Rund ums Wohnmobil

Wohnmobil-Vermieter unter der Lupe: Wendekreisen

Wendekreisen ist eine kleine, feine Wohnmobil-Vermietung in Neuseeland, die wir euch aus zwei Gründen genauer vorstellen wollen: Die Firma hebt sich generell durch ihr außergewöhnlich faires Angebot aus dem Markt heraus, und kürzlich wurde ein für Familien sehr interessantes neues Fahrzeugmodell vorgestellt. Habt ihr schon gebucht?

Der neue Koru 2 Berth von Wendekreisen (c) Wendekreisen

Der Koru 2 Berth ist ideal für kleine Familien (c) Wendekreisen

Die Fahrzeugflotte von Wendekreisen umfasst über 160 Wohnmobile. Die Koru-Modelle passen für zwei bis sechs Personen, in der Budget-Reihe gibt es Campervans älteren Baujahrs für zwei bis vier Personen. Neben den bekannten Toyota-Hiace- und Mazda-E-Hitop-Karossen fahren für Wendekreisen vor allem VW LT35 und Mercedes Sprinter – deutsche Wertarbeit, räusper. Einige Modelle wurden eigens für Wendekreisen entworfen und gebaut.

Seit der Saison 2014 gibt es den Koru 2-Bett, einen Hitop auf Basis des VW T5 für drei Personen. Für Familien mit einem Kind (oder eine(n) Erwachsene(n) mit zwei Kindern) ist der Koru 2-Bett ein ideales Fahrzeug, weil hier der mittlere der drei Vordersitze nicht wie bei anderen Campervans ein Notsitz ist, sondern ein „richtiger“ mit Dreipunktgurt – was sowohl in puncto Sicherheit als auch im Komfort ein deutlicher Vorteil ist.

Weil es keinen Beifahrer-Airbag gibt, kann hier auch eine Babyschale ohne Bedenken installiert werden.

Der Koru 2 berth von innen - gemütlich!

Der Koru 2 berth von innen – gemütlich!

Das Innenleben des Koru 2-Bett ähnelt mit Küchenzeile und Sitzecke/Doppelbett sowie einem Hochbett unter dem Dach stark dem vergleichbarer Campervans bei anderen Vermietern; aber Wendekreisen baut noch eine ausziehbare Handdusche und eine mobile Kassettentoilette ein und eröffnet euch damit die Möglichkeit zum Freedom Camping; jedes Wohnmobil von Wendekreisen besitzt nämlich die Self-Containment-Plakette.

Auf der Straße ist man mit Wendekreisen angenehm dezent unterwegs: Die Campervans sind schlicht weiß mit einem dezenten blauen Wisch; nix grellgrün oder besprayt mit coolen Sprüchen. Ob das Diebe und Räuber abhält? Man kann es immerhin hoffen.

Wendekreisen spricht übrigens Deutsch. Kein Wunder, das Familienunternehmen wurde ja auch 1991 von einem ausgewanderten Deutschen gegründet und inzwischen in der zweiten Generation betrieben.

Das „Mission Statement“ von Wendekreisen basiert auf dem Tibetanischen Buddhismus. Das Unternehmen legt großen Wert auf Fairness und verantwortungsvollen Umgang. Davon profitieren nicht nur die Mitarbeiter, sondern vor allem die Kunden – die Mietbedingungen bei Wendekreisen sind wirklich außergewöhnlich fair.

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Campervan mieten bei Wendekreisen: faire Vertragsbedingungen

Ein paar Beispiele: Die berühmt-berüchtigte Selbstbeteiligung im Schadensfall bei Buchung des Standard-Packs beträgt bei Wendekreisen nur 1.500 NZ$ (normal sind 7.500 NZ$) und muss auch erst dann bezahlt werden, wenn der Schaden eingetreten ist (nicht, wie üblich, direkt bei Übernahme des Fahrzeugs als „Kaution“).

Verringert ihr die Selbstbeteiligung auf 250 NZ$, zahlt man für das All-inclusive-Paket einen Aufpreis von 20 NZ$ pro Tag. Das ist im Vergleich zu vielen anderen Vermietern wirklich enorm günstig – vergleicht selbst!

Im Mietpreis inklusive sind übrigens die Oneway-Miete (kostet bei anderen Vermietern locker 300 NZ$ Aufpreis), die Diesel Tax (ein dreistelliger Betrag, der von den gefahrenen Kilometern abhängt und sonst bei Fahrzeugabgabe anfällt), Kreditkartengebühren, Kindersitze (im All-inclusive-Paket), Campingmöbel, die Gasflasche und viele andere Kleinigkeiten; so spart ihr eine erkleckliche Summe an zusätzlichen Gebühren.

Abgabe oder Abholung des Wohnmobils außerhalb der Öffnungszeiten sind ebenfalls kein Problem; und vor der Fahrzeugübernahme setzt man euch nicht vor einen portablen DVD-Player, sondern ein Mitarbeiter erklärt euch persönlich euer Wohnmobil. (Allerdings in der Regel nicht auf Deutsch, sorry.)

Darüber hinaus macht sich Wendekreisen auch noch Gedanken um die Umwelt, die durch das darin Herumfahren ja auch belastet wird, und gleicht die CO2-Emissionen seiner Fahrzeuge postwendend mittels PFSI-Kohlenstoffkrediten wieder aus.

Weil uns das Angebot von Wendekreisen so gut gefällt, geben wir euch die bequeme Möglichkeit, eine Anfrage direkt bei Wendekreisen zu stellen.

 

Wendekreisen-logo-smaller

Klickt ihr auf das Bild und bucht dann einen Wendekreisen Campervan, bekommen wir von Wendekreisen eine Provision. Für euch macht es keinen Unterschied, ihr zahlt bei Buchungsabschluss genau denselben Betrag.

Infos & Kontakt zu Wendekreisen

-> in Auckland: Unit 6, 197 Montgomerie Rd, Mangere/Airport Oaks, Telefon: 09 – 256 0127, gebührenfrei: 0508 109 328 (1 wählen)

-> in Christchurch: 240 Roydvale Ave, Burnside,Telefon: 03 357 4153, gebührenfrei: 0508 109 328 (2 wählen)

In eigener Sache: Beschwerden bitte woanders!

Nicht immer ist man mit dem gebuchten Campervan zufrieden. Ob das ernsthafte Probleme sind oder nur Unzufriedenheit, weil ihr für den Preis etwas besseres erwartet habt (-> hier mal bitte nachlesen, was ihr beim Campervan mieten erwarten könnt und solltet) – dafür gibt es zwei geeignete Stellen, um sich zu beschweren:

Bitte nutzt nicht unseren Blog, um euren Unmut loszuwerden – entsprechende Kommentare schalten wir nur in begründeten Ausnahmefällen frei.

22 Kommentare

  • Also von Wendekreisen werden wir in Zukunft die Finger lassen.
    Bei der Buchung war soweit alles in Ordnung, da kann man nicht meckern. Die Abholung hat auch ganz gut geklappt, aber dann….

    Wir waren über den Jahreswechsel 2015/2016 in Neuseeland und haben haben den Koru 2Berth auf VW T5 Basis gebucht. Bei der Abholung waren wir eher überrascht, dass das Fahrzeug über 300.000 km auf dem Tacho hatte! Dies hat man am Fahrverhalten deutlich gespürt. Die Stoßdämpfer an der Hinterrachse waren durch – mehr als durch! Dies hat in Kurven oft zum Aufschaukeln des Fahrzeugs geführt und gern hat es das Heck auch einmal versetzt, wenn man in Kurven über einen Hubbel gefahren ist. Beim Rückwärts fahren krachte es laut aus dem Fahrwerk und man war gar nicht erst versucht, eine Gravel Road zu fahren. Nach den ersten Metern beim ersten und einzigen Versuch gab es das Gefühl, das Fahrzeug bleibt binnen Minuten liegen.
    Ab Beginn leuchtete die Motorkontrollleuchte, was laut Wendekreisen normal sein sollte…
    Nach kurzer Zeit verabschiedete sich der Sensor für die Bremsbelagsverschleißanzeige, sodass das Display stets vor abgefahrenen Bremsbelägen warnte.

    Die Aussattung war zweckmäßig, aber der Aufbau des Fahrzeugs völlig unlogisch. Der Kühlschrank ließ sich bei aufgebautem Bett nicht mehr öffnen, weil dann ca 1cm des Bettrahmens im Weg war.

    Bei Rückgabe des Fahrzeugs wurde akribisch auf Kratzer untersucht, was für uns nur Ironie sein konnte. Selbst ein Kratzer welcher bereits bei unserer Fahrzeugabholung vorhanden (und registriert) war, sorgte für lange Diskussionen und ein Telefonat zwischen Abholstation Auckland und Abgabestation Christchurch.

    Wendekreisen war billig – mehr auch nicht!

    • Lieber Thorsten,

      seufz, solche (relativ) unbegründeten Negativ-Bewertungen lese ich so oft… Irgendwie seltsam, dass die deutschen Reisenden jedesmal enttäuscht sind, wenn sie ein Wohnmobil sehr günstig mieten und es dann nicht nagelneu ist. 300.000 km sind für ein Budget-WoMo in Neuseeland völlig normal. Und eures hat euch ja auch nicht liegenlassen, trotz Motorwarnleuchte. Oder?
      Dass der Innenaufbau nicht ganz logisch oder perfekt ist, daran kann Wendekreisen nichts ändern, wenn es das Fahrzeug von Maui oder anderen Anbietern so übernimmt.
      Ich bin gespannt, welchen Budget-Vermieter ihr bei eurer nächsten Reise wählt und wie zufrieden ihr dann mit dessen Fahrzeug seid.

      Jenny

  • Ich finde diese „Feedback-Seite“ ausgesprochen unangenehm in ihrer Art und unangenehm „deutsch repräsentativ“! Erst einmal wird gemeckert; das Negative steht voran, das Positive kommt zum Schluss. Als jahrelanger Fahrer und Nutzer verschiedener Wohnmobile frage ich mich, wieso gibt es noch immer so viele Unwissende unter den Miet-Campern, die möglichst wenig bezahlen, aber dafür das Beste erhalten wollen.??!! Zudem ist das Internet voller hervorragender Ratschläge und Hinweisen bezüglich von Tipps, was man realistisch bei einer Buchung von alten Fahrzeugen beachten und verinnerlichen sollte.

    Stellt also die Kommentare der meckernden Unbelehrbaren hintan, und zieht solche von erahrenen und gut beratenen Wohnmobil-Mietern voran. Das hilft wirklich interessierten Lesern besser!

    • Lieber Matthias,

      auch wir überlegen jedes Mal, ob wir einen negativen Kommentar freischalten sollen. Weil wir keine Meinungen unterdrücken wollen, tun wir es dann doch meistens. Es wäre allerdings wirklich schön, wenn Reisende auch nach guten Erfahrungen ein Lob hinterlassen würden und nicht nur durch das Bedürfnis zur Beschwerde zu einem Kommentar veranlasst werden… Wir kennen es ja auch von uns selbst – gute Erfahrungen werden als selbstverständlich abgebucht, negative als Frechheit, über die wir uns aufregen :-/

    • Ganz schön hohes Ross – Herr Kochs!

      Es gibt auch weniger erfahrene Camper-Mieter und Neuseeland unterscheidet sich von z.B. den USA doch sehr…

  • Wir (ein Ehepaar aus der Schweiz) haben im Okt./Nov. 2017 5 Wochen in einem Wohnmobil von Wendekreisen Neuseeland bereist. Die Wahl fiel auf Wendekreisen, weil die sich innovativ, umweltfreundlich und „klein aber fein“ anpreisen. Der Frust bei der Wagenübernahme war so gross, dass wir ernsthaft diverse Optionen (Wagen abgeben und nach Hause fahren, Variante PW / Motels etc.) in Betracht gezogen haben. Die Beanstandungen sind identisch mit den von anderen Mietern beschrieben (uraltes Auto, primitiver Ausbau, Ausrüstung unbrauchbar). Ein solches Fahrzeug würde beim Verkauf hier bei uns keine 1000 Euro erzielen, wir bezahlten für die Miete mehr als 3000 Euro! So schön Neuseeland ist, das Vergnügen war, als Folge der vorliegenden Campingsituation wesentlich geschmälert.
    Gion

    • Hallo Gion,
      Vielen Dank fuer Ihren Kommentar. Ihr Fahrzeug war aus unserer Koru Flotte, der Koru 2ST. Das Alter des Fahrzeuges war wie auf unserer Webseite ausgeschrieben, Baujahr 2010 (also 8 Jahre alt). In Neuseeland wuerde sich dieses Fahrzeug ohne weiteres fuer ueber $20.000 verkaufen. Unsere Budget 2ST (fast identische Fahrzeuge) haben wir im Juli 2017 fuer $15,000 verkauft, allerdings mit deutlich hoeherer Laufleistung (ca 550,000km). Diese Fahrzeuge (X10) sind ‚wie warme Semmeln‘ und innerhalb von 3 Wochen verkauft worden. Sie haben fuer dieses Fahrzeug vom 19 Oktober bis 23 November $105 pro Tag/$3778 fuer 36 Tage inklusive Versicherung (mit Reifen und Windschutzscheiben Cover, ohne Eigenanteil) bezahlt. Unsere Fahrzeuge fahren 40,000 km pro Jahr. Sie koennen sich daher den ungefaehren Kilometerstand anhand des Alters des Fahrzeuges ausrechnen. Die Fahrzeuge bekommen 6-monatlich Tuef und werden zwischen jeder Miete ‚Pre-Hire-Checked‘. Klar machen wir auch Fehler und wenn etwas kaputt geht, dann steht Ihnen unsere Gebuehrenfreie Technische Hilfe jederzeit zur Verfuegung und wir koennen ueberall schnell helfen. Der Zustand unserer Fahrzeuge ist generell gut. Wir koennen zuversichtlich sagen das unsere Camper (auch mit hohem Kilometerstand) vernuemftig ausgeliefert werden. Wir haben auch ganz neue 2-Bett Camper (ca 80 Stueck) welche in Ihrem Zeitraum im Preissegment von ungefaehr $150-$180 (Ca $6000 fuer Ihre Miete) inklusive Versicherung liegen (also deutlich teurer). Es gibt viele Menschen die sich diese Preisklasse nicht leisten koennen und daher bieten wir eine Serie von Fahrzeugen in allen Altersklassen an (14 Modelle). Auch sammeln wir Feedback von unseren Kunden welches wir als ‚Echt und nicht Manipuliert‘ gegenueber dritten wie z.B. ‚Qualmark‘ jaehrlich beweisen. Jedes Feedback hat eine Seriennummer. Die Resultate sind auf unserer Webseite ausgeschrieben und eine digitale Auswertung ist auf https://www.wendekreisen.co.nz/deutsch/about/surveyresults.aspx verfuegbar. Es ist schade das dieses Portal wenig gutes zu Berichten hat. Wir koennen unseren Kunden nur vergewissern das Wendekreisen ein Herz hat, das unsere Fahrzeuge ok sind (aber auch Nutzspuren aufzeigen), das Teile sowie Polster regelmaessig ausgetauscht werden, das wir im Notfall da sind, das wir eine transparente Versicherung anbieten (diese nimmt nicht den Unterboden, das Rueckwaertsfahren oder alle Dachschaeden aus, hat nicht einen Eigenanteil von $7,500 und kostet auch nicht $55 pro Tag). Neuseeland ist sehr teuer, das sollte man wissen. Wir werden weiterhin daran arbeiten guenstige Camper mit gutem Preis-Leistungsverhaeltniss zu bieten. Wir sind seit 28 Jahren im Geschaeft und werden auch weiterhin verantwortungsvoll mit unseren Angestellten, Kunden, Lieferanten und der Umwelt umgehen. Mit Lieben Gruessen, Das Wendekreisen Team

    • Danke für Ihre Stellungnahme zu meinem Kommentar oben.
      Ihre Ausführungen machen es deutlich, dass der Wohnmobilmarkt (sowohl im Mietwesen wie auch im Verkauf) sich vom Europäischen stark unterscheidet. Auch den Hinweis, dass Neuseeland ein teures Urlaubsland ist, akzeptiere ich vollauf. Dies erklärt wohl einiges, hebt meinen Frust bei der Wagenübernahme damals aber trotzdem nicht auf. Es erklärt auch nicht, warum wir während der 6 Wochen kaum je derartig alten (Miet-)Fahrzeugen anderer Anbieter begegnet sind.
      Wie auch immer, wir wären sehr froh gewesen, hätten wir vor Ort einen Upgrade machen können. Dass dies, obwohl nicht Hauptsaison, nicht möglich war, verstehe ich nach wie vor nicht.
      Fazit: Es ist nicht alles schlecht bei Wendekreisen, vielleicht sollte der Kunde aber bei der Buchung über realistischere Informationen verfügen, sprich: klar sein über die doch wesentlich unterschiedliche Camper/Camping Situation in Neuseeland sein. Viele Informationen kann man sich vorgängig beschaffen (was ich zugegebenermassen unterlassen habe). Anbieter-spezifische Informationen sollten aber m.E. im Angebot ersichtlich sein.

    • Hallo Gion,

      Es gibt leider kaum noch Familiengeschaefte in der Neuseelaendischen Camper Vermietung. Aktiengesellschaften wie THL (ca 2600 Fahrzeuge, dazu gehoeren Maui, Britz, Mighty, KEA, Backpacker Campervans) oder Apollo regieren den Markt. Sie bauen billige Fahrzeuge welche dann nach 2-3 Jahren privat verkauft werden oder nach England verschifft werden. Das Preissegment in der Hauptsaison Nov-Maerz ist bei denen je nach Fahrzeug mit Versicherung zwischen $350 – $500 pro Tag. Der Service ist halt Massen Tourismus, grosse Busse, kaum Persoenlichkeit. Es bleiben nur eine Handvoll kleiner Anbieter die wirklich gute Leistungen zu einem kostenguenstigen Preis mit guten Bedingung bieten (genau Lesen macht sich echt bezahlt). Zum Beispiel kann die Erkenntniss das RUC (Diesel Road User Charges) bei Wendekreisen mit dabei sind NZ$10 pro 100km (sprich X30 NZ$300) sparen und der Diesel is obendrauf noch einiges billiger. Ein 2 Bett Camper mit Versicherung fuer $140 am Tag bedeutet das man 30 Tage fuer knapp $4200 in Neuseeland geniessen kann ohne das es der teuerste Urlaub des Lebens wird. Wir sind generell 6 Monate im vorraus komplett ausgebucht und haben eigentlich keine Luecken vom 15 Okt – rund 20 April sonst waere Ihr Upgrade kein Problem gewesen. Wir bauen 4-5 Neufahrzeuge monatlich und ganzjaehrlich in unserer Tischlerei um die Nachfrage zu befriedigen. In Neuseeland gibt es im Sommer kaum Hotel, Motel, B&B oder Cabin Verfuegbarkeit. Daher ist der Campervan wirklich die einzige kostenguenstige Option. Extreme Grundstueckpreise bedeuten das sich Hotels, etc nicht lohnen und auch in der Zukunft nicht gebaut werden. Warum auch wir sind ein Camper Land aber nicht die USA ! Wir empfehlen bei der Wahl des Campers genau nachzuschauen, sich zu informieren und for allem mindestens 6-7 Monate im vorraus zu buchen – gerade wenn es ein Schnaeppchen ist. Wir haben fuer jedes unserer Fahrzeuge eine eigene Info Seite auf der eigentlich alle Informationen in 4 Sprachen ersichtlich und genau ausgeschrieben sind. Wir wollen auch nicht das sie etwas buchen was Ihnen spaeter nicht gefaellt…daher auch 14 verschiedene Fahrzeugtypen in allen Altersklassen. Auf aeltere Fahrzeuge kann man sich hier eigentlich verlassen aber man muss auch abschalten und das Land geniessen…sich also nicht ueber alle Kleinigkeiten aufregen. Einen Anbieter kurfristig zu wechseln kann tausende von dollarn extra kosten.

  • Wir (56 und 59 Jahre) waren im Februar und März 2017 für 5 Wochen mit dem T5 von Wendekreisen in NZ unterwegs. Das Buchen, verschiedene Nachfragen und die Übergabe waren ausgezeichnet. Alle Mitarbeiter waren sehr freundlich. Der Wagen hatte ca. 390000 km gelaufen und war 11 Jahre alt. Das Schalten ging nicht so leicht wie bei einem neueren Wagen, aber ansonsten war technisch alles in Ordnung und das Fahrverhalten war gut – VW halt. Wir waren erstaunt, wie gut wir auf den Polstern liegen konnten. Vermutlich wurden sie irgendwann erneuert. Ausstattung: Es war alles da, was wir brauchten. Die angebliche Kinderliegefläche im Aufbau haben wir als Kleiderschrank benutzt. Mit Kind würde es in diesem Wagen sicherlich sehr eng.
    Wir hatten ursprünglich gebucht, den Wagen nach 7 Wochen wieder in Auckland abzugeben. Mitten auf der Südinsel nach 5 Wochen mussten wir wegen eines Todesfall in der Familie abbrechen. Wir konnten problemlos den Abgabeort nach Christchurch verlegen und von dort innerhalb von zwei Tagen nach Hause fliegen. Allerdings mussten wir eine Einweggebühr von 1000 NZ $ bezahlen, auf den zuviel bezahlten Tagen blieben wir sitzen. Wendekreisen hat sich bemüht, die Kosten für uns gering zu halten und uns am Ende 300 Euro erstattet. Was ich nicht nachvollziehen konnte, war, dass wir auf den Versicherungskosten für die nicht in Anspruch genommenen Tage sitzen geblieben sind. Alles in allem waren wir in dem Moment froh, dass alles so schnell und unkompliziert klappte.
    Wendekreisen können wir weiterempfehlen, aber früh buchen ist wichtig!

  • Liebe Neuseeland-Reisende,

    wir sind zur Zeit mit einem Koru 2-Berth von Wendekreisen unterwegs. Grundsätzlich ist das Fahrzeug nicht verkehrt, aber ACHTUNG: es handelt sich um einen Benziner, der ordentlich Sprit schluckt und bei den Benzinpreisen mächtig unser Budget sprengt und bei jedem Tanken für schlechte Stimmung sorgt – leider!
    Auf der Nordinsel ging es ja noch einigermaßen, bei Literpreisen zwischen 1,68$ und 1,93$. Auf der Südinsel kostet der Liter Benzin aber schon zwischen 2,06$ und 2,33$!!
    Wer wie die Meisten vorhat mehrere Tausend Kilometer durchs Land zu fahren, der sollte wirklich genau überprüfen, ob ein teureres Diesel-Fahrzeug bei der Konkurrenz unterm Strich nicht doch günstiger ist.

    Wir hatten eigentlich für verschiedene Diesel-Fahrzeuge bei Wendekreisen angefragt. Da die aber alle schon ausgebucht waren, bat man uns freundlicherweise den „günstigen“ familienfreundlichen Koru 2-Berth an. Dass es sich dabei um einen Benziner handelt, steht aber weder im individuellen Angebot noch auf der Übersicht, wenn es um die Anzahlung geht. Wer sich also das Fahrzeug auf der Webseite nicht noch mal genau ansieht, merkt diese Tatsache erst bei der Fahrzeugübernahme.
    Wir hatten es jedenfalls nicht auf dem Schirm, was leider einen sehr fahlen Beigeschmack verursacht. Schade!! 🙁

    • Hallo Constanze,

      Vielen Dank fuer das gute Feedback Ihrer Buchung. Ein Link zu den Fahrzeuginformationen und ob Benzin/Diesel ist in jeder Quotierung. Das gewaehlte Fahrzeug zeigt sich Blau in der Quotierung an was ‚Link‘ bedeutet. Dort draufgedrueckt kommen Sie auf die Info Seite des Fahrzeuges. Dort sind alle Infos angegeben. Generell gilt, kleine 2-Bett Camper sind immer Benziner ! Alle mittelgrossen und grossen Camper sind Diesel.

      In Bezug auf die Storno Gebuehren. Wir haben hier 6 Monate Saison. Den Rest des Jahres verdienen unsere Camper leider nicht genug um ein Vermietung zu finazieren. Es ist daher Standard in Neuseeland und Australien dass es bei einer fruehzeitigen Rueckgabe keine Erstattungen gibt da der Ausfall nie wieder ersetzt werden kann. Die $1000 wurden berechnet um den Fahrer, die Faehre, das Benzin und die Abnutzung der Ueberfuehrung von Christchurch nach Auckland zu zahlen. Alle Stornogebuehren sind in unseren Mietbedingungen klar (und auf deutsch) ausgeschrieben (Punkt 3 und 8). Wir empfehlen fuer diese Faelle eine Reiseversicherung ueber die Allianz abzuschliessen. Diese Haftet oft auch im Falle des Verlustes der Kaution von $1500 im Schadenfalle 🙂 – guter Tipp 🙂

      Nochmals vielen Dank fuer Ihre positive Bewertung und ganz liebe Gruesse.

  • Hallo Jenny,

    Danke für Deinen Artikel. Es stimmt, die Mitarbeiter bei Wendekreisen sind wahnsinnig freundlich und der T5/Koru 2 Berth sehr gemütlich.

    Wir sind allerdings gerade mit einem unterwegs, Baujahr 2005, der schon über 403T Kilometer drauf hat. Dass laut Aufkleber die nächste Inspektion bei 403T Kilometer stattfinden soll, ist ein bisschen beunruhigend. Außerdem haben die Reifen quasi kein Profil mehr, was bei unseren fast nur sonnigen Tagen (juhu!) und trockener Fahrbahn nicht schlimm war. Bei Regen und bergab hätte ich aber ein ungutes Gefühl gehabt.

    Deine Angabe zur kostenlosen Rückgabe scheint nicht mehr ganz aktuell zu sein. Ich werde 60 NZD bezahlen müssen, weil ich das Fahrzeug sonntags außerhalb der Öffnungszeiten zurückgebe. Darüber habe ich mich insbesondere deswegen geärgert (und leider auch ein wenig mit den sehr freundlichen Mitarbeitern gestritten), weil Wendekreisen nicht nach 24 Stunden abrechnet, sondern nach angebrochenen Kalendertagen. Der Rückgabetag ist also eigentlich komplett bis 24 Uhr bezahlt, trotzdem soll man eine Late Returm Fee für eine Rückgabe um 17 Uhr bezahlen.

    Na ja, alles nicht so wild. Vor allen Dingen ist Wendekreisen ja günstig/billig, so dass man hinsichtlich der Ausstattung und versteckter Gebühren aus meiner Sicht auch nicht zu viel verlangen darf.

    Neuseeland ist super, die Leute sind wahnsinnig freundlich und Wendekreisen kann man aus meiner Sicht auch buchen, wenn man die angesprochenen Einschränkungen in Kauf nimmt.

    Beste Grüße aus Tekapo
    Fabian

  • Hallo Jenny,
    danke für deine Antwort. Ich möchte dir kurz an 2 Beispielen erklären worum es mir geht:
    1. Bsp: Es ist ja in Deutschland meistens so, dass wenn du mit Haarwild zusammen stößt, dann zahlt die Versicherung, wenn du mit einem Hund oder einer Katze zusammen stößt, dann zahlt die Versicherung nicht ( http://www.strassenverkehrsamt.de/news/zusammenstos-mit-haarwild ).
    2. Bsp: schließen die meisten deutschen Versicherungen Schäden aus, die durch Erdbeben entstanden sind.
    Das sind 2 Beispiele die mir gerade einfallen ( und die für Neuseeland gar nicht mal so abwegig sind).

    Das alles muss ja irgendwo in einer Versicherungsbedingung festgelegt sein. Und genau diese würde ich gerne mal sehen/lesen (sind ja eigentlich wie AGBs beim online Kauf).

    Und mal davon ausgehen es wäre wirklich jeglicher Schaden in _beliebiger_ Höhe (das können theoretisch ja Millionen von Euro/NSD sein!) mit versichert (was ich stark bezweifel), dann hätte ich das auch ganz gerne irgendwie im Voraus schriftlich.

    Ich hoffe es wird jetzt ein bisschen klarer, worum es mir geht. Hab leider schon auch einiges negatives im Zusammenhang mit Versicherungen erlebt, deswegen hätte ich gern dazu genauere Infos.

    Grüße
    Matthias

    • Puh, das sind ja wirklich spezielle Fragen. Da ich kein Versicherungsexperte bin, habe ich dein Anliegen noch einmal an Wendekreisen weitergegeben und hoffe, dass von denen bald eine Antwort kommt.

    • Hallo Matthias,

      die Antwort von Wendekreisen poste ich gleich mal öffentlich in den Kommentaren, damit auch andere Leser etwas lernen können 😉

      „1. Unfälle mit Haarwild: Alle Schäden sind (mit entsprechendem Eigenanteil) gedeckt, auch Unfälle mit Hunden und Katzen. Freies Haarwild (also Rotwild etc.) gibt es auf Neuseelands Straßen eigentlich nicht.
      2. Erdbebenschäden sind auch abgedeckt – mit entsprechendem Eigenanteil. In Neuseeland haften Versicherungen und EQC (Earthquake Commission) für Erdbebenschäden, gegenüber uns haben sie aber nur eine Verantwortung bis zum jeweiligen Eigenanteil. Dass Erdbeben in Deutschland ausgenommen sein sollen, ist schon heftig! Irgendwie können wir das fast nicht glauben…
      3. In Neuseeland halten wir die Dinge einfach. Personenschäden sind immer von ACC (Accident Compensation Corporation) gedeckt, auch bei Touristen! Der maximale Schaden belaeuft sich also nur auf Schäden am eigenen Fahrzeug oder gegenüber dritten Fahrzeugen. Schäden am eigenen Fahrzeug sind über die Kasko-Versicherung mit entsprechendem Eigenanteil gedeckt, Schäden gegenüber Dritten sind über die Kfz-Haftpflicht (im Mietpreis inklusive) ohne Eigenanteil gedeckt.“

      Ich hoffe, damit bist du beruhigt, lieber Matthias?

      Viele Grüße
      Jenny

  • Hallo,

    weis jemand etwas genaueres über die Versicherung von den Wendekreisen-Campern?
    Auf der Website steht nur was ausgeschlossen ist (also zb wenn man betrunken fährt,…),
    aber es gibt keine Infos zu den Leistungen.
    Es geht leider auch nicht hervor, ob die Versicherung nur für Schäden am eigen Camper zahlt oder auch an Dritte (analog zur deutschen KFZ-Haftpflicht). Es müsste da ja irgendwelche offiziellen Versicherungsbedingungen geben. Leider wurde mir auf 2 maliges Nachfragen bisher immer nur der Text geschickt, der auch schon auf der Website steht 🙁

    Falls jemand etwas weis, würde ich mich über eine Antwort freuen!

    • Eine Kfz-Haftpflicht ist bei jedem Mietfahrzeug immer im Standardpreis eingeschlossen – da können wir dich schon mal beruhigen. Die weiteren Bedingungen stehen wirklich auf der Website, und zwarhier – was willst du denn noch wissen?

  • Hallo,

    wir waren 2011/2012 für 8 Wochen mit einem Camper von Wendekreisen unterwegs und hatten eine super Zeit. Die Buchung lief problemlos, die Fahrzeugüber und -abgabe waren super organisiert und der Camper selber war klasse. Wir hatten nie Probleme mit dem Auto, das einzige was kaputt gegangen ist, war der Toaster :-). Den haben wir aber selber ersetzt und am Ende sogar das Geld von Wendekreisen zurückerstattet bekommen.
    Alle Mitarbeiter waren sehr freundlich und wir würden jederzeit wieder bei ihnen buchen.

  • Hallo zusammen
    Ich war Januar Februar 2014 in NZL. War mit einem kleinen Camper von Wendekreisen unterwegs. Sehr, sehr freundliche Mitarbeiter welche unkompliziert das Fahrzeug abgeben und entgegennehmen. Einen defekten Reifen konnten wir in Wellington problemlos und gebührenfrei flicken lassen! Wendekreisen ist sehr empfehlenswert!

  • Hallo liebe Weltwunderer,

    ich habe nun seid einigen Wochen sehr guten deutschen Kontakt zu Romy von Wendekreisen. Eine sehr nette Dame die uns bei allen Fragen sehr sehr gut und schnell geholfen hat und uns noch netterweise zum Kaffee zu sich nach Hause eingeladen hat. Ich kann Wendekreisen nur wärmsten empfehlen! Die Fahrzeuge sind nicht nur fair was ihre Konditionen in Versicherung etc. angeht, sondern auch preislich ein großer Unterschied zu den ganzen anderen Anbietern. Durchschnittlich zahlen wir ca. 1000 € weniger für den Zeitraum von 3,5 Wochen im Gegensatz zu vergleichbaren Camper anderer Anbieter. Nun sind wir natürlich sehr gespannt ob sich das bisher sehr positive Bild auch noch vor Ort bewahrheitet, aber daran haben wir eigentlich keine Zweifel! 🙂

    Liebe Grüße,

    Robert

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