Japan

Japan-Geheimtipp Shikoku: Surfen, Natur und mehr

Shikoku, die kleinste der vier japanischen Hauptinseln, ist ein echter Japan-Geheimtipp. Wir haben sie uns per Campervan genauer angeschaut.

Shikoku Meer Strand

Schönes Shikoku: so viel Platz, so viel Natur!

Wenn überhaupt jemand von außerhalb nach Japan reist, dann heißen die Stationen unweigerlich: Tokio, Kyoto, Osaka und Hiroshima. Aber Shikoku?

Japan hat vier Hauptinseln. Auf Honshu steppt der Bär – dort liegen mit Tokio, Kyoto, Osaka und all den anderen quasi sämtliche bekannten Städte. Hierher kommen auch die meisten Touristen. Sapporo wäre so ungefähr die einzige Stadt, die nicht auf der Hauptinsel liegt – es ist die Provinzhauptstadt der zweitgrößten Insel Hokkaido (ja, wie der Kürbis).

Nummer drei ist Kyushu, die 36.000 qkm große und südlichste der Hauptinseln. Hier rauchen noch mehr heiße Quellen und Vulkane als auf den anderen Inseln, und dichte Regenwälder bedecken einen großen Teil des Festlands.

Shikoku: klein, aber fein

Die vierte im Bunde ist Shikoku. Winzig klein, in der ruhigen Seto-Inlandssee gelegen und so versteckt, dass kein Tourist sie auf dem Schirm hat. (Schließlich gehört zu Japan noch Okinawa, ein Archipel aus über 600 Inseln, die 500 km weiter im Süden bei Taiwan liegen und schon ordentlich Tropenfeeling bieten.)

Aber halt! Der Lonely Planet hat Shikoku entdeckt und die Insel zum zweitbesten Ort in Pazifik-Asien gekürt. „Besucher erkunden Attraktione wie das versteckte Iya Valley, den Wirbel von Naruto, das Schloss von Kochi und die Hirome-Märkte, Dogo Onsen in Matsuyama, und sie besteigen den für Shinto-Gläubige heiligen Ishizuchi-san. Einige pilgern sogar die 1.400 km lange buddhistische 88-Tempel-Route“, schwärmt der Reiseführer.

Lonely Planet Japan Amazon Link

*Affiliate-Link!

Steckt da was dahinter? Auf jeden Fall, ihr Lieben. Wir haben Shikoku auf unserer ersten Japan-Reise mit Kindern im Campervan  erkundet und waren von der kleinen Insel sehr angetan.

Weltwunderer Japan Campervan Shikoku

Unsere tägliche Abendbeschäftigung auf Shikoku: Sonnenuntergänge genießen

Das müsst ihr über Shikoku wissen

Shikoku ist die kleinste der japanischen Inseln (etwas kleiner als Sardinien), hat nur 4 Millionen Einwohner und keine Vulkane (!). Auch mit heißen Quellen sieht es schmal aus – wir fanden hier kaum einen Onsen zum Waschen.

Und noch etwas ist selten: Tankstellen und „7 Eleven“-Filialen. (Wichtig für eure Organisation, denn nur dort könnt ihr am Geldautomaten Yen ziehen!)

Shikoku Straße Pilger

Viel los ist nicht auf Shikoku…

Shikoku liegt südlich von Honshu und östlich von Kyushu. Von den beiden großen Nachbarn ist es getrennt durch die Seto-Inlandssee mit ihren über 600 Inselchen. Die Verkehrsanbindung ist wegen des geringen Abstands ganz einfach: Hinüber führen eine Bahnlinie sowie drei Straßenbrücken von Kobe und Okayama. Dazu kommen noch zig Fährverbindungen.

Trotzdem ist Shikoku immer noch eine abgelegene, wirtschaftlich weniger entwickelte und in weiten Teilen unberührte Region – was für uns Reisende natürlich gut ist!

Der Nachteil: Mit dem Zug und auch per Bus kommt man auf Shikoku nicht allzu gut herum. Vor allem die abgelegenen Täler und Schluchten im bergigen Inneren erreicht man eigentlich nur mit einem eigenen Auto. Da die Entfernungen auf Shikoku kurz sind, könnt ihr euch eines für einen Tagestrip direkt ab eurer Unterkunft mieten. Oder ihr macht es wie wir und fahrt mit dem Campervan durch Japan!

Shikoku Campervan Parkplatz

Das beste Verkehrsmittel für Shikoku: ein kleiner Campervan

Eine bis zu 1.900 m hohe Bergkette mit vielen schönen besteigbaren Gipfeln zieht sich quer über Shikoku und teilt so den dichter bewohnten Norden vom einsamen Süden. Die Insel misst zwar 225 km von West nach Ost, aber nur knapp 50 bis 150 km von Norden nach Süden. Wer die Berge im Landesinneren durchquert hat, der gelangt im Südosten in eine recht menschenleere, karge Landschaft. Siedlungen, Straßen oder Reisfelder gibt es hier kaum, die einzige Ausnahme ist die kleine Ebene um die Provinzhauptstadt Kochi.

Der Name Shikoku erklärt es schon: Die Insel besteht aus vier Provinzen („shi“ heißt 4, „koku“ heißt Länder). Deren Hauptstädte sind Kochi (die einzige im Süden), Tokushima im Osten, Takamatsu im Norden und Matsuyama im Westen. Dort kann man vier der insgesamt zwölf erhaltenen alten Schlösser Japans besichtigen, Onsen und einige Museen besuchen und Udon-Nudeln essen – Shikokus Spezialität.

Shikoku

So sieht es auf Shikoku aus – da, wo es flach ist

Shikoku Reisfeld

Alltagsszene auf Shikoku: Der Reis ist reif und wird geerntet

Shikoku Tankstelle

Alltag auf Shikoku: Tankstelle mit Decken-Tank

Um Städte zu besichtigen, kommt man aber ohnehin nicht nach Shikoku. Hier wartet eher die Natur – wandern, bergsteigen, raften, surfen, all das kann man auf Shikoku machen. Und natürlich pilgern! Aber der Reihe nach…

Unsere Route auf Shikoku

Von Kobe fuhren wir über Awaji Island auf die Brücke von Naruto und durch das Tal des Yoshino River weiter ins Iya Valley. Am nächsten Tag ging es weiter am Lauf des Yoshino entlang, durch die Oboke-Schlucht nach Süden. In Kochi trafen wir wieder auf den Pazifik und fuhren dann nach Osten bis zum Kap Muroto und einmal ausführlich drumherum.

Campervan-Stellplatz am Strand Ama Beach

Traumstrand mit Stellplatz auf Awaji Island – Ama Beach

In Ikumi schulten wir einen Tag lang unsere Surf-Künste. Tokushima war unser letzter Stopp auf Shikoku. Mit der Autofähre setzten wir von dort bequem nach Wakayama über und fuhren dann weiter über die Kii Peninsula in Richtung Tokio zurück.

Shikoku Ikumi Surfen

Auf Shikoku wird kräftig gesurft!

An der Google-Map seht ihr: Wir haben eigentlich nur knapp die Hälfte von Shikoku gesehen. Zu unserer Ehrenrettung sei vorgebracht, dass es im Westen von Shikoku angeblich kaum besichtigenswerte Orte gibt…

Shikoku Route Google Maps

© Google Maps

-> Andi und seine Familie waren auch auf Shikoku. Dabei haben sie unter anderem einen Traumstrand entdeckt, an dem man nicht baden durfte – typisch Japan!

Was kann man auf Shikoku erleben?

Der Lonely Planet hat es schon angekündigt: Auf der kleinen Insel mit der abwechslungsreichen Landschaft gibt es eine Menge zu erleben. Der größte Unterschied zu Honshu (und wahrscheinlich auch den anderen Inseln): Hier sind kaum Touristen unterwegs.

Damit meinen wir nicht europäische oder amerikanische Touristen. Die trifft man außerhalb der Metropolen ohnehin kaum an. Nein, auf Shikoku gibt es nicht einmal nennenswert viele japanische Touristen, und das ist schon etwas Besonderes.

Shikoku Strand

Schwarze Strände, krasse Wellen: der Süden von Shikoku

Shikoku Strand

Auch das ist Shikoku: goldene Strände!

Der Naruto-Strudel

Die meisten Reisenden kommen von Norden nach Shikoku; entweder über die kleinen, durch Brücken verbundenen Inseln der Seto Inland Sea oder von Kobe über Awaji Island. Auf dieser Route fährt man über die Brücke von Naruto auf die Insel und kann dabei bequem den großen Strudel bewundern, der seitlich von der Brücke im Meer vor sich hin strudelt.

Shikoku Campervan Rückspiegel

Von der eindrucksvollen Brücke über den Naruto-Strudel gibt es leider nur dieses eine Foto…

Er strudelt allerdings nicht immer; je nach dem Stand der Gezeiten sieht man bis zu viermal am Tag den riesigen Wirbel, der bis zu 20 Meter durchmessen kann.

Shikoku

Willkommen auf Shikoku!

Iya Valley und Kazurabashi-Hängebrücke

Das „versteckte Tal von Iya“ mit seiner aus Hortensien-Lianen geflochtenen Hängebrücke, wo sich die Samurai des Heike-Clans versteckten, ist leider lange nicht mehr so versteckt, wie der Lonely Planet es gern hätte. Wir kamen dort nach langer Fahrt über schmale, kurvige Bergstraßen am frühen Abend an und waren entsetzt über die riesigen asphaltierten Parkplätze, die das Flüsschen und die Brücke einrahmen.

Die Reisebusse waren pünktlich um 17 Uhr zwar verschwunden und die Souvenirstände hatten geschlossen (wie in ganz Japan üblich). Aber der Charme der kleinen Brücke, die zwei steile, von Wald überwucherte Ufer verbindet, war leider vollkommen dahin.

(Und leider hat uns das davon abgehalten, den Rest des Iya Valley zu erkunden, das tatsächlich noch sehr ursprünglich und abgelegen sein soll. Und wo noch eine weitere Hängebrücke über eine viel breitere Schlucht führt… oh, well.)

-> Informationen über das Iya Valley gibt es im Lonely Planet oder anderen Reiseführern kaum. Auf Wikivoyage hat jemand vorbildlich ausführlich und genau berichtet.

Shikoku Friedhof

Mystisch und verborgen: ein Schrein, den wir im Iya Valley am Straßenrand entdeckten

Der Pilgerweg der 88 Tempel: „Shikoku Henro“

Bis vor wenigen Jahrzehnten soll Shikoku noch sehr rückständig gewesen sein. Wer sich aufmachte, um auf den Spuren des Großmeisters Kobo Daishi die 1.300 km lange Pilgerroute der 88 Tempel zu laufen, der sah einer echten Herausforderung entgegen. Das ist heute nicht mehr ganz so schwierig, glaube ich.

Trotzdem oder genau deshalb sind immer noch zahlreiche Wanderer auf Shikoku unterwegs, die mit den traditionellen Zeichen der Pilger geschmückt sind (viele laufen allerdings nur noch einzelne Etappen, einige machen die Runde per Fahrrad und noch mehr mit dem Auto). Auf unserer Fahrt fanden wir oft Wegweiser und kleine Plaketten für die Pilgerroute.

Shikoku Pilger

Pilger gehören zum Straßenbild auf Shikoku

Shikoku Straßenzeichen Pilger

Hinweisschilder für Pilger, die Japanisch können

Unter den 88 Tempeln auf Shikoku ist keiner von Weltruhm. Und das ist vielleicht auch genau der Reiz an dieser Route. Am Wegrand stießen wir immer wieder auf kleine buddhistische Friedhöfe, rot lackierte Torii am Meeresufer und im Wald vor sich hin schlummernde Shinto-Tempel. Einige sahen aus, als könnten hier jeden Moment die Kodama-Waldgeister aus den Baumwurzeln treten.

Shikoku Schrein Jizo

Ein Jizo-Püppchen in einem Schrein auf Shikoku

Shikoku Schrein

Was gibt es Eindrucksvolleres, als einen Menschen zu treffen, der gerade auf Pilgerreise ist? Was hat ihn wohl dazu bewogen, diese Reise zu machen? Findet er es anstrengend? Lohnt es sich für ihn? Leider standen uns hier unsere mangelnden Japanisch-Kenntnisse wirklich im Weg. Mehr als ein höfliches Lächeln und eine respektvolle Verbeugung konnten wir nicht austauschen.

Shikoku Pilger

Diesen Pilger trafen wir am Kap Muroto

-> Oliver hat es ausprobiert und erzählt hier, wie es so war, auf Shikoku zu pilgern.

Ein paar Buchtipps für die 88-Tempel-Route auf Shikoku:

(Achtung, das sind Affiliate-Links: klickt ihr auf die Bilder und kauft dann etwas über Amazon, bekommen wir eine Provision.)

Shimanto und Yoshino River

Durch das unzugängliche Innere von Shikoku haben sich mehrere Flüsse ihren Weg gebahnt und dabei tiefe Schluchten in den Fels gegraben. Die Rafting-Touren auf dem Yoshino, der durch zwei Schluchten namens Oboke und Koboke rauscht, sollen großen Spaß machen und die besten in ganz Japan sein.

Shikoku Yoshino River Oboke Gorge

Die Oboke Gorge von oben: ziemlich beeindruckend (wenn auch ordentlich einbetoniert…)

Shikoku Yoshino River

Hier sieht der Yoshino River sehr nett aus, oder?

Shikoku Yoshino River

Bootsfahrt auf dem Yoshino River: typisch japanisch

Mit Baby schauten wir uns lieber einen etwas ruhigeren Abschnitt des Yoshino auf einer Bootsfahrt an, bei der wir die einzigen Europäer waren (und lernten dabei, dass Japaner auch in Booten fein säuberlich die Schuhe ausziehen). Und weil es sehr heiß im japanischen Sommer ist, fuhren wir danach ganz langsam die Uferstraße weiter, bis wir eine Einstiegsstelle zum Baden fanden.

-> Boote starten vom Hotel Mannaka, täglich zwischen 9 und 17 Uhr. Die etwa 30-minütige Fahrt kostet 1.080 Yen für Erwachsene, 540 Yen für Kinder.

Shikoku Yoshino River

Baden im Yoshino River war ein Highlight für unsere Kinder in Japan

Der Shimanto genießt den zweifelhaften Ruf, einer der letzten unverbauten und sauberen Flüsse Japans zu sein. Und es stimmt: Viele japanische Flüsse und überhaupt viel Natur sind leider auf ziemlich dilettantische und hässliche Weise verbaut, angestaut oder einfach verschmutzt worden. Auch auf Shikoku haben wir uns oft über betonierte Flussufer, riesige versiegelte Flächen und plumpe Hotelbunker geärgert.

Shikoku Yoshino River Oboke

Oboke-Schlucht von unten: immer noch ziemlich einbetoniert…

In der Oboke-Schlucht sollen außerdem zahlreiche Monster, die „youkai“ leben. Das Monster-Museum im Michi no Eki haben wir leider nicht gesehen, weil wir wie immer erst spätabends ankamen – aber wir haben immerhin ein paar monstermäßig große Hirschkäfer und Spinnen gesehen, brrr.

Kap Muroto (mit Delfinarium)

Manchmal ist es in Japan sehr sinnvoll, die Sicht mit Beton zu versperren: An der Südküste von Shikoku fuhren wir an kilometerlangen Tsunami-Schutzwällen entlang. Selbst industrielle Hafenanlagen sehen hinter diesen Flutmauern zwergenhaft aus. Wobei: Von einem Tsunami auf Shikoku haben wir noch nichts gehört…

Shikoku Tsunami Mauer

Tsunami-Schutzwall an der Küste von Shikoku

Shikoku

Diese riesigen Tetraeder säumen große Küstenabschnitte in Japan

Shikoku Tsunami Schild

Bei einem Tsunami weiß jeder Japaner, was zu tun ist

Es gibt aber auch weite Strecken unverbauter Küste auf Shikoku! Im Süden und Südosten bewunderten wir die rauen, schwarzsandigen Strände rund um das Kap Muroto. Baden kann man hier allerdings nicht, die Wellen sind viel zu stark.

(Dafür kann man ein Delfinarium besuchen – was wir nach langer Diskussion gemacht haben und immer noch ein schlechtes Gewissen deswegen haben…)

Shikoku Kap Muroto

Kap Muroto, der östlichste Punkt von Shikoku (oben mit Leuchtturm, in der Mitte mit Statue, unten mit Natur)

Die schwarzen Felsen, die sich hier als 14 Millionen Jahre alte Ablagerungen von Vulkanausbrüchen an der Küste auftürmen, sehen nicht nur ziemlich eindrucksvoll aus. Sie sind so einzigartig, dass die Region zum UNESCO-Geopark erklärt wurde. Auch die subtropischen Pflanzen, die hier wachsen, sind wohl recht ungewöhnlich.

Shikoku Kap Muroto

Kap Muroto: Hier bitte nicht baden!

Shikoku Kap Muroto

Was wird hier wohl gesucht und gesammelt?

Shikoku Kap Muroto

Felsablagerungen im UNESCO-Geopark

Am ungewöhnlichsten fanden wir allerdings die grimmig dreinblickende Samurai-Statue. Sie erinnert an Nakaoka Shintaro, einen hier geborenen Samurai, der den Sturz des Tokugawa-Shogunats mitplante (was zwar nicht geklappt hat, aber der letzte Shogun hatte langfristig auch keinen Erfolg und musste Ende des 19. Jahrhunderts abdanken und dem Kaiser wieder die Macht überlassen). Sein Mitstreiter Sakamoto Ryoma wird auf Shikoku ebenfalls mit Denkmälern geehrt; sogar dessen Frau Oryo und deren Schwester Kimie entdeckten wir als Standbilder am Strand.

Shikoku Samurai

Nakaoka Shintaro, ein Held aus Shikoku

Shikoku Kap Muroto

Die beiden Damen am Strand sind Oryo und ihre Schwester Kimie

Samurai-Geschichten finden wir immer klasse!!

Shikoku Kind Samurai

Wir spielen Samurai ;-)

Surfen in Japan: am besten auf Shikoku!

Das sieht an der Ostküste von Shikoku, von Toyo bis hinauf nach Tokushima, schon ganz anders aus: Vor allem am Ikumi Beach, aber auch am ziemlich schäbigen Stadtstrand von Tokushima (einfach nach „Beach Resort“ googeln) treffen sich die Fans einer ziemlich fetzigen japanischen Subkultur, die Surfer. Wie die schmalen, höflichen, sonst immer so angepassten Japaner versuchen, die coole Surferdude-Mentalität aus Kalifornien zu imitieren, ist schon für sich ein Fest für die Augen.

Shikoku Ikumi Surfen

Wer hätte es gedacht? Surfen in Japan ist ziemlich cool

Shikoku Ikumi Surfen

Wir gehen surfen auf Shikoku!

Wir ließen es uns natürlich nicht nehmen, auch selbst aufs Surfbrett zu steigen – die Wellen waren für Anfänger wie gemacht, das Wasser des Pazifiks badewannenwarm.

Und dass wir die Speisekarte im Strand-Imbiss nicht lesen konnten – egal, wir deuteten einfach auf die Pancakes unserer Sitznachbarn. Surfen in Japan ist klasse!

Shikoku Ikumi Surfen

Surfkurs, Teil eins

Shikoku Ikumi Surfen

Die fortgeschrittenen Surfer auf Shikoku

Tokushima: Awa Odori!

Im Süden wartete noch die Inselhauptstadt Kochi mit dem Kochi Castle, und eigentlich wollten wir sehr gern auch den Dogo Onsen in Matsuyama anschauen – dieses traditionelle Badehaus diente nämlich als Vorlage für unseren Lieblings-Anime-Film „Chihiros Reise ins Zauberland/Spirited Away„.

Wir mussten aber am 18. August unbedingt in Tokushima sein. Da fand nämlich das Awa Odori statt, eines der größten traditionellen Tanzfestivals in Japan. Und wir waren dabei! Für diese einmalige Erfahrung ließen wir den Westen von Shikoku und die Berge im Inselinneren für eine spätere Reise aus.

Japan Awa Odori Tokushima

Zum Awa Odori kommt ganz Japan nach Tokushima

Wiederkommen ist ja eh immer Pflicht, seufz…

Wart ihr schon auf Shikoku? Reizt euch die kleine Insel nach unseren Beschreibungen? Wir hoffen sehr, dass wir euch mit unseren Berichten Lust machen auf eine Japan-Reise „off the beaten track“!

Shikoku Sonnenuntergang

Kommt ihr auch nach Shikoku?

3 Kommentare

  • Surfen auf Shikoku! Ich wäre nie auf die Idee gekommen zum Surfen dorthin zu fahren. Um ehrlich zu sein, auch nicht mit dem Camper durch Japan zu fahren. Japan interessiert uns schon lange, aber mit 3 Kids ist das in den Sommerferien fast unerschwinglich. Deshalb finde ich die Idee, stattdessen ein WoMo zu mieten, eine echte Alternative. Danke für die tollen Eindrücke, da werde ich nochmal auf Suche gehen.
    Liebe Grüße

    Alex

    • Liebe Alex,

      mach das unbedingt! In unserem Beitrag zu den Reisekosten für Japan siehst du ja, was uns so eine 3-wöchige Tour mit 3 Kids gekostet hat. Wir waren überrascht, wie günstig es im Endeffekt sein kann, durch Japan zu reisen, und werden das bestimmt auch noch ein drittes Mal machen. Nur der kleine Campervan ist mit unseren zwei Teenies inzwischen leider zu klein…

      Liebe Grüße
      Jenny

Hier kommt deine Meinung rein.