Camping

Camping in Neuseeland – A bis Z

Es wird wieder einmal Herbst in Deutschland und wir wissen, was das heißt: Die Camping-Saison in Neuseeland beginnt. Für alle, die in diesem Jahr zum ersten Mal das Vergnügen haben, stellen wir hiermit ein hilfreiches Camping-ABC zur Verfügung – dann klappt’s auch mit dem „Camp Warden“ 😉

DOC Campsite Matata

Auckland Regional Parks – dritte Kategorie der neuseeländischen Campingplätze, vergleichbar mit den DOC-Campsites

Basic Category – niedrigste Kategorie der DOC-Campsites: kostet nichts, bietet nichts (außer schöner Lage)

Check out – auf 99 % aller Campingplätze um 10 Uhr vormittags, auf 98 % sehr streng einzuhalten!

Dump Station – essenziell für Wohnmobil-Fahrer: Entsorgungsstation für das Schmutzwasser, auf Campingplätzen kostenlos, auf DOC-Campsites meist nicht vorhanden!

Easter – deutsch: Ostern, Ende der „Shoulder Season“ (Nicht-mehr-ganz-Hochsaison)

Freedom Camping Act – 2011 verabschiedetes Gesetz, das Freedom Camping (außerhalb von Campingplätzen) mit 200 NZ$ Strafe belegt. Wo es erlaubt ist, erfahrt ihr hier!

Geheimtipp – „Native Parks – Motorhome Havens“, quasi Couchsurfing für Wohnmobilreisende in Neuseeland mit zurzeit 88 Gastgebern vor allem im ländlichen Raum

HEMA “[amazon_link id=“1877302791″ target=“_blank“ locale=“DE“ container=““ container_class=““ ]Camping New Zealand[/amazon_link]” oder “[amazon_link id=“1877302732″ target=“_blank“ container=““ container_class=““ ]Road Atlas[/amazon_link]” – empfehlenswerte und praktische Straßenkarten, in denen alle Campingplätze Neuseelands verzeichnet sind

„Incorrect disposal of human waste“ – auf gut deutsch: Wildcamper, die in den Wald sch…

Jumping Pillow die elegantere Variante des Trampolins: ein in den Boden eingelassenes Luftkissen zum Draufrumspringen

Kathmandu – neuseeländischer und australischer Campingausstatter

Long-drop Toilets durchdachte Plumpsklos, bei denen der „human waste“ so tief plumpst, dass es kaum stinkt und keine Fliegen herumsurren

Metered Showers – heißt: Duschen kostet extra, meist um die 50 Cent für fünf Minuten; Achtung: manche Duschen erlauben „Nachzahlen“, bei manchen ist nach der abgelaufenen Uhr erst einmal Pause! Grund: vorgeblich Wasser sparen, vielleiiiicht aber auch ein klein wenig „Wenn das alle machen würden“-Kleinbürger-Mentalität…

Shower Theft New Zealand

New Zealand Motor Caravan Association – Organisation von ca. 43.000 neuseeländischen Campervan-Reisenden, die ermäßigt oder kostenlos campen dürfen

Oamaru – gefährlicher Ort für Budget-Camper, da es hier nur einen -> Top Ten Holiday Park gibt

Peak Season – Hochsaison mit Extrempreisen, im Sommer zwischen Weihnachten und Neujahr bzw. dem Ende der Schulferien Anfang Januar; Achtung: das Jason’s Book, wo fast alle Campingplätze Neuseelands verzeichnet sind, nennt i.d.R. NICHT die Peak-Season-Preise!

Qualmark – offizielles Bewertungssystem der neuseeländischen Tourismusbehörde und von NZAA für Unternehmen der Tourismusbranche, u. a. Campingplätze; 1 bis 5 Sterne werden vergeben

Rabatt – 10 % gibt es zum Beispiel mit Mitgliedskarte (bekommt man nach dem ersten Aufenthalt) bei -> Top Ten Holiday Parks oder Family Holiday Parks

self-containment blue stickerSelf contained Vehicle – Wohnmobil mit Toilette und Bad an Bord, mit dem unter Umständen Freedom Camping erlaubt ist

Top Ten Holiday Parks – Kette von Campingplätzen am obersten Ende der Skala, sowohl preislich als auch bzgl. der „Amenities“ (Ausstattung)

Unpowered Site – Gegenteil von “Power(ed) Site”: Stellplatz ohne Strom (auch „tent site“)/mit Strom-/Wasseranschluss (auch „motorhome site“), letzteres geringfügig teurer

Visitor Information Centre – aka “i-SITE”, vermittelt Unterkünfte, Unternehmungen etc. in fast jedem Ort

Warden – der Typ (kann auch eine Frau sein), der früh um 8 Uhr an euer Campervan-Fenster klopft, um die Camping Fee auf dem DOC-Campingplatz zu kassieren

Xmas – Beginn der neuseeländischen Sommerferien und damit der -> Peak Season

Year Round Price – seltener Fall eines Campingplatzes, der keine saisonabhängigen Preise nimmt

Zenbu Internet-Anbieter auf vielen Campingplätzen

Na dann – Happy Camping, ihr Lieben!

Campervan Coromandel Peninsula

4 Kommentare

  • Hey Jenny,

    Bin ab anfang Okotober auch aktiv am campen in Queenstown!

    Habe mir deine Liste genommen und einfach als Notiz ausgedruckt, sie wird mir bestimmt weiterhelfen, muss immerhin 3 Monate vor Ort aushalten!

    Habe vor auch die Nordinsel zu Besuchen, mal schauen ob mein Budget dafür ausreichen wird.

    Nette Grüße aus Bielefeld

    Jonathan

    • hey jonathan, wie läuft es in neuseeland,?
      wir sind ab 17, ten jan für 36 tage dort, kommen in christchurck an,. wollten ein wohnmobil mieten, ziemlich teuer, nun bin ich schon mit auto zufreiden und würde ins hostal oder campigplatz wählen , wollten die südinsel durchforsten, wie machst du es denn, wir sind zu 2 ,,
      grüße aus münster
      franz

  • Hallo Jenny

    Interessante Ansichten über Camping in Neuseeland. Vielleicht zur Ergänzung,
    der oder die „Warden“ kuckt meist schon abends ob du bezahlt hast. 🙂
    Warum nennst du Oamaru in einem Atemzug mit dem Wort „gefährlich“? Das kann einen total falschen Eindruck erwecken.
    Dass es dort nicht genug Campingplätze gibt stellt definitiv keine Gefahr dar!

    Für mich ist Oamaru einer der schönsten Orte auf der Südinsel und gar nicht gefährlich.
    Schon die vielen Gebäude im viktorianischen Stil sind beeindruckend. Dann noch das wunderbare „Steampunk Headquarter“ und wenn du im November dort bist das „Viktorian Festival“.

    Beeindruckend, was die Leute dort für ihre Stadt tun. Zum Campen kann man etwas weiter fahren. Hampden, kurz vor Moeraki zum Beispiel oder noch ein Stück weiter und sehr ruhig im Wald „Trotters Gorge“ (DOC Platz). Zirka 30, bzw. 40 Kilometer sind für die Südinsel ja nur ein Katzensprung.

    Viele Grüße

    Steffen

    • Hallo Steffen,

      bei uns kam der Warden eigentlich immer erst morgens. Ob das an der Jahreszeit lag oder am Zufall?
      Oamaru ist natürlich gar nicht gefährlich, außer eben fürs Budget beim Campen, denn wir haben dort nur einen teuren Top Ten Holiday Park gefunden. Und wenn man abends die Pinguine bestaunt hat, will man mit kleinen Kindern nicht noch 30 Kilometer weiter fahren, auch wenn das natürlich durchaus möglich wäre.
      Liebe Leser, Oamaru ist eine tolle Stadt!! (Reicht dir das zur Rehabilitierung? ;-))

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