Anreise: Rund ums Fliegen

Airlines im Familientest: Fliegen mit Ryanair

Zugegeben: Mit Ryanair kommt ihr definitiv nicht nach Neuseeland. Trotzdem wollen wir unsere Erfahrungen mit dem irischen Billigflieger hier teilen, weil er für Flugreisen innerhalb Europas meist unschlagbar günstige Tickets bietet. Aber ist das alles, worauf Familien beim Fliegen achten sollten? Wir haben uns jedenfalls geschworen: Nie wieder Fliegen mit Ryanair.

Fliegen mit Ryanair Rollfeld Flughafen Schönefeld

Fliegen mit Ryanair – nicht wirklich ein Vergnügen

Mit Ryanair fliegen ist wie Fastfood essen: Man weiß, dass es eigentlich scheiße ist, tut es aber trotzdem immer wieder – wobei das schlechte Gewissen schon mitisst und kurz darauf erbarmungslos zuschlägt. Und noch eine weitere Parallele: Fastfood und Ryanair-Flüge gibt es überall, und oft sind sie leider die einzige bezahlbare Wahl für Familien.

Disclaimer: Wir selbst sind (bisher) nur ein einziges Mal mit Ryanair geflogen, von Berlin Schönefeld nach Málaga. In diesen Beitrag fließen aber auch andere Erfahrungen von Familien ein.

Fliegen mit Ryanair: alternativlos für Familien?

Wir fliegen mit drei Kindern, die alle für ihren Sitzplatz bezahlen müssen (unsere Älteste gilt mit 13 Jahren sogar schon als Erwachsene). Klar schauen wir da, dass wir die günstigsten Flüge zu unserem Wunsch-Reiseziel finden.

Und Ryanair liefert unweigerlich die besten Ergebnisse in der Flugsuche – zu fast jedem Ziel in Europa fliegt man mit Ryanair deutlich günstiger. Sogar andere Billigflieger wie Easyjet können da nicht mithalten.

Schaut man sich die Flugpreise allerdings im Detail an, entdeckt man bei Ryanair diverse Nebenkosten, die sich zum Teil nicht vermeiden lassen – und so günstig wie erhofft sind die Tickets dann oft doch nicht.

Rechnet man die Nerven dazu, die wir beim Fliegen mit Ryanair gelassen haben, stellt sich die Airline definitiv nicht mehr als beste Wahl für uns dar. Es ist halt wie beim Fastfood: Nachher bereut man es.

Flughafen Kinder Silhouetten

Flüge als Familie buchen bei Ryanair: kompliziert!

Was wir von Linienfliegern auf Fernreisen gewohnt sind, müssen wir beim Fliegen mit Ryanair extra bestellen und bezahlen; oder darauf verzichten. Für eine einzige Reisetasche mit 20 kg (das ist die Maximalgrenze) haben wir 35 Euro bezahlt – pro Flugstrecke! Zum Glück brauchen wir im Sommer sowieso nur wenig Gepäck

Dazu kommt: große Verwirrung. Alles muss man extra aussuchen, alles ist gerade „total günstig“ oder um x % reduziert, mit diesem und jenem Angebot sparen Sie soundsoviel… Wir waren selten so erschlagen von einer Flugbuchung.

*Inzwischen hat auch Ryanair das System der Flugtarife eingeführt. Für den günstigsten Preis bekommt man nichts; zahlt man (deutlich) mehr, sind Freigepäck, Sitzplatz etc. inklusive. Nur ist das dann sicher nicht mehr der günstigste Flug!

Als Familie nebeneinander sitzen? Kostet extra – zwischen 4 und 20 pro Person und Flugstrecke!

Im Live-Chat frage ich gezielt nach: Kann es passieren, dass unsere Kinder allein sitzen müssen, auch wenn wir keine Plätze reservieren? Die salomonische Antwort: Kinder dürfen bei Ryanair nicht allein sitzen. Puh – dann können wir uns das Geld ja sparen!

Beim Online-Check-in vor dem Abflug dann Ernüchterung: Die Kinder sitzen in Reihe 30, Papa in Reihe 25. Ich und das Weltwunderbaby auf Reihe 10.

* Inzwischen ist laut den FAQ beim Fliegen mit Kindern ein Erwachsener VERPFLICHTET, einen kostenpflichtigen Sitzplatz zu buchen. Dafür sind dann bis zu 4 Kinder frei.

Wie viel Gepäck man in den Urlaub mitnehmen will, muss man bei Ryanair ganz genau wissen; nachträglich Taschen hinzuzubuchen, ist zwar möglich, aber noch teurer. Und erst am Flughafen auf die Idee kommen? Ganz schlecht; das kostet nochmal heftig Aufschlag.

Pro Passagier ist exakt ein Handgepäckstück erlaubt, das die Maße von 55 x 40 x 20 cm einhalten muss – das ist nicht viel! Bei uns wurde das nicht beim Einsteigen überprüft, aber andere Passagiere mussten ihre Rollköfferchen nachträglich abgeben. Achtung: Auch eine kleine Handtasche oder eine Wickeltasche fürs Baby zählt streng mit!

Da bringt es nicht mehr viele Punkte, dass Handgepäck bei Ryanair großzügige 10 kg wiegen darf. Bei den schmalen Abmessungen muss man schon seine Münzsammlung mitnehmen, um das auszunutzen.

*Inzwischen bietet Ryanair den FamilyPlus-Tarif für Familien mit Kindern unter 12 Jahren an: dafür gibt es Priority Boarding, ein Handgepäckstück extra, zwei Freigepäckstücke und kostenlose Sitzplätze für die Kinder, sofern ein Erwachsener einen Sitzplatz reserviert. Kostet natürlich extra – ob es sich lohnt, muss man individuell ausrechnen.

Auf die Gebühr für das bevorzugte Einsteigen oder gar bequemere Sitzplätze mit mehr Beinfreiheit haben wir verzichtet; die Administrationsgebühr für die Zahlung per Kreditkarte konnten wir nicht umgehen.

Einziger Lichtblick in diesem Buchungsvorgang war die Anmeldung des CARES Gurtes für unsere Jüngste. Das ging nur über den „Live-Chat“, der sich ziemlich viel Zeit beim Antworten ließ (wahrscheinlich chattete die arme Angestellte gleichzeitig mit zig anderen Kunden). Aber nach fünf Stunden hatten wir die Bestätigung des Gurtes und bekamen sogar zwei nebeneinander liegende Sitzplätze reserviert – kostenfrei, yeah!

Ach ja: Das Weltwunderbaby war zur Flugbuchung bereits über 2 Jahre alt. Was wäre es für ein Drama gewesen, wenn wir einen Sitzplatz für ein Baby hätten buchen wollen! Wie uns berichtet wurde, geht das online nämlich nicht – und wer nicht online buchen will oder kann, der zahlt einen Aufpreis von 55 Euro am Flughafen…

-> Isabel von ChildandCompass.com hat genau das probiert und Erfahrungen gemacht, die uns überhaupt nicht wundern… lesenswert!

*In den FAQ von Ryanair steht, dass für Babys unter 1 Jahr keine eigener Sitzplatz gebucht werden DARF. Über einem Jahr kann ein Sitzplatz gebucht werden, sofern der CARES-Gurt benutzt wird. Und zwar nur dieser.

Funny Story: Nachdem wir online unsere drei Kinder und den CARES Gurt gebucht hatten, stellten wir beim Check-in fest, dass da plötzlich noch ein Kind mehr war. Irgendwer (nicht wir!) hatte da noch ein „infant“ dazugebucht. Die Folge: Der Weltwundermann, auf den das Baby mitgebucht war, konnte nicht online einchecken. Arrr…

Laange und verwirrte Diskussion am Flughafen… aber am Ende durften wir auch ohne das ominöse Baby fliegen.

Fliegen mit Ryanair Plüschtier Cares

Wenigstens das Plüschtier durfte kostenfrei mitfliegen…

Fliegen mit Ryanair als Familie: entwürdigend

Immerhin: Unser Gepäck, den Buggy und den (nicht flugzeugtauglichen) Autokindersitz durften wir wie gewohnt und ohne Aufpreis am Schalter aufgeben. Zwei Kinder-Gepäckstücke sind kostenfrei, jedes weitere kostet 11 Euro.

Und auch auf unsere Bitte, die beiden großen Kinder doch direkt neben den Papa zu platzieren, wurde eingegangen. Puh…

Hoffnungsvoll laufen wir also durch die Sicherheitskontrolle (die ja Flughafensache ist und nicht von der Airline verantwortet wird – in Schönefeld immer wieder ein wahres Vergnügen!) zum Gate. Hier ist es voll, alle drängen sich am Ausgang, um nur ja als erste ins Flugzeug zu kommen. Mit unseren Kids halten wir uns lieber nobel zurück.

Das war klug; denn nachdem sich das Gate zum Boarding geöffnet hat, warten alle Passagiere erneut – draußen auf dem Rollfeld, vor der Gangway ins Flugzeug. Dass es regnet und ein kalter Wind bläst, ist egal. Brrr! Fluggaststeige und Zubringerbusse sind Ryanair offenbar zu teuer; Passagiere können auch mal laufen oder eine halbe Stunde an der frischen Luft herumstehen.

An Bord machen wir dann schon wieder lange Gesichter – denn dort bemerken wir, dass die Kinder immer noch zwei Reihen hinter Papa sitzen sollen. WTF? Darf er eventuell den Platz mit einem anderen Passagier tauschen? Die Stewardess kann mit so einer Bitte nicht belästigt werden. Wir helfen uns also selbst und haben Glück. Der Sohn hört auf zu heulen und es kann losgehen in den Urlaub!

Jeder weiß, dass Ryanair eine „No-Frills-Airline“ ist. Aber ganz ehrlich: Das Gefühl, eher in einem abgeranzten Reisebus zu sitzen, hatte ich bisher bei keiner anderen Airline; auch nicht bei Easyjet oder Germanwings.

Vom Sitzkomfort über die kreischbunte Werbung auf jeder Fläche bis zu den ständig gestressten Stewardessen und Stewards, die keine Zeit für uns haben – das war ein Flug, auf dem wir uns gar nicht wohl gefühlt haben.

Da spielte es kaum noch eine Rolle, dass man bei Ryanair für jedes Extra auch extra bezahlt: Getränke, Snacks, Wasser für die Babyflasche (!!). Spielzeug für Kinder? Eine Windel für den Notfall? Eine Tüte Gummibärchen, weil das Kind nach dem Start wegen Ohrenschmerzen weint? Nicht bei Ryanair.

Stattdessen permanent durch die Gänge laufendes Personal, das Zeug verkaufen will. Man hat also nicht einmal seine Ruhe. Obwohl – schlafen könnte man auf einem Ryanair-Sitz eh nicht. Der arme Weltwundermann saß mit seinen 1,95 m 2,5 Stunden lang eingequetscht wie in einer Sardinenbüchse, er konnte nicht einmal die Rückenlehne ein Stück zurückkklappen.

Fliegen mit Ryanair Kabine

Mit Ryanair fliegen: so (un-)bequem wie Busfahren, aber auch so billig! 😛

Familienfreundlichkeit bei Ryanair? Fehlanzeige

Selten haben wir uns beim Fliegen mit Kindern so unwillkommen gefühlt. Das begann schon bei der Schwierigkeit, ein passendes Sicherungssystem für unsere Jüngste zu finden. Kindersitze erlaubt Ryanair nämlich nicht; oder neuerdings doch? Die Regelungen auf der Website sind ziemlich undurchsichtig, der Live-Chat hat von dem Thema keine Ahnung.

*Laut FAQ gilt als Kindersitz nur ein Fünfpunktgurt-Sitz, der nach vorn gerichtet ist, also ein Sitz der Gruppe I. Maximale Breite ist 42,5 cm – das schafft kaum ein Sitz, den wir kennen. Und dann bitte noch „ein Aufdruck, der die Flugzeugtauglichkeit bestätigt“.

Wir haben uns für den ebenfalls erlaubten CARES-Gurt entschieden, der zum Glück für unsere 2-Jährige gut passte – Komfort sieht aber anders aus, Schlafen ist mit dem angelegten Gurt so gut wie unmöglich (und führte zu entsprechendem Unmut beim Kind).

Oben habe ich es schon angesprochen: ein freundliches Lächeln für die Kinder, eine nette Geste oder gar ein Freebie gab es bei Ryanair nicht. Als Familie vorgelassen werden? Haha. (Bei Easyjet geht das!) Babynahrung aufwärmen? Klar, gegen Geld.

Unser Fazit: nie wieder Fliegen mit Ryanair

Im Artikel spiegelt sich unsere Verwirrung sicherlich wieder – so viele Extra-Regelungen, Ausnahmen, Sonderangebote und Kleingedrucktes habe ich noch nie bei einer Flugbuchung verdauen müssen. Was kostet denn nun ein Gepäckstück oder ein Sitzplatz? Kommt drauf an – auf alles mögliche. Es vorher zu erfahren, um in Ruhe nachzurechnen, ist meistens gar nicht möglich.

Die Intransparenz hat beim Fliegen mit Ryanair System, möchte ich meinen. Uns hat sie nachhaltig verunsichert und verärgert. Zusammen mit dem „No frills“-Reisegefühl, das uns an DDR-Zeiten erinnerte und ohne jegliche Freundlichkeit ablief, hat uns der Flug nach Andalusien wenig Spaß gemacht.

Und wenn man dann noch an die vielen anderen Negativ-Storys über Ryanair denkt – von den ausgebeuteten Mitarbeitern über die arg knappe Treibstoffkalkulation bis zu den regelmäßigen Verspätungen und Flugausfällen -, scheint Ryanair nicht unbedingt die beste Wahl für einen Flug zu sein. Weder für Familien noch für sonst jemanden.

Ryanair Turbine Andalusien

Immerhin: Die Aussicht auf Andalusien kann nichts zerstören

Was meint ihr zum Fliegen mit Ryanair? Könnt ihr unsere Erfahrungen bestätigen oder fühlt ihr euch wohl mit der Airline?

14 Kommentare

  • Eine Bestätigung mehr nicht mit Ryanair zu fliegen! Fliegen hier in die Mitte Norwegens auch gar nicht! ich tue mich schon immer mit Norwegian schwer, aber da stimmt zumindest die Freundlichkeit und der Service

    Lg aus Norwegen
    Ina

    • Na, wenn du gar nicht in die Versuchung kommst, ist es natürlich super. Wir müssen uns aber immer wieder auf die Finger setzen, weil Ryanair unsere Wunschziele halt mitunter als einzige Airline anfliegt…

  • Puh, das ist echt übel. Wasser für die Babyflasche geht ja mal gar nicht! Ganz ehrlich, da muss ich sagen, SO macht fliegen keinen Spaß, schon gar nicht als Familie. Klar, ich kann es verstehen wenn Leute echt auf jeden Cent angewiesen sind, aber never ever. Da gebe ich zu, dass wir Komfort beim Fliegen lieben und ich da auch gerne investiere. Lieber teuer und bequem als soetwas, da fängt der Urlaub nicht gerade gut an.
    Viele Grüße

  • Wir hatten erst zweimal das Vergnügen mit Ryanair. Fliegt nicht mehr von Klagenfurt. Ja, mit Extras und Zusatzequipment ist es ein bisschen verwirrend, aber da wir sowieso mit leichtem Gepäck unterwegs sind, ist das für uns nicht so dramatisch. Am Ende zählt für uns bei so vielen Kindern – speziell bei Billigfliegern, speziell bei Kurzstrecke – nur, was unter dem Strich steht. Fliegen selbst eigentlich völlig in Ordnung.

    Der größte Stressfaktor für uns war immer vor dem Flug, weil die Flüge von Ryan so gelegt sind, dass alle Destination, die von einem Flughafen bedient werden, gefühlt innerhalb 1 Stunde abgefertigt werden. Heißt: Alle quetschen an die Schalter, lange Reihen, lang Anstehen – und das Gleiche noch beim Security Check. Auf das könnte ich supergerne verzichten. Für uns bleibt Ryan also durchaus eine Option.

    Und wenn es interessiert: Ein paar Tipps fürs Fliegen mit Kids haben wir auch schon verbloggt: https://6inavan.com/allgemein/fliegen-mit-baby/

  • Hm, vielleicht hatte ich ja bisher Glück, aber meine diversen Flüge mit Ryanair waren, mal abgesehen von Kleinigkeiten, durchweg positive Erfahrungen. – Ohne und mit Kind.
    Letztes Jahr bin ich z.B. mit meiner Dreijährigen von Berlin nach Lissabon geflogen. Beide Male hatten wir vielleicht nicht super zuvorkommende, aber immerhin professionelle und höfliche Crews. Auch hatten wir auf einer Strecke eine neuere Maschine; um Längen komfortabler als die alten Kisten! Für wenige Stunden geht das auf jeden Fall klar.
    Aber ja, die Preispolitik ist ziemlich undurchsichtig. Und, wenn man dem Internet glauben darf, wird es dann problematisch, wenn irgend etwas schief läuft (überbuchter oder stornierter Flug z.B.). Dann lässt Ryanair seine Kunden offenbar ziemlich im Regen stehen.

    • P.S. Tipp für den nächsten Low-Cost Flug: zusammengeknüllte PET-Flaschen ins Handgepäck einpacken und nach der Sicherheitsschleuse am Waschbecken auffüllen. Die gesparten 3,50 Euro am Ziel in leckeren Wein investieren und vom Flug erholen. 🙂

  • Wir fliegen immer mit Ryanair und ich kann viele der beschriebenen Probleme nicht bestätigen. Die Flüge waren bisher zum Beispiel immer absolut pünktlich, meistens war die Flugzeug sogar kürzer als vorhergesagt.
    Was definitiv stimmt:
    – Sitze lassen sich nicht verstellen. Ist so, finde ich auch suboptimal.
    – es gibt nichts umsonst (Essen, Trinken, etc.)! Ja und? Wenn ich 15€ für den Flug bezahle, dann muss ich das eben extra bezahlen. Ich kann natürlich bei anderen Airlines auch 120€ für den Flug bezahlen, dann ist das Sandwich für 2.50 inklusive. Da nehme ich lieber das Angebot von Ryanair (vielleicht will ich ja gar nichts essen!?)
    – die Flugbegleiter sind im Stress. Ja, aber die sollen mich auch nicht alle 5 Minuten streicheln.

    Auffällig ist immer wieder, dass sich sehr häufig Leute zu Ryanair äussern, die noch nie mit denen geflogen sind (siehe Kommentare).
    Mir egal, wer es nicht will, der lässt es eben.

    Gruß, Jörg.

    • Lieber Jörg, was manche Kritikpunkte von Ryanair angeht, muss man das auch nicht selbst überprüfen. Die Arbeitsbedingungen und die Geschäftspolitik sind unter aller Sau, die notorischen Verspätungen statistisch belegt, und die Strategie, mit null Tankreserven zu fliegen, um als erster landen zu dürfen, wird irgendwann mal nach hinten losgehen…
      Da beschwere ich mich noch gar nicht über fehlende Freebies an Bord. Und doch: Bei EasyJet, TUIfly etc. gibt es auch keine Snacks for free. Aber eine Flasche aufwärmen oder 200 ml Wasser für Babymilch lockermachen, das geht ansonsten bei jeder Airline. Und die gehen davon auch nicht pleite!

      Viele Grüße
      Jenny

  • Ach du liebes Bisschen, Jenny! Ich bin bisher nie mit Ryan Air geflogen und fühle mich darin wieder mal bestätigt. Die Preispolitik, dieses absichtliche Täuschen und mit Billigangeboten locken, die am Ende doch gar nicht so günstig sind – ich hasse so etwas! Das lässt man ja wirklich von der Flugsuche über die Buchung bis hin zum Flug nur Nerven pur. Wir lassen auch weiterhin die Finger von Ryan Air. Auch wenn das heißt, dass Fliegen bei uns eher eine Seltenheit bleibt. Aber dafür haben wir ja unseren Campervan 😉
    Liebe Grüße,
    Nicole

  • Ich bin noch nie mit Ryanair geflogen und das wird hoffentlich so bleiben. Mich schreckt vor allem ab, dass Maschinen von Ryanair mehrfach MAYDAY gesendet haben und notlanden mussten, weil sie nicht genug Kerosin hatten. Und ganz zu schweigen von den miesen Arbeitsbedingungen für Piloten und Flugbegleitern.

    Liebe Grüße, Ines

  • Liebe Jenny,
    ich bin noch nie mit Ryan Air geflogen – zum Glück, glaube ich. Gerade vorgestern hat mir ein Neuseeländer erzählt, dass man nun auch extra bezahlen muss, wenn man sein Handgepäck in der Kabine haben möchte. Sonst wird es im Gepäckraum verstaut … Diese Taktik, alle möglichen – zum Teil auch noch verpflichtenden – Extrakosten zu verstecken, finde ich total daneben. Und Kinder getrennt von Eltern zu setzen geht gar nicht.
    Liebe Grüße
    Gela

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