Sommer kümmern muss!?

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