Nachhaltig reisen

10 Gründe, warum wir (immer noch) ohne Auto leben

Seit neun Monaten leben wir ohne (eigenes) Auto. Inzwischen haben wir uns so daran gewöhnt, dass wir das erst einmal so beibehalten wollen. Ohne Auto leben, dafür gibt es 10 gute Gründe!

Neuseeland Strand Mokau

Ein Leben ohne Auto ist möglich und sehr sinnvoll!

Ohne Auto leben ist für viele vollkommen undenkbar. Wir waren da schon einen Schritt weiter. Wir sprachen immerhin davon, „später mal“ unser Auto zu verkaufen – wenn die Kinder groß genug wären und keinen Kindersitz mehr bräuchten.

Wir haben uns eingeredet, dass es vorher einfach zu unpraktisch wäre, ohne Auto zu leben. Das ist natürlich Augenwischerei. Viele Menschen und auch Familien leben schon immer und ohne Probleme autofrei. Bis vor 50 Jahren war ein Leben ohne Auto die Regel und nicht die Ausnahme!

Der Unfall mit Totalschaden im Dezember war daher für uns ein Schubs, für den wir im Nachhinein richtig dankbar sind. Ohne ihn würden wir heute sicher noch lange nicht ohne Auto leben.

Nach einer Übergangsfrist, in der wir uns zunächst zähneknirschend, dann aber immer besser gelaunt im autofreien Alltag übten, ist uns nun klar: Wir brauchen kein eigenes Auto. Wozu denn? Wir haben ganz praktisch gelernt, dass das für uns Städter überhaupt nicht nötig ist – auch nicht mit Kindern und Kindersitzen. Und wir haben bemerkt, dass die meisten Argumente pro eigenes Auto nur auf eingeschliffenen Routinen und gelerntem Verhalten beruhen. Die muss man bewusst ändern, das ist am Anfang auch anstrengend und nervig.

Aber nach einer gewissen Umgewöhnungszeit fällt uns der Verzicht aufs Auto nicht mehr schwer. Im Gegenteil: Wir fragen uns heute, wieso wir nicht schon viel eher auf diesen Trichter gekommen sind.

Ohne Auto leben Grashüpfer

Ohne Auto leben: Dafür gibt es mindestens 10 Gründe!

10 Gründe, warum wir – auch mit Kindern – ohne Auto leben wollen

1. Wir sind schneller da

Jeden Morgen und jeden Nachmittag schaue ich ungläubig staunend auf die endlosen Stau-Schlangen, die unsere Straßen verstopfen. Und während ich auf meinem Fahrrad an der Blechlawine vorbeiziehe, tun sie mir wirklich leid – all die Menschen, die jeden Morgen und jeden Nachmittag genervt und gestresst zwischen Arbeit, Supermarkt und Zuhause pendeln. Ich kenne das Gefühl ja selbst, wenn man im Auto sitzt und es aber gar nicht so nutzen kann, wie man es eigentlich tun sollte: um schnell von A nach B zu fahren.

Dabei ist ein großer Teil der Blechlawine völlig überflüssig: 50 Prozent aller Arbeitswege sind kürzer als 10 km, ein Drittel kürzer als 5 km, sagt der ADFC. Mit dem Fahrrad schafft man die locker in 15 Minuten. Und da ist die nervenaufreibende Suche nach einem freien Parkplatz noch gar nicht eingerechnet!

Fähre Stenaline Autos

So viele Autos… (zugegeben, auf der Autofähre. Wer fotografiert schon einen Stau?)

2. Wir sind näher an der Natur

Wie gut die Morgenluft riecht, wie weich das Licht am Abend auf die Straßen fällt, wie anders sich der Tagesanfang im Herbst anfühlt, wie verschieden nass Regen sein kann: All das nehme ich viel deutlicher wahr, seitdem ich wirklich jeden Tag Rad fahren muss. Zurück zur Natur würde ich das noch nicht nennen, aber ein erster kleiner Schritt ist es schon.

„Schlechtes Wetter? Ab ins Auto.“ Das können wir ohne Auto nicht mehr so einfach sagen, und Überraschung: Schlechtes Wetter definieren wir inzwischen durchaus anders. Klar sollte man als wetterfester Fahrradfahrer eine gewisse Grundausrüstung haben. Mehr als eine ordentliche Regenjacke (die wir auch beim Wandern tragen), für den Kindersitz-Passagier ein Regencape und Handschuhe aus Windstopper-Material besitzen wir trotzdem nicht.

Bei richtigem Mistwetter haben wir immer noch Bus und Bahn zum Ausweichen – oder ein TeilAuto. Wenn wir wieder einmal mit dem Fahrrad vom Regen überrascht werden, lautet die Devise: Wir sind ja nicht aus Zucker.

Und wenn es so richtig stürmt, schüttet oder schneit? Dann sage ich jetzt auch einfach mal: „Sorry, bei dem Wetter gehen wir nicht raus.“ Nachhaltigkeit heißt auch mal: Dinge nicht machen. Die wenigsten Termine sind so lebenswichtig und entscheidend, dass man sie wirklich nicht verschieben kann.

Fahrrad Schnee

Schlechtes Wetter? Gibt’s nicht!

3. Wir sind fitter

Wir alle bewegen uns viel zu wenig. Das gilt schon für Grundschüler, die den halben Tag stillsitzen müssen. Mindestens 30 Minuten Bewegung am Tag empfehlen die Krankenkassen dringend, wenn man das Risiko von Zivilisationskrankheiten wie Diabetes, Herz-Kreislauf etc. für sich senken will. Die haben wir jetzt locker, und das wirkt sich deutlich auf die Fitness aus: Anstiege in unserer recht hügeligen Stadt meistere ich zu meinem eigenen Erstaunen immer besser!

4. Wir haben ein besseres Gewissen

Die Spatzen pfeifen es von den Dächern, nur die AfD hat es (wie immer) nicht verstanden: Das Auto hat keine Zukunft in der Stadt. Egal ob elektrisch, mit Wasserstoff oder atomar betrieben: Auf lange Sicht ist es unmöglich, dass in den Städten jeder sein eigenes Auto fährt – es ist schlicht nicht genug Platz dafür.

Die Blechkisten stehen 22 Stunden am Tag ungenutzt in der Gegend herum, damit man zweimal am Tag damit hin- und herfahren kann. Dafür wird unglaublich viel Stellplatz für andere Nutzungsmöglichkeiten versperrt, und meistens auch noch versiegelt. Wenn ich mir vorstelle, wie alle diese geparkten Autos einfach verschwinden – wie schön könnte eine Stadt aussehen!

Wir nehmen nun keinen Platz auf der Straße mehr weg, der sich viel besser nutzen ließe: für Spielstraßen, Straßencafés, Bäume, Fußgänger. Und unser CO2-Fußabdruck ist nebenbei um etliche Kilo Kohlendioxid geschrumpft.

Fahrradfahren

5. Wir sind viel entspannter

Auto fahren stresst, vor allem in der Stadt. Das merke ich immer wieder, wenn ich doch mal eines brauche (und mich dann sofort ärgere, warum ich das gemacht habe…). Ich sitze hinter dem Lenkrad, trommele nervös darauf herum, trete aufs Gas und auf die Bremse und schimpfe dabei auf die anderen Verkehrsteilnehmer – die mich weder hören noch sehen können hinter der Windschutzscheibe.

Und natürlich fahre ich, wenn ich ein Auto habe, immer auf den letzten Drücker los – ich kann ja die fehlenden Minuten noch rausholen, indem ich zwischendurch schneller fahre. Dass das nicht klappt und eher das Gegenteil passiert, vergesse ich jedes Mal erneut. Die Folge: Stress, Stress, Stress.

Mit dem Fahrrad und den Öffis müssen wir mehr Zeitpuffer einplanen und brauchen oft auch länger. Dafür sind wir dann auch pünktlich da. Und unterwegs treffen wir automatisch mehr Menschen, es ist Zeit für ein kurzes Gespräch oder ein Lächeln beim Warten an der Ampel. Das ist schön!

Fahrrad Dresden

Zwischendurch mal absteigen? Na klar.

6. Wir sparen Geld

Einer der wichtigsten Gründe kommt erst hier hinten in der Liste. Im Alltag fällt es uns kaum auf, wenn wir Geld NICHT ausgeben. Aber am Monatsende staunt man doch, wie viel Geld man NICHT für Parkautomaten, Tanken, Knöllchen, die Tiefgaragenmiete, Werkstattbesuche und schlichtes Auto-Haben ausgegeben hat.

Da fallen die Rechnungen für TeilAuto und Taxi, die gelegentlichen Fahrscheine und die Monatskarte (die bisher nur eines unserer Kinder hat) kaum ins Gewicht.

7. Wir fahren immer das passende Auto

Wer sagt denn, dass wir gar nicht mehr Auto fahren, nur weil wir ohne Auto leben? Ab und zu braucht man einfach eines – wenn ein Ort mit Fahrrad oder ÖPNV allzu schwer erreichbar ist, wenn wir schwere Sachen transportieren oder in den Urlaub fahren wollen.

Dafür gibt es ja aber Mietwagen und Carsharing. Diese Autos sind immer sauber, meistens vollgetankt (beim Carsharing müssen wir das Tanken auch nicht bezahlen) und vor allem: Wir können immer genau das nehmen, was wir gerade brauchen. Für Fahrten zu zweit genügt ein kleines E-Auto, wenn wir mit Extra-Kindern ins Schwimmbad wollen, mieten wir einen Bus.

Und für längere Urlaubsfahrten haben wir immer das neueste Modell, mit dem niedrigsten Verbrauch und den besten Sicherheits-Features.

Wenn wir dann mal eben mit dem E-Auto vorfahren oder im schnittigen weißen Mercedes, freut sich sogar der Sohn, dass wir kein eigenes Auto mehr haben.

TeilAuto Carsharing Parkplatz

Unterwegs mit TeilAuto: immer das passende Auto

8. Wir reisen sicherer

Zugegeben: Auf dem Fahrrad sind wir nicht eben risikoarm unterwegs. Wenn meine Kinder allein mit dem Rad quer durch die Stadt zum Training fahren, habe ich immer ein flaues Gefühl im Magen. Aber das kann ja kein Grund sein, vom Fahrrad aufs Auto umzusteigen! Im Gegenteil: Die Autos müssen raus aus der Stadt, oder wenigstens zurück in die zweite Reihe verbannt werden. Städte wie Kopenhagen machen das sehr schön vor – es geht also. (Und die Statistik zeigt, dass Radfahrer sicherer fahren, wenn viele von ihnen unterwegs sind.)

Anders sieht es aus, wenn wir für unsere Urlaubsreisen in den Zug steigen. Dann sitze ich total entspannt am Fenster, lasse die Landschaft an mir vorbeiziehen und freue mich innerlich, dass mir hier kein Idiot mit 240 km/h beim Überholen in den Kofferraum kracht und dass ich keine Angst vor eingeschlafenen Lkw-Fahrern haben muss, die mir von der Gegenfahrbahn in die Frontscheibe donnern. Ich kann auch einfach mal selbst die Augen zumachen oder mit den Kindern spielen, ohne parallel die Verantwortung für ihr Leben zu tragen.

Gerade im Urlaub ist das ein echt gutes Gefühl.

Bahnhof Neustadt Zug

Zugfahren in den Urlaub: sooo bequem!

9. Wir lernen unsere Stadt neu kennen

Vom Fahrrad aus sieht die Stadt ganz anders aus. Das hätte ich nie gedacht: Auch nach 40 Jahren in Dresden fahre ich heute mit dem Fahrrad auf der Suche nach Abkürzungen durch Straßen, Gassen und über geheime Schleichwege, von denen ich keine Ahnung hatte!

Meine Kinder, die viel mehr Bus und Bahn fahren als ich, kennen ihre Heimatstadt auch schon gut. Und weil sie ständig die Namen der Endhaltestellen sehen und über ideale Streckenverläufe grübeln, sind sie wesentlich fitter in Geografie als ihre Kumpels, die überallhin mit dem Auto chauffiert werden.

10. Wir sind die Zukunft

Noch vor zwei Jahren, ach was: Noch im letzten Dezember, als unser Auto plötzlich Schrott war, gehörten wir zu einer winzigen Minderheit. Das bezieht sich weniger auf Zahlen als auf die öffentliche Wahrnehmung: Kaum jemand beschäftigte sich mit dem Thema Verkehrswende, mit autofreien Städten, autofrei leben etc.

Seit einigen Wochen ist die Verkehrswende in aller Munde, in Talkshows wird über autofreie Städte gestritten und Alternativen zum Auto werden immer zahlreicher sichtbar (wobei es Lastenräder, Carsharing und schlichtes Zu-Fuß-gehen ja schon lange gibt…). In Kopenhagen habe ich erlebt, wie viel besser man in einer Stadt Fahrrad fahren kann, die Radfahrer als gleichberechtigte Verkehrsteilnehmer ansieht und einplant. Und am 22. September wird in Dresden das Terrassenufer zur autofreien Straße – zwar nur für einen Tag im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche, aber immerhin!

Es tut sich etwas in den Städten. Und auch diejenigen, die sich eine Stadt ohne Autos einfach nicht vorstellen können und dann mit Aggression, Spott oder Verachtung reagieren, werden das nicht aufhalten können.

Das Auto gibt es seit 1896 (wer hat’s erfunden?), seit den 1960er-Jahren ist es das Verkehrsmittel der Massen geworden. So richtig im Verkehr erstickt sind die Städte aber erst seit etwa 20 Jahren. Ich selbst kann mich noch erinnern, wie wir als Kinder auf der Straße gespielt haben.

Meine eigenen Kinder dürfen natürlich nicht auf der Straße spielen – viel zu gefährlich! Wenn wir durch die Stadt gehen, ist es furchtbar laut, es stinkt, wir müssen immer aufpassen, an Ampeln warten, um geparkte Autos herumgehen. Das soll individuelle Freiheit sein? Größtmögliche Mobilität? Ich glaube, wir haben uns da verarschen lassen.

Und deshalb machen wir das jetzt einfach wieder rückgängig. Ich freu mich drauf!

Kopenhagen Radweg

Eigene Straße für Radfahrer – warum soll das nur in Kopenhagen gehen?

Leben ohne Auto: So schafft ihr es auch!

Einfach mal das Auto stehenlassen, das klingt genauso wie „einfach mal keine Zigarette rauchen“, „einfach mal das Handy weglegen“. Irgendwie schafft man es nicht, denn Autofahren ist tägliche Routine. Und Routinen gewöhnt man sich schwer ab.

Deshalb heißt die Devise: Autofasten. Autoschlüssel und Führerschein mal für eine Woche in die Schublade stecken und versuchen, ohne Auto klarzukommen. Wer das geschafft hat, meldet das Auto mal für ein, zwei Monate ab – dann kostet es auch nichts, wenn es herumsteht.

Und dann heißt es: Auto verkaufen. Tadaaa! Was könnt ihr mit dem Geld nicht alles Schönes anfangen – ein toller Urlaub ist bestimmt drin, oder ein neues Lastenrad, oder eine BahnCard100, oder ein Jahresticket für den ÖPNV…

Die Initiative carEXIT hilft euch bei der Umstellung, mit einem Selbsttest, Tipps und motivierenden Videos.

Wann steigt ihr um?

3 Kommentare

  • In der Stadt mag das funktionieren. Auf dem Lande ganz sicher nicht. Ich fahre ungern Auto und würde liebend gerne darauf verzichten. Es nervt mich auch ungemein, dass ich mit dem Auto in unsere eigentlich kleine Stadt rein muss und vermeide das so gut es geht. Denn der Verkehr dort ist grauenhaft und zum Parken ist es je nach Uhrzeit eine Katastrophe. Wie oft habe ich mir in der letzten Zeit gewünscht, dass ich mit dem Bus reinfahren könnte. Doch unsere Busverbindungen sind so grottig, dass sie nicht mal die Schulzeiten abdecken. Am Wochenende sieht es noch schlechter aus. Meine Tochter, die ja nur Bus fährt, verzweifelt daran immer wieder. Auch heute, muss ich sie wohl in die Stadt oder eben zum nächsten Stadtteil fahren, weil sie 2 h zu spät oder zu früh dort wäre mit unserem Bus. Für eine 15jährige, die dann 2 h alleine durch die Stadt tingelt nicht akzeptabel. Einkaufsmöglichkeiten habe ich hier null, nicht mal einen Bäcker gibt es. Ich muss jedes Mal in den Nachbarort, der ca. 7 km entfernt ist. Fahrradfahren ist hier keine Alternative, weil ich erstens meist den Hund mit im Auto habe, zweitens es so bergig ist, dass ich geflucht habe, als ich früher noch fit war und drittens sind gerade die Strecken nach Marburg nicht ganz ungefährlich. Ich überhole diese Radfahrer ja oft mit dem Auto und denke mir jedes Mal, dass ist hier alles ganz schön gefährlich. Zum Bahnhof müsste ich mit dem Auto fahren, das Auto dort für viel Geld parken, um weiterreisen zu können. Die nächsten Ärzte sind in einem Nachbarort, der mit dem Bus so gut wie gar nicht zu erreichen ist. Dahin könnte man schon etwas besser mit dem Rad hin, aber wenn ich zum Arzt muss, dann bin ich nicht mehr in der Lage Rad zu fahren. Zur Arbeit komme ich auch nur mit dem Auto, würde ich direkt in Marburg wohnen, wäre es weniger ein Problem, weil es da gute Anbindungen gibt. Wir wohnen aber in einem Stadtteil und da scheitert es wieder an der Busverbindung. Das Töchterchen hat Hobbys, die nicht mit Bus oder Fahrrad zu erreichen sind, weil eben auch auf dem Land. Nur Geige klappt jetzt von der Uhrzeit, da bekamen wir mal einen Termin, zu dem sie direkt nach der Schule kann und danach erwischt sie auch noch einen der Busse zu uns. Das erleichtert schon mal sehr. So lange die Öffentlichen hier nicht im 30 min. Takt fahren und keine stundenlangen Umwege übers Land fahren, werde ich das Auto weiterhin so oft benutzen müssen, wie jetzt auch. In die Stadt ziehen kann ich mir schlichtweg nicht leisten. Ich liebe es auf dem Land zu wohnen, wirklich, ich möchte eigentlich überhaupt nicht in die Stadt. Aber es muss sich wirklich was tun, damit auch Landbewohner wenigstens die eine oder andere Fahrt aufs Auto verzichten können. Ich finde es toll, dass ihr es geschafft habt!

  • Das Auto ist in der Stadt wirklich totaler Blödsinn!
    Ein guter Freund von mir schwärmt mir seit Jahren schon vom Carsharing vor und auch mein Bruder hat vor 2 oder 3 Jahren immerhin von 2 Autos auf 1 Auto reduziert dank Carsharing und auch er jubelt in den höchsten Tönen von dem Schritt, sodass ich regelmäßig alle paar Monate dieselben Überlegungen anstelle. Aber leider gibt’s bei uns kein Carsharing und du weißt selbst, dass es ganz ohne Auto mit kleinen Kindern nicht immer geht.
    Von daher ja, für Städter wird das ziemlich sicher die (bessere) Zukunft sein und hoffentlich auch für uns Menschen im Speckgürtel der Stadt.
    Immerhin denke ich seit ziemlich genau 1.5 Wochen über den Verkauf unseres Busses nach, denn Mieten könnten bei intelligenter Buchung sogar billiger sein und dann haben wir, wie von dir richtig festgestellt, ein moderneres und sauberes Fahrzeug! Das hat definitiv was und wenn was kaputtgeht, ist das auch nicht so richtig mein Problem.

    Von daher kann ich nur sagen: Guter Schritt von euch und sehr schöner Beitrag!

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