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[Werbung] 9 Gründe für die FSME-Impfung – jetzt gleich!

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[Bezahlte Partnerschaft mit Pfizer] Mit Zecken haben wir zum Glück wenige Erfahrungen. Entdecken wir nach dem Wandern mal einen Gemeinen Holzbock, wird er rausgezogen und fertig. In den wenigen Fällen, wo das passierte, hatte die Zecke gerade erst zugestochen. Trotzdem sind wir froh, dass wir jetzt die FSME-Impfung haben – denn Zecken können gefährliche Krankheitserreger übertragen.

FSME-Impfung

Brauchen wir wirklich die FSME-Impfung?

Mit Schrecken blickte ich Anfang des Jahres 2020 auf die FSME-Risikogebiets-Karte des Robert Koch-Instituts: Plötzlich leben wir in einem FSME-Risikogebiet. Nachdem wir in den letzten Jahren schon mehrere halbherzige Anläufe für die FSME-Impfung gestartet hatten – unsere Schweden-Reise! -, war das der letzte Auslöser für unsere Entscheidung zur Zeckenimpfung.

Wenn die Gefahr nicht mehr nur ab und zu im Urlaub lauert, sondern ganzjährig daheim vor der Haustür, sind uns Hausmittel gegen Zecken zu unsicher. Wir sind viel draußen unterwegs, liegen gern auf Wiesen in Parks herum, sammeln Pilze im Unterholz und wandern im Wald. Und wir vergessen dabei gern, uns mit Anti-Zeckenspray einzusprühen und tragen lieber Shorts als lange Hosen. Wir sind also die perfekten Zeckenopfer.

Jetzt könnte man sagen: “Aber ihr seid ja bereits jahrzehntelang ohne FSME-Impfung unterwegs und habt nie etwas bekommen!?” Stimmt, aber das heißt ja nicht, dass wir das Risiko damit irgendwie gesenkt hätten. Es ist immer gleich hoch, und mit der FSME-Impfung haben wir es jetzt auch nur abgesenkt.

Warum ein Zeckenstich immer noch gefährlich für uns ist, auch mit Impfung? Na, weil FSME-Viren längst nicht alle Krankheitserreger sind, was eine Zecke so übertragen kann. Aber die FSME-Impfung, also gegen Frühsommer-Meningoenzephalitis, ist schon mal die halbe Miete in Sachen Zeckenvorsorge. Warum, das erklären wir euch ausführlich.

Zeckenbiss

Holzbock oder Zecke: davon wollen wir nicht gestochen werden! © Pfizer | www.zecken.de

9 Gründe, die für die FSME-Impfung sprechen

Weil Zecken hungrig sind

… und verdammt effektiv darin, sich Opfer mit leckerem Blut zu suchen. Wir Menschen gehören zwar gar nicht zu den “richtigen” Wirten der Zecke – sie sticht uns sozusagen nur aus Versehen, spezialisiert ist sie eigentlich auf Säugetiere wie Rehe, Füchse oder Igel.

Was die Zecke im Laufe der Evolution an “special effects” entwickelt hat, ist ziemlich faszinierend. Wusstet ihr…

  • dass Zecken stechen und nicht beißen? Es gibt also gar keinen Zeckenbiss, sondern ihr habt einen Zeckenstich.
  • dass Zecken keine Augen haben? Sie erkennen ihre Beute am Geruch, an der Körperwärme und am Kohlendioxid in der Atemluft. Zur Orientierung nutzen sie ihre Tasthaare und das “Hallersche Organ” an ihren Vorderbeinen.
  • dass Zecken keine Insekten sind, sondern Spinnentiere?
  • dass Zecken mitnichten von Bäumen auf ihre Opfer herunterfallen? Stattdessen halten sie sich bevorzugt in der bodennahen Vegetation (Wiesen, Gräser, Büsche) in einer Höhe von 30 bis 60 cm auf. Meist warten sie in Kniehöhe an Grashalmen und Büschen, bis Beute vorbeikommt.
  • dass es Zecken schon seit 350 Millionen Jahren auf der Erde gibt?
  • dass eine vollgesogene Zecke locker zwei Jahre ohne Blutmahlzeit überleben kann?
  • dass Zecken bis zu 3 Wochen unter Wasser überleben können? Es bringt also nichts, sie im Klo herunterzuspülen.
  • dass Zeckenstiche nicht wehtun? Das liegt daran, dass die Zecken ihre Stichstelle betäuben – und zwar mit ihrem Speichel.
  • dass Zecken 24 Stunden im Gefrierfach überleben können? Es braucht mindestens –20°C, um sie sicher zu töten.
  • dass Zecken eine 40°C-Wäsche locker überstehen?

In Mittel- und Nordeuropa gibt es Zecken noch gar nicht so lange; sie wanderten erst vor einigen Jahrzehnten aus Südeuropa hier ein, wahrscheinlich an Bord von Hunden. Generell leben auf der ganzen Welt Zecken, über 900 Arten. Die meisten mögen es warm und feucht, die Hyalomma-Zecke aus Afrika liebt dagegen die Wüste.

Die meisten Zeckenarten sind (bis auf die Krankheitserreger, die sie übertragen können) harmlos; eine australische Zeckenart jedoch (die Weiße Zecke, Ixodes holocyclus) lähmt ihre Beute beim Blutsaugen mit einem starken Gift (war klar, oder?).

-> Mehr interessante und kuriose Fakten über Zecken findet ihr auf www.zecken.de.

Zeckenarten Holzbock

Es gibt verschiedene Zeckenarten in Deutschland und Europa; am häufigsten ist der kleine Holzbock © Pfizer | www.zecken.de

Weil aktive Familien häufig im Zecken-Revier unterwegs sind

Familien mit Kindern wie wir, die gern draußen im Grünen unterwegs sind, sind besonders leichte Beute für Zecken. Nicht weil unser Blut so lecker schmeckt, sondern weil wir der Zecke einfach oft begegnen.

Kinder sind ideale Zeckenopfer, weil sie gern abseits der Wege herumlaufen, durchs Unterholz streifen und oft hinfallen. Und weil sie gern mit felligen Tieren kuscheln, die viele Zecken tragen. Weil unsere Kniehöhe bei Kindern der Kopfhöhe entspricht, sitzen Zecken bei Kindern oft in den Haaren – wo wir sie erst spät entdecken.

Merke: Je mehr wir uns draußen bewegen, desto wahrscheinlicher werden wir hin und wieder von einer Zecke gestochen. Und wenn diese eine Zecke Krankheitserreger wie Borreliose-Bakterien oder FSME-Viren überträgt, kann das schon ein Zeckenstich zu viel sein.

Wir müssen uns also unbedingt vor Zeckenstichen schützen!

Sächsische Schweiz Hohnstein

Unterwegs im Wald – mit Zeckenstich-Risiko!

3 Routinepunkte für täglichen Zeckenschutz

  • richtige Kleidung: lange Hosen und Ärmel, in die Socken gesteckte Hosenbeine; idealerweise imprägniert mit einem Anti-Zeckenspray
  • ein Anti-Insektenspray: Das wirkt für einige Stunden nicht nur gegen Mücken, sondern auch gegen Zecken.
  • Nachkontrolle nach jedem (!) Gang nach draußen: Am besten macht man es zum Ritual, sich danach einmal komplett auf Zecken abzusuchen. Weil die Zecke gern erst einmal herumkriecht und nach der besten Einstichstelle sucht, erwischt man sie mit Glück schon vor dem Stich!

ZeckTag: die Zeckenschutz-App

Wie für eigentlich alles im Leben gibt es auch für den Zeckenschutz eine App, kostenlos für Android und iPhone. Die kann ziemlich viel: Sie informiert über Zecken und warnt vor Zeckenaktivität, zeigt die Methoden zur Zeckenentfernung und – ganz wichtig – bietet ein Stichtagebuch.

ZeckTag App

Die ZeckTag App von Pfizer © Pfizer | www.zecken.de

Weil die Symptome für FSME und Borreliose auch erst Tage oder gar Wochen nach einem Zeckenstich auftreten können, hat man dann oft schon vergessen, dass es überhaupt einen Zeckenstich gab. In der ZeckTag App kann man alle Zeckenstiche eintragen und die Veränderungen (Stichwort Wanderröte!) anhand von Bildern und Notizen dokumentieren.

Weil der Klimawandel Zecken begünstigt

Sorry, dass ich immer wieder mit dem Thema anfange, aber der Klimawandel wirkt sich eben auf alle Bereiche unseres Lebens aus. Die immer milderen Winter sind ideal für Zecken wie den Gemeinen Holzbock, die jetzt ganzjährig aktiv sind; denn ab 7 °C krabbeln sie munter herum, und viel kälter wird es ja neuerdings vielerorts nicht mehr…

In ganz Deutschland können Zecken FSME-Viren übertragen. In den sogenannten FSME-Risikogebieten ist die Gefahr der Übertragung von FSME-Viren erhöht. So durften wir erschrocken feststellen, dass auch wir jetzt in einem Risikogebiet leben: Seit Februar 2020 gilt auch der Stadtkreis Dresden als eines der FSME-Risikogebiete in Deutschland.

Heute gibt es kaum noch Regionen, wo sich keine Zecken finden. Selbst die traditionell zeckenfreien Bergregionen werden immer wärmer, sodass sich heute auch oberhalb von 1.500 m Zecken finden.

Nicht nur der altbekannte Gemeine Holzbock und andere Zeckenarten wie die Auwaldzecke und die Braune Hundezecke verbreiten sich munter in Deutschland und Europa. Auch ganz neue Arten finden mit dem Klimawandel ihren Weg zu uns.

Zu den besonders gruseligen Neuzugängen in Deutschland zählt die Hyalomma-Zecke aus Afrika, die ihr (kein Witz) an ihren gestreiften Beinen erkennt. Sie ist im Gegensatz zu unseren heimischen Zeckenarten sehr aktiv und rennt ihren Opfern sogar bis zu 100 Meter hinterher. Überdies kann sie beim Blutsaugen Viren des Krim-Kongo-Fiebers übertragen, also Vorsicht mit dieser kleinen Schönheit!

Hyalomma Zecke

Die Hyalomma-Zecke mit den schnellen Beinen © Adam Cuerden, Public Domain

-> Auf Zecken.de findet ihr mehr Infos über Zecken und die Krankheitserreger, die sie übertragen können

FSME-Risikogebiete in Deutschland und Europa

Zecken gibt es nicht nur überall in Europa, sie können dort auch überall FSME-Viren und Borrelien übertragen. Es gibt aber Gegenden, in denen die Gefahr der Übertragung von FSME-Viren erhöht ist. Das Robert Koch-Institut nennt diese Regionen FSME-Risikogebiete. Jedes Jahr im Februar veröffentlicht es eine aktualisierte Karte. Mittlerweile gibt es bundesweit 164 FSME-Risikogebiete.

Dazu zählen große Teile Bayerns, Baden-Württembergs, Südhessens, Sachsens und Thüringens. Einzelne FSME-Risikogebiete befinden sich zudem in Mittelhessen, im Saarland und in Rheinland-Pfalz. Die FSME-Risikogebiete breiteten sich in den letzten Jahren vermehrt Richtung Norddeutschland aus. Seit 2019 gibt es dort das erste FSME-Risikogebiet im Emsland in Niedersachsen.

Schaut mal auf der Karte nach, wo ihr wohnt. Und wo ihr Ausflüge macht, wo ihr öfters mal Urlaub macht, wo Freunde und Großeltern wohnen. So richtig 100 % safe vor einer FSME-Infektion ist man in Deutschland und Europa nirgends mehr, wenn man nicht ganztägig im Haus bleibt.

FSME Risikokarte Deutschland

© Pfizer | www.zecken.de

Weil FSME-Viren sofort übertragen werden

Generell sollte man eine Zecke so bald wie möglich entfernen, nachdem man sie entdeckt hat. Aber nicht immer ist das so einfach, wie mir alle Eltern bestätigen werden. Die Zecke hat nämlich Widerhaken an ihrem Stechapparat.

Manchmal entdeckt man so ein Biest auch erst, wenn es ordentlich vollgesogen ist und ganz offensichtlich schon seit Tagen Blut saugt. Dann ist der Schreck groß: Was, wenn die Zecke infiziert war und schon alle möglichen Krankheitserreger übertragen hat?

Borreliose wird nach Aussage von Medizinern etwa 12 bis 24 Stunden nach dem Zustechen der Zecke übertragen, denn diese Bakterien sitzen im Darm der Zecke. Die Viren, die eine FSME-Erkrankung verursachen, werden bei einem Zeckenstich sofort übertragen, da sie sich im Speichel der Zecke befinden.

Merke: Wer gegen FSME geimpft ist, hat einen Zeitvorteil beim Zeckenentfernen.

Holzbock auf der Haut

Hier hat der Gemeine Holzbock noch nicht zugestochen © Pfizer | www.zecken.de

Für die Entfernung einer Zecke gibt es praktische Hilfsmittel wie Pinzetten, Zeckenkarten und Zeckenzangen. Aber keine Sorge, eine Zecke entfernen kann man notfalls auch händisch: mit den Fingernägeln.

So entfernt ihr eine Zecke:

  • so schnell wie möglich (damit z. B. keine Borreliose-Bakterien übertragen werden. Da eine infektiöse Zecke die FSME-Viren beim Stich sofort überträgt, verhindert auch schnelles Entfernen keine FSME-Infektion!)
  • langsam und kontrolliert (ohne Rucken oder Reißen)
  • möglichst nah an der Haut, also an ihrem “Kopf” bzw. Stechapparat (damit der Körper nicht gequetscht wird)
  • ohne Drehen, nur langsam ziehen
  • ohne “Hilfsmittel” wie Öl, Alkohol oder Nagellackentferner (dadurch erbricht die Zecke evtl. ihren Darminhalt in die Einstichstelle)

Es ist übrigens nicht schlimm, wenn Teile der Zecke in der Einstichstelle steckenbleiben. Der Körper stößt diese Fremdteile schnell ab.

Zecke entfernen Zeckenkarte

So entfernt man die Zecke mit einer Zeckenkarte © Pfizer | www.zecken.de

Weil FSME nicht mit Medikamenten heilbar ist

Was passiert eigentlich bei einem Zeckenstich?

Die Zecke bohrt mit ihrem Stechapparat ein Loch in unsere Haut, betäubt den Einstich dabei, sodass wir nichts merken, und versenkt dann ihren Rüssel in der Wunde. Um das Blut zu verdauen, filtert sie die nahrhaften Bestandteile aus dem Blut heraus und gibt die Flüssigkeit, die sie nicht benötigt, über ihren Stechapparat an uns zurück. Das geht beim Saugen immer wieder hin und her, wie beim Blutplasma-Spenden.

Eigentlich nett von ihr, uns das Blut zurückzugeben – aber dabei kann sie eben auch Krankheitserreger übertragen. Zecken übertragen weltweit mehr als 50 Krankheitserreger.

Die häufigsten durch Zecken übertragenen Krankheitserreger sind Borrelien. Diese können Borreliose verursachen: eine fiese Krankheit, die das Nervensystem befällt und zu vielfältigen Symptomen führt. Laut RKI wurden in Deutschland 2019 über 12.000 Borreliose-Fälle gemeldet (-> Quelle: Robert Koch-Institut: SurvStat@RKI 2.0, zuletzt aufgerufen: 16.09.2020). Bei einer Borreliose zeigt sich meist eine “Wanderröte”, eine ringförmige Rötung rund um den Zeckenstich (die kann auch erst mehrere Wochen nach dem Stich auftauchen!).

Das Gute: Im Frühstadium kann eine Borreliose gut mit Antibiotika behandelt werden.

Neben Borrelien können Zecken aber auch FSME-Viren übertragen. Zwar gibt es deutschlandweit weniger FSME-Fälle als Borreliose-Erkrankungen (im Meldejahr 2019 waren es 445, Quelle: Robert Koch Institut, SurvStat@RKI 2.0, zuletzt aufgerufen: 16.09.2020). Gegen die Entzündung der Hirnhaut und des Zentralen Nervensystems gibt es kein Medikament; man kann allenfalls die Symptome wie z.B. das Fieber lindern.

Und dann heißt es Daumen drücken: Mit Glück erlebt man bei einer FSME-Erkrankung nur das erste Stadium, das sich ähnlich wie eine Sommergrippe anfühlt. Mit Pech (und häufiger bei Männern und älteren Menschen) tritt nach etwa einer Woche Stadium II ein und das Virus greift auf das Zentralnervensystem über (das passiert bei 10 % der Betroffenen).

In Stadium II kommt es im besseren Fall “nur” zu einer Hirnhautentzündung (Meningitis), die man an hohem Fieber, starken Kopfschmerzen und dem typischen steifen Nacken erkennt. Die ganz großen Pechvögel bekommen eine Gehirn- und Rückenmarkentzündung, mit Folgen wie Bewusstseins-, Sprach- und Schluckstörungen, psychischen Veränderungen oder Lähmungen. Vereinzelt verläuft FSME sogar tödlich.

Weil ich auf die gefährliche FSME und mögliche Folgeschäden gern verzichte

Die FSME-Symptome klingen ziemlich gruselig, oder? Dazu muss man allerdings sagen, dass nicht jeder, der von einer mit FSME infizierten Zecke gestochen wird, einen schweren Krankheitsverlauf durchmachen muss.

Vor allem bei Kindern wird oft ein symptomloser oder milder Verlauf festgestellt – das heißt, sie bekommen nach einem Zeckenstich FSME, bemerken es aber gar nicht oder es wird vom Arzt nicht diagnostiziert.

Brauchen Kinder dann überhaupt die FSME-Impfung?

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die FSME-Impfung für alle, die in FSME-Risikogebieten leben, sich berufsbedingt dort aufhalten oder vorhaben, in Risikogebiete zu reisen. Ob Kind oder Erwachsene.

Zwar besteht tatsächlich in den Jahren nach einer überstandenen FSME-Erkrankung Immunschutz, sagt das RKI. Wie lange dieser Schutz anhält, ist aber nicht bekannt. Sicher ist sicher, und am sichersten ist eben eine (regelmäßig aufgefrischte) Impfung.

Weil der FSME-Impfschutz erst nach einigen Wochen besteht

Mal schnell noch die FSME-Impfung abholen, bevor es in den Wald geht? Nein, so einfach ist es leider nicht.

Für einen vollständigen Impfschutz sind drei Impfungen notwendig. Anschließend soll der Impfschutz – je nach Alter und Impfstoff – in regelmäßigen Abständen von 3 bis 5 Jahren aufgefrischt werden. Steht die Zeckensaison kurz bevor, kann auch kurzfristig ein FSME-Impfschutz für die aktuelle Saison aufgebaut werden. Lasst euch dazu von eurer Ärztin beraten.

Weil die FSME-Impfung in der Regel gut vertragen wird

Das können wir aus eigener Erfahrung berichten: Wir haben uns alle die FSME-Impfung in den Arm geben lassen, und keiner von uns hatte danach irgendwelche Beschwerden – von der 6-Jährigen bis zur Mama. Der Weltwundersohn konnte sogar direkt vergleichen, er bekam nämlich parallel in den anderen Arm eine Tetanus-Auffrischung. Und die tat weh, gleich nachher und dann noch mehrere Tage lang!

Versierte Impfgegner lassen sich von offiziellen Statistiken eh nicht beeindrucken, die seien ja von Big Pharma gefälscht. Aber wenn ihr dem Robert Koch Institut vertraut (das sind auch die, die für unsere weltweit erfolgreiche Corona-Strategie sorgen): Die sagen, dass die FSME-Impfung auch für Kinder ab einem Jahr, Schwangere und Stillende ungefährlich ist. Denn geimpft wird mit inaktivierten Viren und nicht mit lebenden.

Klar kann es Nebenwirkungen geben: Am häufigsten sind Rötungen rund um die Impfstelle, aber auch Fieber und ein allgemeines Krankheitsgefühl. Von schlimmeren Nebenwirkungen oder gar Impfschäden ist nichts bekannt. Je kleiner die Kinder, desto häufiger kommt es wohl zu Fieber nach der Impfung. Bei Kindern unter 3 Jahren wird der Kinderarzt immer mit euch abwägen, was in eurem speziellen Fall wichtiger ist.

FSME-Impfung

Der Beweis: nicht mal unsere Tochter hat gejammert

Weil die FSME-Impfung meistens von der Krankenkasse bezahlt wird

Ach ja: Die FSME-Impfung übernimmt eure gesetzliche Krankenversicherung normalerweise dann, wenn ihr in einem Risikogebiet lebt oder in eines reist.

Was die FSME-Impfung nicht kann

  • euch vor Zeckenstichen schützen
  • euch vor Borrelien schützen
  • euch vor den 50 anderen Krankheitserregern schützen, die Zecken weltweit übertragen können

Ja, die FSME-Impfung ist wichtig und kann Leben retten. Aber sie schützt eben nicht generell vor dem Stich einer Zecke. Werdet also bitte nicht nachlässig in Sachen Zeckenschutz, nur weil ihr gegen FSME geimpft seid. Auch eine Borreliose-Erkrankung wünscht sich niemand!

Was sind eure Erfahrungen mit Zecken? Seid ihr und eure Kinder schon gegen FSME geimpft?

2 Kommentare

  • Liebe Jenny,
    Wir wohnen direkt an Wiesen und Wäldern mitten im Zeckenrisikogebiet. Seit die Kids klein sind, lassen wir uns alle impfen. Zwei Nachbarn hatten schon FSME und das ist wirklich kein Spaß. Danke für den informativen Beitrag.
    Viele Grüße von Sanne

    • Oha, das ist ja dann wirklich ein “Ansporn”, sich impfen zu lassen! Ich hoffe, die Nachbarn haben die Krankheit gut überstanden? Ich finde es echt erschreckend, was so ein winzig kleines Tier für krasse Krankheitserreger übertragen kann (und aber auch echt cool, dass man sich heutzutage davor schützen kann).

      Viele Grüße
      Jenny

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