Anreise: Rund ums Fliegen

Sicher fliegen mit Kindern: Loop Belt, Kindersitz, CARES-Gurt?

„Ladies and Gentlemen, please fasten your seatbelts“. Eltern und Kinder müssen angeschnallt sein und bleiben, solange die entsprechende Warnlampe über den Köpfen leuchtet – und auch sonst schadet es nicht, angeschnallt zu bleiben. Kinder unter sieben Jahren (auch Babys!) sind dabei auf ihrem eigenen Sitzplatz, gesichert mit einem passenden Kindersitz, am sichersten.

Warum sich im Flugzeug überhaupt anschnallen? „Wenn was passiert, sind wir doch eh tot“, lautet das fatalistisch-zynische Argument. Das stimmt allerdings nicht ganz.

Was, wenn euer Flugzeug den Start abbrechen und eine Vollbremsung machen muss? Wenn ihr auf der Startbahn auf ein Hindernis prallt? Wenn ihr eine sehr, sehr harte Landung macht? Wenn Turbulenzen und „Luftlöcher“ Menschen und Gepäckstücke aus heiterem Himmel durch die Kabine katapultieren?

Tatsache ist: 90 Prozent aller Flugzeugunglücke sind heute technisch überlebbar. Leider geben die Airlines keine Statistiken zum Unfallrisiko einzelner Passagiergruppen heraus. Das Problem ist nämlich, dass diese ganze tolle „Überlebbarkeit“ nur für Erwachsene gilt, die mit dem für erwachsene Körper entwickelten Beckengurt gesichert sind.

Kleine Kinder rutschen jedoch einfach unter diesem Gurt heraus, oder sie quetschen sich die Organe im Bauchraum, was zu lebensgefährlichen Verletzungen führt. Und „klein“ bedeutet je nach körperlichem Entwicklungsstand bis zu sieben Jahre! Entscheidend sind der Grad der Verknöcherung des Beckens und die Ausbildung der seitlichen Beckenschaufeln, die ab etwa dem Grundschulalter die „Hörnchen“ an der Seite des Kindersitzes überflüssig machen, weil sie den Gurt unterhalb des Bauchraums halten. Wie bei einem Erwachsenen.

Sicher fliegen mit Babys: diese Möglichkeiten habt ihr

Dass sie mit Baby ohne eigenen Sitzplatz für recht wenig Geld fliegen können, freut schätzungsweise 99 Prozent der Eltern – ziemlich blauäugig. Die Vorgabe der Airlines, Babys auf dem Schoß der Eltern anzuschnallen, sobald das Anschnallzeichen leuchtet, möchten wir euch ganz entschieden nicht empfehlen – schon gar nicht auf einem 24-Stunden-Langstreckenflug.

Der dafür verwendete „Loop Belt“, der als Gurtschlaufe über den Beckengurt des Elternteils geschoben wird, ist seit Juli 2008 durch eine EU-Verordnung als Beförderungsform erlaubt (nicht jedoch vorgeschrieben!). Pikanterweise war genau dieser Gurt von den Airlines zuvor als zu unsicher und gefährlich bereits abgeschafft worden und daher vom deutschen Gesetz verboten – was er auch weiterhin ist. Hä??

Als der TÜV Rheinland eine Flugzeugvollbremsung bei 250 km/h mit Überschießen der Landebahn simulierte, befand sich ein mit Schlaufengurt gesichertes Kind nach dem Bremsen zwar noch auf dem Schoß des Erwachsenen, es war aber durch den Gurt und das Gewicht des Erwachsenen zerquetscht worden.

Der Loop Belt sichert die anderen Passagiere vor herumfliegenden Babys, ist aber für die Babys selbst alles andere als empfehlenswert.

Airlines außerhalb von Europa verlangen meistens, dass Babys einfach so auf dem Schoß der Eltern sitzen und von ihnen festgehalten werden. Das ist natürlich genauso gefährlich – im schlimmsten Fall fliegt so ein Kind den Eltern einfach aus der Hand und knallt an die Kabinendecke. So geschehen mehrfach in den letzten Jahren und Grund für die Kampagne „Safe Seats for every Air Traveler„.

Nur auf dem Schoß zu sitzen, ist ebenfalls lebensgefährlich für Babys.

Viele Eltern meinen, ihr Baby wäre während des Fluges total sicher aufgehoben in einem „Babybettchen“ aka Baby Bassinet, das an der Wand vor der ersten Sitzreihe eingehängt wird. Auch hier gibt es leider diverse Nachteile:

  • Babybettchen müssen im Vorhinein reserviert werden; wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Denn naturgemäß passen nicht allzu viele davon ins Flugzeug.
  • Jede Airline macht andere Vorgaben, was das maximale Gewicht und die Größe des Babys angeht.
  • Und mit Pech will euer Kleines dann gar nicht brav in dem Ding liegen.
  • Am wichtigsten jedoch: Bei Start und Landung dürfen die Kleinen NICHT in der Schale liegen. Ab auf den Schoß mit ihnen!
Ein Bassinet löst das Problem ebenfalls nicht.

Für die sichere Beförderung von Babys im Flugzeug kommt nur eine Möglichkeit in Frage: ein eigener Kindersitz auf einem eigenen Sitzplatz. Offiziell haben Kinder unter zwei Jahren im Flugzeug zwar „keinen Anspruch auf einen Sitzplatz“, und oft kann man online so etwas gar nicht buchen. Aber bis auf ganz wenige Billigflieger steht es euch natürlich frei, trotzdem einen Sitzplatz für euer Baby zu kaufen.

Ja, das kostet Geld. Leider ist das oft ein Ausschlusskriterium für viele Eltern. Leute, ich appelliere an euch: Wie viel ist euch das Leben eures Kindes wert? Wollt ihr wirklich an dieser Stelle sparen? Langstreckenflüge sind teuer, das stimmt. Aber wenn eure Budgetplanung schon hieran scheitert, dann solltet ihr vielleicht einfach noch ein paar Monate länger sparen?

Auf der sicheren Seite seid ihr mit einem Kindersitz, der das „for use in aircraft“-Siegel trägt. Den kann man nämlich mit dem Zweipunkt-Beckengurt sicher befestigen, im Gegensatz zu den meisten deutschen Autokindersitzen, die für Dreipunktgurte konzipiert sind.

Problem: Davon gibt es in Deutschland nur wenige. Auf der Website des TÜV Rheinland findet sich eine Liste von zertifizierten Kindersitzen, die prinzipiell genutzt werden dürfen – mit einschränkendem Verweis auf die letzte Autorität des Bordpersonals!

Unseren absoluten Favoriten für Kinder bis 13 kg (das entspräche wohl knapp 2 Jahren) haben wir extra vorgestellt: das Doona Travel System von Simple Parenting.

Doof ist, dass man den Kindersitz auch für den Rest des Urlaubs herumschleppen muss, und ein gewichtiger weiterer Nachteil ist die schlechte Informationspolitik des Personals bei grundsätzlich allen Airlines: Wen man auch fragt, man wird immer eine andere Auskunft bekommen, ob der eigene Kindersitz im Flugzeug auch benutzt werden darf. Im Zweifel lehnt es die Stewardess an Bord in letzter Minute ab. (Dagegen gibt es auf KidsAway.de ein paar clevere Strategien, und hier haben wir die Vorgaben der wichtigsten Airlines, die nach Neuseeland fliegen, aufgelistet.)

Ein Kindersitz bzw. eine Babyschale ist für Babys die sicherste Möglichkeit.

Die sehr interessante und eigentlich perfekte Alternative wäre der AeroKid von Lufthansa. Der erste komplett integrierte Kindersitz für Passagierflugzeuge ist eine multifunktionale Lösung für Babys und Kleinkinder. Ein normaler Passagiersitz wird damit schnell und einfach zum Baby- oder Kindersitz umgebaut. Der AeroKid hat eine individuell verstellbare Sitzfläche, verstellbare Fußstützen und Armlehnen, optionale Schultergurte und passt sich an Kindern zwischen zwei und zwölf Jahren an.

Der Nachteil? Tja… ganz offensichtlich gibt es den AeroKid eben noch nicht in den Flugzeugen, obwohl er bereits 2008 offiziell präsentiert wurde.

Sicher fliegen mit Kindern ab 2 Jahren

Für Kinder ab zwei Jahren steigt zusammen mit dem Ticketpreis (zwischen 70 und 100 % werden fällig) auch das Spektrum der möglichen Rückhaltesysteme. Sie „dürfen“ nicht mehr auf Mamas Schoß sitzen, aber um allein einen Langstreckenflug auf sichere Weise zu bewältigen, brauchen sie bis zu einer Körpergröße von 1,25 m mehr Schutz als einen Beckengurt – sagt jedenfalls der TÜV.

Wer also keinen zugelassenen Kindersitz besitzt (oder diesen nicht mit sich herumschleppen will), für den ist guter Rat teuer.

Eine Alternative ist der speziell für das Flugzeug entwickelte Luftikid DUO, leider momentan beim Hersteller nicht erhältlich. Mit Glück bekommt ihr ihn irgendwo gebraucht zu kaufen – oder ihr leiht ihn euch bei uns :-)

Oder ihr nehmt den Cares Gurt:

Das ist ein kleines, handliches und derartig einfach zu befestigendes Gurtsystem für ein- bis vierjährige Kinder (10 bis 20 kg, bis 1 m Körpergröße), dass man sich durchaus fragen kann, warum ein solches nicht von den Airlines selbst vorrätig gehalten werden kann (einige wie Singapore Airlines tun das offenbar inzwischen!).

Man stülpt den Gurt einfach über die Rückenlehne, befestigt die unteren Enden der Schultergurte am Beckengurt des Flugzeugsitzes und schließt den Klickverschluss über der Brust des Kindes. Das geht so schnell, dass die Stewardess das Anlegen oft nicht einmal bemerkt.

Weltwunderer CARES Gurt

Auch wenn ihn erfahrungsgemäß kaum ein Airline-Mitarbeiter kennt: Der CARES Gurt ist seit 2008 von der amerikanischen Luftfahrtbehörde FAA zertifiziert und von den deutschen, amerikanischen, englischen, kanadischen, australischen und neuseeländischen Luftfahrtbehörden „for use in aircraft“ zugelassen.

Update: Seit 2012 stellt sich die Lufthansa aus nicht herauszufindenden Gründen quer und gestattet den CARES-Gurt nicht mehr als Kinderrückhaltesystem. Andere Airlines ziehen nach. In der Praxis wird der Gurt jedoch bei allen Airlines akzeptiert!

Ein weiterer Vorteil: Kotzt das Kind sich aus unerfindlichen Gründen komplett voll, hat man die Bescherung weder auf dem eigenen Schoß noch auf einem fürderhin ewig müffelnden Kindersitz. Den besudelten CARES-Gurt konnte ich dezent wegpacken und im Hotel in Tokio gründlich auswaschen – viel Stoff ist da gar nicht dran. Puh!

Wer sicher fliegen will, kommt bei Babys, die noch nicht selbst sitzen können, um eine fürs Flugzeug zugelassene Babyschale (und den dafür nötigen Sitzplatz) nicht herum. Kinder, die bereits sitzen können, lassen sich einfach, sicher und platzsparend mit einer Investition von ca. 80 Euro (plus dem eigenen Sitzplatz) mit dem CARES-Gurt festzurren.

Na dann – guten Flug!

20 Kommentare

  • Hallo, wir fliegen am Freitag . Unsere Tochter ist 3,5jahre alt wiegt 16,3 kg und ist 1 m groß. Passt da der Gurt überhaupt noch?

    • Hallo Elsa, das kann ich euch nicht versprechen – zu klein kann der Gurt zwar nicht werden (behinderte Kinder dürfen ihn viel länger nutzen), aber unser 3,5-Jähriger fand den Gurt dann wirklich eng und hat sich gar nicht mehr wohlgefühlt. Andere 3,5-Jährige haben dagegen gar kein Problem mit dem Gurt, und er muss ja auch nur bei Start und Landung angelegt werden. Vielleicht probiert ihr mal auf einem Stuhl aus, ob der Brustgurt noch gut sitzt?

    • Hallo Frank,

      ich will im Juni mit Ryanair fliegen, meine Tochter ist dann 6 Monate. Welche Autokinderschale hast du benutzt? Gab´s Probleme beim Einchecken? 10 Angestellte beim Bodenpersonal haben oft 11 Meinungen :(

      Gruß
      Klaus

  • Nach ausführlicher Recherche zum Thema Kindersicherheit im Flugzeug haben wir uns auch die CARES-Gurte angeschafft. Der Flug steht uns noch bevor, ich bin also gespannt, wie praktikabel die Gurte an Bord sind!

    Allerdings als Hinweis an alle, die die Anschaffung überlegen:
    Um sicherzugehen, haben wir uns vor Reiseantritt per Email die Benutzung der Gurte an Bord genehmigen lassen wollen.
    Die Genehmigung kam prompt – allerdings mit der Mitteilung, dass unsere vor Monaten mühselig ausgewählten und reservierten Sitzplätze auf allen Flügen gegen Plätze in der letzten Reihe eingetauscht wurden!! :-(
    Die (verständliche) Begründung: der obere Befestigungsgurt läuft über den Bildschirm des Hintermannes – das ist keinem anderen Fluggast zuzumuten.

    Wir haben uns jetzt mit der letzten Reihe abgefunden, die Sicherheit geht dann ja auf jeden Fall vor!
    Und immerhin konnten wir mit genügend zeitlichem Vorlauf die Sitzplätze in der letzten Reihe so schieben, dass es uns vernünftig erscheint. Andernfalls wären wir an Bord umgesetzt worden – ohne die Garantie, dann noch zusammenzusitzen!
    Das sollte man also vorher wissen!

    Viele Grüße
    Dani

    • Herzlichen Glückwunsch, sowohl zu der bevorstehende Reise nach NZ als auch zu den sichersten Plätzen im Flugzeug. Es gibt offensichtlich Studien, die besagen, dass die Überlebenschancen in einem Crash auf den hintersten Reihen am grössten sind (man kann sogar berechnen, welcher Platz im jeweiligen Maschinentyp am sichersten sein soll). Und dann noch euer Gurt – da kann ja nichts mehr schiefgehen… :-)
      Nein, Spass beiseite, es gibt auch ein paar Nachteile ganz hinten zu sitzen. Oft kann man seine eigene Rückenlehne gar nicht bis nur recht wenig nach hinten klappen (kommt wohl auf Flugzeugtyp und -linie an) und man hat oft alle Leute direkt vor der Nase, die anstehen, um auf die Toilette zu kommen usw. Auf der anderen Seite hat man es selbst nah zur Toilette (und zum Notausgang!!). Wir haben uns ehrlich gesagt, nie irgendwelche Gedanken um Flugsicherheit speziell für unsere kleinen Kinder gemacht… spezielle Gurte gab es damals sicher auch schon, waren aber kein Thema. Das Stillen beim Landen/Starten war zugegebenermassen manchmal nicht ganz leicht mit gleichzeitig angelegtem Gurt, aber irgendwie ging das schon, na ja, und manchmal hat man den dann einfach auch aufgemacht. Man kann sich auch nicht vor allem schützen, schon gar nicht, wenn man reist – da muss ab und zu mal improvisiert werden. Lasst euch jedenfalls nicht den Spass verderben, zuviel Vorausplanen kann am Ende auch anstrengend sein.
      Viele Spass in NZ!

    • Hallo Dani, welche Airline ist denn das?? Das ist eine Frechheit, aber hallo. Der Gurt läuft mitnichten über den Bildschirm, sondern er sitzt darunter. Es gibt allenfalls Hudelei für den hinter euch Sitzenden, wenn er sein Tablett runterklappen will – aber wenn er das macht, braucht ihr ja auch den Gurt gerade nicht (nämlich wenn die Anschnallzeichen erloschen sind). Das kann ich hundertprozentig beschwören, weil wir den Gurt schon selbst in mehreren Flugzeugen verwendet haben – und zwar nie in der letzten Reihe. Also ran ans Telefon und die alten Sitzplätze wieder ordern!

    • Wir fliegen mit Singapore Airlines.
      Da die Dame während unseres Telefonats sehr bestimmt war, was das Umsetzen direkt an Bord anging, werden wir das Risiko lieber nicht eingehen und jetzt bei den „letzten Plätzen“ bleiben. Und wenn die auch noch am sichersten sind… 😉

      Ich bin gespannt, wie dann die Situation an Bord tatsächlich ist: wie die Gurte sitzen, wie oft wir sie nutzen und wie sie am Sitz passen.

      Geärgert hat mich am meisten, dass die Sitze ohne Rücksprache umgebucht wurden – wobei man die Begründung (sofern sie denn zutrifft) nachvollziehen kann.

      Wir sind gespannt…

    • Ja, ich versteh dich schon – man sagt lieber nichts, nicht dass sie einen dann nicht an Bord lassen. Singapore sticht ja in Sachen Kindersicherung immer mehr hervor für mich; da sind zB keine Babyschalen erlaubt. Aber nen Sitzplatz für Babys buchen, das darf man. Bekloppt…

  • Liebe Weltwunderfrau,
    in einem Monat geht es los, dann ist unsere Tochter zehn Monate, allerdings große und schwere zehn Monate 😉 Sprich, sie wiegt aktuell mit neun Monaten fast zehn Kilo und trägt Kleidergröße 74/80. Sitzen kann sie auch schon frei und selbstständig. Und einen extra Sitz haben wir auch für sie gebucht.
    Jetzt habe ich gelesen, dass sehr kleine Kinder eventuell unten aus dem Cares-Gurt rausrutschen könne, weil es keinen Steg zwischen den Beinen gibt. Was meinst du aus deiner Erfahrung: Macht der Gurt bei er Kleinen Sinn?
    Alternativ würde ich sie auf den Schoß nehmen, der Vorteil daran wäre, dass ich sie mit ein bisschen Verrenkung beim Start und der Landung stillen könnte wegen des Druckausgleichs…
    Danke für deine Hilfe, Lena

    • Hallo Lena, Glückwunsch – zu eurer Reise und eurer Brockentochter 😉 Wenn sie noch so klein ist, wird sie tatsächlich ziemlich sicher unten aus dem Gurt rausrutschen. Als Tipp bei diesem Problem habe ich gehört, dass man das Kind auf eine rutschfeste Matte setzen soll (gibts im Baumarkt oder etwas teurer als Schutzmatte für Autokindersitze zum Unterlegen). Dann rutscht nix mehr 😉 Auf den Schoß sollst du das Kind ja nun grad NICHT nehmen bei Start und Landung; genau dafür nimmst du den Cares-Gurt ja. In den großen Maschinen finde ich den Druckabfall übrigens auch gar nicht so schlimm, meine Kinder haben da nicht mal ein Bonbon benötigt. Wenn ihr eh einen eigenen Sitz gebucht habt, wie wäre es dann mit einem „richtigen“ Autokindersitz? Den könntet ihr in NZ doch sicher weiterverwenden?

    • Hallo Bina, danke für den Hinweis – offenbar darf man bei Ryanair seit Neuestem einen eigenen Sitzplatz für unter 2-Jährige buchen, sofern man dann einen CARES-Gurt benutzt. Der ist allerdings erst ab 1 Jahr bzw. 10 kg zugelassen. So richtig „erlaubt“ sind Sitzplätze für Kleinkinder bei Ryanair damit also immer noch nicht … Für NZ-Flüge kommt Ryanair ja Gott sei Dank sowieso nicht in Frage :-)

  • Hallo Weltwunderfrau,
    vielen Dank für Deine schnelle Antwort! Ich denke, so werden wir es echt mal probieren.
    Gern komm ich auch nochmal auf Dein liebes Angebot mit weiteren Fragen zurück!
    Im Moment sind wir noch in der Grobplanung mit Flügen, Wohnmobil und ersten Nächten beschäftigt. Allerdings geht es bei uns auch leider nicht nach NZ (da waren wir auch zu zweit schon mal) sondern wir haben uns auf Dubai (1 Woche Freunde besuchen), Australien (gut 3 Monate inkl. Tasmanien + von Adelaide nach Brisbane) und Cook Islands (Woche Raro + 2 Wochen Aitutaki) entschieden – so mal der vorläufige Plan… da kann sich ja immer so einiges ändern:-)
    Wir wollen im Jan 2014 mir Emirates losfliegen – noch viel zu tun bis dahin:-)
    Falls Dir dazu aber spontan gute Tipps einfallen –> nur her damit:-)
    Ansonsten haben wir ja aber auch schon wirklich viel gutes „Material“ hier bei Euch gefunden!!
    Das ist mit Abstand die beste Seite die ich bisher gefunden habe – obwohl wir nicht das gleiche Reiseziel haben!!
    DANKE!
    Jess

  • Hallo Weltwunderfrau,
    das klingt alles ziemlich überzeugend, nur was mache ich mit meiner 3 und meinem 5 Jährigen, die leider beide die 1m Körpergrößer bereits überschritten haben und bis Abflug wohl auch die 20kg Marke knacken dürften??
    Allein der Beckengurt ist sicherlich auch für dieses Alter keine gute Idee?!
    Halbwegs bequem sollte es auch noch sein, denn -so hofft man als Eltern ja zumindest – schlafen die Kids einen Teil der Flugzeit…
    Guter Rat scheint teuer und ist daher herzlich willkommen!
    Viele Grüße und ein großes Dankeschön für die vielen nützlichen Tipps die wir schon jetzt für unsere eigene geplante Reise finden konnten!
    Jess

    • Hallo Jess,
      aus Erfahrung kann ich dir sagen: Der CARES-Gurt ist für einen Fünfjährigen definitiv nichts mehr, auch mein großer Dreijähriger hat sich letztes Mal schon damit schwergetan (war einfach zu eng obenrum).
      Das einzige Problem an „nur Beckengurt“ ist ja, dass der Gurt mangels ausgeprägter Beckenknochen bei den Kindern über den Bauch hochrutscht und beim Bremsmanöver dann zu inneren Verletzungen führt, wenn der Körper nach vorn klappt.
      Du kannst bei deinem Großen im Auto mal testen, wie der Bauchgurt bei ihm sitzt – wenn er nicht mehr hochrutscht, ist alles roger. Bei der Kleinen würde ich dir auf jeden Fall eine Sitzerhöhung mit so Hörnchen an den Seiten empfehlen; die ist leicht und klein und hält den Gurt am richtigen Platz. Dagegen dürfte auch kein Flugbegleiter was haben (wenn die überhaupt bemerkt wird).

      Ich wünsche euch einen angenehmen Flug und eine tolle Reise – wenn ihr noch mehr Fragen habt, nur her damit!

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