Where to go in NZ

14 Campervan-Kurztrips rund um Christchurch: die besten Tipps für Familien

[Werbung] Christchurch ist nicht nur die größte Stadt auf der Südinsel, sondern auch die schönste. Nicht zuletzt, weil rund um Christchurch so viel zu erleben ist. Gemeinsam mit Vantastic stellen wir euch 14 Campervan-Kurztrips – alle familientauglich – für eure ersten oder letzten Tage in Neuseeland vor!

Christchurch Ausflugstipps

Rund um Christchurch gibt es eine Menge zu sehen!

Vor einer Weile haben wir euch Vantastic vorgestellt: eine kleine, feine Campervan-Vermietung mit Wohnmobilen „made in Germany“. Bernd und Janine haben ihre bisher einzige Vermietstation in Christchurch und fühlen sich sehr wohl in dieser Stadt. Sie haben deshalb für euch ihre Lieblings-Ausflugsziele rund um Christchurch gesammelt.

Alle Ziele, die wir hier auflisten, sind maximal 1,5 Stunden von der Stadt entfernt und bieten sich ideal als erste Etappe auf eurer Campervan-Reise durch Neuseeland an. Die könnt ihr natürlich sehr gern in einem der coolen Pössl-Campervans von Vantastic antreten 😉

Offenlegung: Wir erhalten für diesen Beitrag von Vantastic eine Bezahlung.

Vantastic New Zealand Campervan

Christchurchs Umgebung ist wunderschön, und am besten erkundet ihr sie im Campervan! © Vantastic New Zealand

Christchurch selbst

Wie schön und spannend Christchurch nach den Zerstörungen der Erdbeben von 2010/2011 geworden ist, davon konnten wir uns im September 2018 selbst überzeugen. Ganz abgesehen von den vielen brandneuen Gebäuden, dem vielen Glas und den gewagten Fassaden, verzaubert Christchurch mit einer Lebensfreude, die an jeder Ecke zu spüren ist.

Christchurch Art Centre

Das fantastische Art Centre müsst ihr unbedingt besuchen!

Das Team von Vantastic empfehlt euch deshalb dringend, nicht sofort in euren Campervan zu steigen und loszufahren, sondern erst einmal einen Tag durch die Stadt zu bummeln. Es gibt hier eine tolle Kaffee-Kultur und leckeres Craft Beer. Wir empfehlen Familien das „C1“, wo man seine „curly fries“ per Rohrpost an den Tisch geschossen bekommt und eine Geheimtür zur Toilette führt.

Christchurch C1

Rohrpost-Essen im C1

Pflichttermin ist natürlich der riesige Margaret Mahy Playground am Ufer des Avon, und wenn ihr samstags in der Stadt seid, müsst ihr auf dem Farmers Market in Riccarton und/oder Lyttelton vorbeischauen!

Christchurch Margaret Mahy Playground

Der Margaret Mahy Playground ist ein echtes Kinderparadies

Stellplatzmöglichkeit: Euer Wohnmobil könnt ihr im Stadtzentrum von Christchurch ziemlich problemlos auf einer der vielen freien Flächen abstellen, die bisher als Parkplätze dienen.

Tipp: Mit der kostenlosen Parkmate-App könnt ihr einige ziemlich günstige Parkplätze nutzen, die sich nur über diese App bezahlen lassen.

Woll ihr in Christchurch übernachten, dann am besten auf einem der vier oder fünf Campingplätze in Zentrumsnähe, die alle recht gut ausgestattet sind. Wir waren mit dem New Brighton Beach Holiday Park direkt am Meer sehr zufrieden.

South Brighton Holiday Park Christchurch

Spielplatz auf dem South Brighton Holiday Park

Lyttelton

Der kleine Vorort ist durch die Bergkette der Port Hills von Christchurch getrennt und nur über einen Straßentunnel zu erreichen. Der Abstecher lohnt sich!

In Lyttelton, wo die starken Zerstörungen des Erdbebens noch immer zu sehen sind, könnt ihr faul am Hafen sitzen und Kaffee trinken, eine der Black Cat Ferries hinüber nach Diamond Harbour besteigen oder (wenn ihr früh genug kommt) auf das unbewohnte Quail Island fahren. Dort haben sich früher Polarforscher wie Shackleton und Scott auf ihre Antarktis-Expeditionen vorbereitet und ihre Schlittenhunde in Quarantäne gehalten. Der Rundweg vorbei an vielen historischen Markern birgt einige Überraschungen!

(Die Tour nach Quail Island stelle ich in meinem Reiseführer Abseits der ausgetretenen Pfade: Neuseelands Südinsel* vor)

* Affiliate Link: Bei Kauf eines Produkts über den Link erhalten wir eine Provision.

Christchurch Lyttelton

Traumhafter Lyttelton Harbour mit Quail Island und gegenüber Diamond Harbour © Ewan Munro unter CC 2.0

Die meisten Besucher wandern von Lyttelton aus auf dem Bridle Path in die Port Hills hinauf. Dieser Weg, der früher der einzige Zugang vom Hafen nach Christchurch war, führt euch hinauf auf den Summit Track, von wo ihr die Bergstation der Gondola erreicht und einen fantastischen Rundumblick genießt.

Stellplatzmöglichkeit: Direkt neben der Lyttelton Boat Ramp sind einige Stellplätze für Freedom Camper mit „self containment“-Plakette frei.

Anfahrt: Am schnellsten geht es 12 km durch den Tunnel, am atemberaubendsten 20 km (aber dreimal so lange!) über die Dyers Pass Road, die am historischen Rasthaus „Sign of the Takahe“ vorbeiführt.

Wenn ihr euren Campervan noch nicht abgeholt habt, kommt ihr mit dem Bus Nr. 28 easy-peasy vom Manchester Street Superstop in Christchurch nach Lyttelton. Auch an der Talstation der Gondola hält dieser Bus, so dass ihr eine schöne Runde machen könnt.

Christchurch Lyttelton

Das ist euer Blick in Lyttelton © Francis Vallance unter CC 2.0

Godley Head

Bis zu 120 Meter tief schaut ihr von den senkrecht abfallenden Klippen am nördlichen Eingang des Lyttelton Harbour. Die Anfahrt ist schlichtweg atemberaubend – ich habe auf dem Beifahrersitz Todesangst gelitten!

Christchurch Godley Head

Oben am Godley Head

Auf den weiten Wiesenflächen hoch oben genießt ihr nicht nur wunderschöne Ausblicke auf das Meer und die Nordküste von Christchurch. Ihr könnt hier tolle Wanderungen machen, auf denen ihr sehr wahrscheinlich auf historische Bunker- und Geschützanlagen stoßen werdet. Die 1939 erbaute „coastal defence battery“ diente im 2. Weltkrieg tatsächlich zur Verteidigung gegen die Deutschen (wurde allerdings nie nötig).

Das einzige, was hier oben nicht geht, ist Baden.

Stellplatzmöglichkeit: Es gibt eine neue DOC Campsite der Scenic-Kategorie mit 25 Stellplätzen und einem Toilettenhäuschen hier oben, die ihr vor eurer Ankunft reservieren müsst. Ihr bekommt dann einen Code zugeschickt, mit dem ihr das Tor an der Zufahrtsstraße öffnen könnt.

Anfahrt: Von Sumner geht es auf der Evans Pass Road steil bergauf, dann biegt links die noch steilere und einspurige Summit Road ab. Aus dem Stadtzentrum sind es etwa 50 Minuten Fahrt, bitte fahrt vor allem auf dem letzten Stück und vor allem mit großen Campervans vorsichtig!!

Christchurch Kurztrip Godley Head

Beim Herumwandern entdeckt man überall Spuren der historischen Geschützanlagen

Sumner Beach

Von den Klippen des Godley Head blickt ihr auf den geschützt liegenden Strand des Stadtteils Sumner, wo es sich herrlich surfen und baden lässt. An der Strandpromenade lässt es sich gut von Eiscafé zu Eiscafé schlendern, es gibt Toiletten und Duschen.

Nachteil: An Sommerwochenenden kann es hier richtig voll sein. Und trotz Verbotsschildern bevölkern dann auch zahlreiche Hunde den Strand.

Christchurch Sumner

Blick von oben auf Sumner Beach (und weiter hinten South Brighton Beach)

Stellplatzmöglichkeit: Parken könnt ihr hinter der Strandpromenade oder auf dem Parkplatz des SuperValue, aber über Nacht darf man hier nicht stehen. Der nächste Campingplatz ist entweder oben auf dem Godley Head oder in der Stadt, zum Beispiel der Christchurch Kiwi Holiday Park.

Anfahrt: Sumner ist vom Stadtzentrum ca. 20 Minuten entfernt. Auch ohne Auto kommt ihr bequem mit der „Purple Line“ hierher.

Brighton Beach

Das Bild von der endlos langen Seebrücke, gern nachts stimmungsvoll beleuchtet, habt ihr sicher schon mal gesehen. Auch tagsüber ist der endlos lange, schnurgerade Strand hinter den Stadtteilen North New Brighton und South New Brighton eine Augenweide. Wenn ihr auf Strandspaziergänge steht, könnt ihr vom südlichen Ende, von dem ihr auf den gegenüberliegenden (!) Sumner Beach schaut, bis nach Norden bestimmt 20 km laufen. Immer geradeaus.

Natürlich gibt es auch hier in regelmäßigen Abständen Toiletten und Duschen, Cafés und Spielplätze.

Christchurch South Brighton

South Brighton Beach: So muss Strand sein!

Stellplatzmöglichkeit: Freedom Camping Spots gibt es hier keine, der nächste (und sehr schöne) Campingplatz ist der South Brighton Holiday Park.

Anfahrt: Vom Flughafen (wo ihr euren Campervan abholt) braucht ihr gerade mal 25 Minuten hierhin und umfahrt das Stadtzentrum. Aus dem Stadtzentrum sind es etwa 15 Minuten, die Buslinie Y bringt euch vom Busbahnhof ebenfalls direkt zum Strand. Die Linie 60 fährt vom Pier weiter bis fast zur südlichen Spitze des Brighton Beach.

Taylors Mistake

Ein richtiger Geheimtipp ist die kleine Bucht von Taylors Mistake. Ihr könnt den Strand sehen, wenn ihr auf der Summit Road zum Godley Head hinauffahrt, und ihr könnt vom Godley Head auch zu Fuß nach Taylors Mistake laufen.

Am Ende einer recht kurvigen, schmalen Straße wartet ein hübscher Sandstrand (im Sommer mit Rettungsschwimmer) mit schönen Kletterfelsen am Rand, eingerahmt von einem typisch neuseeländischen Picknick-Gelände mit Wiesen, Spielplatz und BBQs. Ihren Namen hat die Bucht übrigens von drei gleichnamigen Kapitänen, die hier ihre Schiffe auf Grund setzten. Der Maori-Name Onepoto heißt einfach „kleiner Strand“.

Christchurch Taylors Mistake

Taylors Mistake: ein echter Geheimtipp direkt bei Christchurch

Die entzückenden kleinen, knallbunt gestrichenen Häuschen am östlichen, felsigen Rand der Bucht sind historische Erbstücke und stehen hier zum Teil schon seit 100 Jahren. Wenn ihr auf Erkundung geht, findet ihr sogar einige, die direkt in Felsenhöhlen stehen. Der Weg von hier hinauf zum Godley Head (und wieder hinunter) dauert etwa drei Stunden und wird vom DOC als „easy“ eingestuft.

Christchurch Taylors Mistake

Die „baches“ am Taylors Mistake haben historischen Wert

Stellplatzmöglichkeit: Über Nacht stehen geht in Taylors Mistake nicht, der nächste Campingplatz ist auf dem Godley Head.

Anfahrt: Von Sumner kommt ihr über die immer steiler werdende Scarborough Road, die nach einigen Serpentinen zur Taylors Mistake Road wird, hierher. Das ist eine Sackgasse, ihr müsst also definitiv denselben engen Weg wieder zurück! Fußgänger können auch von Sumner über den Scarborough Flower Track in die Bucht wandern.

Diamond Harbour/Purau

Steht ihr am Hafen von Lyttelton, könnt ihr die gegenüberliegende Seite des mit Wasser vollgelaufenen Vulkankraters schon sehen: Am südlichen Rand liegt die kleine Siedlung Diamond Harbour mit einem Fähranleger, in der Bucht daneben liegen die Häuser von Purau.

Hier spaziert man gemütlich am Strand herum, sitzt im Café oder geht auf Wanderung: Die diversen Möglichkeiten findet ihr auf der Website des Örtchens (und dass ein so winziges Örtchen überhaupt eine Website hat, sagt schon viel über die Heimatverbundenheit der Einwohner aus).

Banks Peninsula Baum im Fass

Wunderschöne Buchten rund um Diamond Harbour und Purau

Stellplatzmöglichkeit: Genau an der Spitze der Landzunge zwischen Diamond Harbour und Purau gibt es auf einer Wendeschleife mit Parkflächen einen Freedom Camping Spot für Fahrzeuge mit „self containment“-Plakette und maximal zwei Nächte pro Monat.

Anfahrt: Entweder ihr kommt auf eine Spritztour mit der Black Cat Ferry hier herüber, oder ihr steuert euren Campervan für die erste Übernachtung in der Natur auf die Banks Peninsula und biegt gleich wieder links ab.

Okains Bay

Nicht nur direkt am Stadtrand, auch auf der nahegelegenen Banks Peninsula könnt ihr euch am Strand entspannen. Die Okains Bay bietet nicht nur einen tollen Strand, sondern auch ein paar hübsche Wanderungen, ein Maori-Museum, das älteste Geschäft des Landes (mit guter Eiscreme!), einen schönen Campingplatz und ist nur etwa 1,5 Stunden Fahrt von Christchurch entfernt.

Die Idylle des kleinen Ortes, der weitab von den Touristenmassen in Akaroa liegt, wird nur einmal im Jahr unterbrochen: Am Waitangi Day kommen tausende Maori hierher zum Feiern.

Banks Peninsula Wegweiser

Viele kleine Buchten warten auf der Banks Peninsula © Sandra Vallaure unter CC 2.0

Stellplatzmöglichkeit: Der Okains Bay Camping Ground ist voll ausgestattet, hat einen tollen Spielplatz und einen geschützten Badestrand. Trinkwasser sollte abgekocht werden. Und Handy-Empfang gibt es nicht 😉

Etwa 20 km entfernt ist der einzige Freedom Camping Spot der Banks Peninsula, mitten in Akaroa. Die 18 Stellplätze sind aber meist schon am frühen Nachmittag belegt!

Anfahrt: Es ist ein ziemliches Gegurke von Christchurch über den SH 75 und dann kurz nach Duvauchelle weiter auf der Okains Bay Road. Insgesamt sind es 85 km. Lasst euch trotzdem nicht verleiten, den kürzeren Weg über Diamond Harbour zu nehmen; der dauert wegen der vielen Kurven deutlich länger!

Rakaia Gorge

Auf der Fahrt zum Mount Hutt gelangt ihr schon wenige Minuten nach Verlassen der Stadtgrenzen von Christchurch in eine wunderschöne Landschaft, wo sich der Rakaia River tief in das weiche Kreidegestein geschnitten hat. Türkisgrünes Wasser, grüne Weiden und schneebedeckte Gipfel im Hintergrund – ein Traum!

Noch besser wird es auf dem Gelände des Rakaia Gorge Campgrounds, der sich neben zwei alten Brücken direkt am breiten, kieselübersäten Flussufer befindet. Hier könnt ihr baden, kayaken, Lachse angeln, Jetboat fahren oder wandern (der 10 km lange Rakaia Gorge Walkway beginnt am gegenüberliegenden Flussufer).

Rakaia Gorge Christchurch

Die Rakaia Gorge – einfach geiles Neuseeland! © Ben unter CC 2.0

Stellplatzmöglichkeit: Der Rakaia Gorge Campground ist eine sehr nette Gelegenheit für euren ersten Stopp mit dem Campervan. Hier gibt es zwar keinen Strom, dafür kostet der Stellplatz auch nur 10 NZ$ pro Person und Kinder unter 10 Jahren sind kostenfrei. Ab April ist hier kein Verwalter mehr und eine „honesty box“ ersetzt die Kontrolle – bitte seid ehrlich!

Anfahrt: Von Christchurch braucht ihr auf dem SH 73 und/oder 77 etwa eine Stunde für die 87 km.

Lake Coleridge

Dieser 200 Meter tiefe Gletschersee ist ein weiterer toller Geheimtipp – hier trefft ihr mit großer Wahrscheinlichkeit keine anderen Touristen. Die Schotterzufahrt eignet sich allerdings nicht für jedes Fahrzeug, checkt vorher die Bedingungen eures Mietvertrags!

Hier oben habt ihr eine Reihe von fantastischen Wandermöglichkeiten durch „Herr der Ringe“-Landschaften. Die verschiedenen Tracks findet ihr auf dieser Website. Auch „scenic drives“ gibt es reichlich, aber eben auf Schotter. Und Achtung, es gibt keine Tankstellen in der Nähe und kaum Handy-Empfang!

Lake Coleridge Christchurch Canterbury

Unberührte Natur am Lake Coleridge © James unter Public Domain

Stellplatzmöglichkeit: Noch ein paar Kilometer weiter am nördlichen Ufer des Sees entlang kommt man zur sehr einfachen, aber dafür auch kostenlosen Harper River Campsite – das bedeutet aber mindestens noch eine halbe Stunde Fahrt auf fiesem Schotter. Besser schlaft ihr, wenn ihr die halbe Stunde zurück zur Rakaia Gorge Campsite fahrt.

Anfahrt: Von Christchurch sind es etwa 100 km hierher, der Großteil der Strecke ist dieselbe wie zur Rakaia Gorge. Kurz vor der Brücke zweigt in Windwhistle rechts die Coleridge Road ab.

Ashley Gorge

Hierher fährt wirklich niemand. Dabei ist die Ashley Gorge nordwestlich von Christchurch wunderschön, der Campingplatz am Fuß des waldbedeckten Mount Thomas bietet eine nette Bademöglichkeit im Fluss und verleiht Kayaks.

Stellplatzmöglichkeit: Der Ashley Gorge Holiday Park ist ein echter Kiwi-Campingplatz, wo ihr richtige Neuseeländer kennenlernen werdet. Vor allem in der Hochsaison ein guter Tipp!

Anfahrt: Es sind ca. 55 Minuten bzw. 62 km auf dem SH 72 nach Oxford, zur Ashley Gorge kommt ihr auf der gleichnamigen Straße kurz nach dem Ort.

Castle Hill

Wie toll es hier ist, haben wir in einem eigenen Beitrag ausführlich beschrieben. Auf der Fahrt von Christchurch nach Westen über den Arthur’s Pass ist ein Zwischenstopp in dieser magischen Felsenlandschaft quasi ein Muss!

Nachteil: In direkter Nähe gibt es weder Stellplätze noch Möglichkeiten zum Tanken oder Einkehren.

Christchurch Castle Hill

Castle Hill ist ein fantastischer Ort nahe Christchurch

Stellplatzmöglichkeit: Der nächste Campingplatz, etwa 8 km weiter auf dem SH 73, ist die Mistletoe Flats Campsite im Craigieburn Forest Park, die an der Zufahrtsstraße zum Broken River Skigebiet liegt. Hier gibt es 20 Stellplätze ohne Strom.

Anfahrt: Auf dem SH 73 fahrt ihr etwa 1,5 Stunden bzw. 99 km von Christchurch hierher.

Weka Pass

Auch hierher kommen fast nur Neuseeländer, und zwar zum Zugfahren: Durch den Weka Pass fährt in der Hauptsaison einmal pro Woche die historische Dampflok „Weka Pass Railway“. In der Nähe könnt ihr außerdem frühgeschichtliche Felsenzeichnungen der Maori kurz vor der Ortseinfahrt nach Waikari entdecken – die Gegend ist also echt spannend!

Weka Pass Railway Frog Rock

Die historische Eisenbahn fährt vorbei am berühmten Frog Rock 😉 © alstewartnz via Wikimedia Commons unter CC 2.0

Stellplatzmöglichkeit: In der Nähe von Glenmark bietet das Waipara Adventure Centre einfache, aber kostengünstige Stellplätze am Fluss. Am anderen Ende der Bahnstrecke könnt ihr auf dem günstigen Waikari Reserve Campground übernachten oder kostenfrei im Stadtpark Stocks Reserve (auch ohne Plakette, aber nur zwischen 20 und 8 Uhr).

Anfahrt: Auf dem SH 1 braucht ihr ca. eine Stunde für die 58 km lange Fahrt ziemlich genau nach Norden. In Waipara ist die Glenmark Station der Eisenbahn; wollt ihr bis zum Ende der Schienenstrecke fahren, müsst ihr vor Waipara nach links auf den SH 7 abbiegen und 14 km weiter nach Waikari fahren.

Gore Bay

Auf unserer allerersten Neuseeland-Reise haben wir hier die vorletzte Nacht verbracht und entsprechend wehmütige Erinnerungen an dieses „scenic reserve“. Die faszinierenden steilen Lehmklippen des Cathedral Gully gibt es nirgendwo anders in Neuseeland.

Stellplatzmöglichkeit: Direkt unten am Strand gibt es gleich zwei Campingplätze, von denen ihr den Sonnenaufgang, Delfine und Seebären sehen könnt. Hier ist alles ganz easy, man stellt sich einfach hin und wartet auf den Caretaker, der abends vorbeikommt und das Geld einsammelt.

Anfahrt: Von Christchurch sind es auf dem SH 1 ca. 1,5 Stunden, ihr fahrt 115 km bis Cheviot und biegt dann an die Küste ab. Gore Bay ist auch ein guter Zwischenstopp für die Fahrt nach Kaikoura.

Gore Bay Cathedral Cliffs Christchurch

Die beeindruckenden Cathedral Cliffs an der Gore Bay © mattinbgn via Wikimedia Commons unter CC 3.0

Wichtige Tipps für eure erste Fahrt mit dem Campervan von Vantastic

Bernd und Janine haben uns noch ein paar gute Tipps mitgegeben, wenn ihr bisher noch nie einen Campervan in Neuseeland gemietet habt:

  • Bucht möglichst frühzeitig, wir empfehlen v. a. für den Sommer mindestens neun Monate im Voraus!
  • Packt nicht zu viel in euren Reiseplan; bei drei Wochen sollte man sich lieber auf eine Insel konzentrieren
  • Unterschätzt nicht die Entfernungen bzw. Fahrzeiten – weniger Strecke ist mehr Erlebnis!
  • Beachtet bei der Auswahl eures Fahrzeugs, ob ihr ein festes Bett braucht oder jeden Abend umbauen wollt. Das kostet Zeit!
  • Nehmt nicht zu viel Gepäck mit, der Stauraum im Fahrzeug ist knapp!
  • Wie autark wollt ihr sein? Plant ihr viel Freedom Camping, sollte euer Fahrzeug Solarpanels haben, die die Hausbatterie aufladen.
  • Denkt über die Größe des Fahrzeugs nach: Je kompakter, desto besser für enge und kurvige Straßen, aber desto weniger Platz ist auch an regnerischen Tagen.
  • Prüft die Geschäftsbedingungen des Vermieters: Wie seid ihr bei Unfällen versichert, dürft ihr auf Schotterstraßen fahren?
  • Lasst euch nicht von günstigen Tagesmietpreisen blenden, rechnet auch zusätzliche Kosten für Add-ons ein!

Was Vantastic so einzigartig macht, ist sein enorm persönlicher Kundenservice. Hier habt ihr engen Kontakt zu eurem Vermieter, vor und auch während der Reise. Vantastic sitzen in Christchurch und sind hier extrem flexibel hinsichtlich Fahrzeugübernahme und -Rückgabe. Bernd und Janine nehmen sich mindestens zwei Stunden Zeit für die Übergabe und Erklärung des Fahrzeugs, sprechen mit euch die Reiseroute durch und geben euch Tipps und Empfehlungen.

Aber selbst wenn ihr woanders gebucht habt: Mit den Christchurch-Tipps von Vantastic habt ihr in den ersten Tagen in Neuseeland schon mal gut zu tun!

1 Kommentar

  • Der Campervan erinnert mich an unsere erste Tour in Kanada und die war großartig. Deine Routen machen auf jeden Fall Lust auf eine Campertour. Sie kommen auf meine lange Bucketlist. 😉
    Liebe Grüße, Ines

Hier kommt deine Meinung rein.