Neuseeland Reiserouten

4 Wochen Neuseeland: unsere verrückte Reiseroute mit Auto und Wohnmobil

4 Wochen Neuseeland mit 2 Kindern – der Klassiker für deutsche Familien. Unsere Neuseeland-Reiseroute war allerdings alles andere als klassisch, weil wir Camper und Mietauto kombiniert und vor allem Orte abseits der Must-Sees in Neuseeland besucht haben. Das Ergebnis: verrückt, aber für uns perfekt!

4 Wochen Neuseeland Reiseroute

4 Wochen Neuseeland gingen schnell vorbei, seufz…

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Eine Reise durch Neuseeland mit Kindern ist wunderschön, aber auch echt teuer. Der größte Posten im Budget ist (neben den Flügen) eindeutig das Wohnmobil. Wir haben uns auf unserer dritten Neuseelandreise mit Kindern deshalb entschieden, nur die Hälfte der Zeit im Camper zu verbringen – in der ersten und der letzten Woche reisten wir im Mietauto und wohnten in Motels, Ferienwohnungen und Airbnbs.

Was diese 4 Wochen Neuseeland mit Kindern gekostet haben, das wisst ihr schon – und auch unsere Erfahrungen mit dem Mietauto in Neuseeland haben wir schon mit euch geteilt.

Auto mieten in Neuseeland

Neuseeland im Mietauto bereisen macht auch Spaß!

Aber wo sind wir eigentlich gewesen in diesen 4 Wochen Neuseeland?

Da wir im Februar/März unterwegs waren, was in Neuseeland Hochsommer bzw. Spätsommer ist, haben wir den Großteil unserer Reisezeit für die Südinsel verplant (eigentlich wollten wir ausschließlich dort bleiben, haben das am Ende aber doch nicht übers Herz gebracht – Hobbiton rief nämlich mit einer neuen Attraktion!).

Da wir schon mehrmals in Neuseeland waren und schon viele Regionen bereist haben (aber eben nicht alle!), sah unsere Neuseeland-Reiseroute mal wieder recht ungewöhnlich aus – sie deckt ganz bewusst Gegenden ab, die man auf der ersten (oder auch zweiten) Neuseelandreise nicht besucht.

-> So sah unsere Neuseeland-Reiseroute für 2 Monate aus
-> Unsere ungewöhnliche Reiseroute für 4 Wochen Neuseeland im Camper

Wenn ihr also Inspiration für eine etwas andere Neuseeland-Route sucht – hier bekommt ihr sie.

Und psst: Für unsere beiden Schulkinder hatten wir eine Schulfreistellung bekommen, sonst wäre diese Reise zu dieser Jahreszeit gar nicht möglich gewesen. 

Neuseeland-Reiseroute Teil 1: 10 Tage Südinsel per Mietauto

Die erste Woche unserer Neuseelandreise ließen wir ruhig angehen – nach all den Camper-Roadtrips wollten wir einzelne Städte und Regionen mal gemütlicher erkunden.

Christchurch und Banks Peninsula

Gleich nach der Ankunft mit dem Inlandsflug aus Auckland holten wir am Flughafen Christchurch unser Mietauto ab und fuhren an den Strand – im Stadtteil New Brighton wohnten wir die nächsten 3 Tage im schicken kleinen Beachside Townhouse* mit Blick aufs Meer und die Port Hills (also, wenn man den Kopf aus dem Bad-Fenster streckte und nach links schaute).

Christchurch ist so eine wundervolle Stadt – und diesmal haben wir sie uns ganz in Ruhe angeschaut, mit viel Zeit für Strandspaziergänge, Stadtbummeln, Treffen mit Freunden, Park-Picknicks und kleinere Wanderungen rund um die Stadt.

-> Das könnt ihr in Christchurch mit Kindern erleben

4 Wochen Neuseeland Reiseroute

Christchurch haben wir ausführlich erkundet

Außerdem haben wir einen Tagesausflug mit dem Auto auf die Banks Peninsula nach Akaroa gemacht. Hier wollten wir eigentlich die süßen kleinen Maui-Delfine sehen, aber alle Hafenrundfahrten waren vollständig ausgebucht (es lag gerade ein Kreuzfahrtschiff vor Anker, dessen Passagiere den Ort fluteten).

4 Wochen Neuseeland Reiseroute

Endlich mal wieder ein Ausflug nach Akaroa

Macht nix – uns blieb Zeit für eine richtig tolle Wanderung, den Rhino Walk in der Children’s Bay, und ein zünftiges Fish and Chips Picknick an einem wunderschönen Aussichtspunkt über die Buchten der Halbinsel.

Rhino Walk Akaroa

Traumblicke vom Takamatua Hill auf die Bucht von Akaroa

-> Diese Tour beschreibe ich in meinem Mini-Neuseeland-Reiseführer:

Durch Hurunui nach Hanmer Springs

Nach drei Tagen zog es uns dann aber auf die Straße! Auf unserem Weg nach Norden wählten wir eine Route, die nur wenige Touristen in Neuseeland nehmen. In Waipara bogen wir nämlich vom SH1 ab und fuhren auf dem SH7 ins Landesinnere. Dieser State Highway durchquert eine Region namens Hurunui, die von weiten, grasbewachsenen Ebenen und bizarr geformten Felsen geprägt ist.

Eines der (wenigen) touristischen Highlights von Hurunui ist der Weka Pass – eine vom Waipara River tief eingeschnittene, enge Schlucht, deren Kalksteinwände zu lustigen Formen wie dem “Frog Rock” erodiert sind. Hindurch fährt eine kleine Bimmelbahn, die seit 1978 nicht mehr an das nationale Bahnnetz angeschlossen ist.

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Lustige Felsformationen am Weka Pass

Hier hielten wir im Örtchen Waikari an, um uns Maori-Felszeichnungen anzuschauen, die an eben dieser Felsenschlucht-Wand zu finden sind – schafften das aber nicht, weil es an diesem Tag im Februar einfach zu heiß war. Echt! (Zum Glück hatten wir noch weitere Maori-Felszeichnungen auf unserer Route, davon erzähle ich weiter unten.)

Stattdessen kamen wir genau zur richtigen Zeit in das Örtchen, um die Ankunft der quietschroten Dampfeisenbahn Weka Pass Railway zu erleben. Die fährt nur sonntags auf der (inzwischen von einem Verein restaurierten und betriebenen) Bahnstrecke und wird vor allem von nostalgischen neuseeländischen Familien frequentiert. Das ebenfalls wieder hergerichtete Bahnhofshäuschen mit kleinem Museum ist wirklich süß (und spendete uns ersehnten Schatten).

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Tschuff, tschuff, die Weka Pass Railway

Das Ziel unserer nicht allzu langen Tagesetappe war das hübsche alpine Bergdorf Hanmer Springs, das wir schon 2011 besucht hatten. Die Thermal Pools ließen wir bei 35° C Außentemperatur gern aus und erklommen stattdessen im Abendrot den Conical Hill.

Hanmer Springs Conical Hill Walk

Blick vom Conical Hill auf die Berge ringsherum

-> Mehr über Hanmer Springs und was man dort erleben kann

Übernachtet haben wir in Hanmer Springs im Forest Peak Motel* – schön ruhig am Ortsrand, mit Wald und einem Trampolin hinter unserer kleinen Blockhütte.

Hanmer Springs Forest Peak

Unsere Motel Unit in Hanmer Springs: für 4 Personen sehr geräuming

Etappe 1: Christchurch – Bottle Lake (Spielpause mit Fairy Walk) – Weka Pass – Blenheim
Strecke: 140 km

Auf der Inland Scenic Route nach Blenheim

Nach einem gemütlichen Waldspaziergang in Hanmer Springs stiegen wir wieder ins Auto und fuhren weiter nach Norden – allerdings nicht wie ursprünglich geplant auf der Acheron Road zur Molesworth Station (Neuseelands größter Farm mit Neuseelands größter Viehherde). Die Zufahrt zu dieser Straße, die über 200 km über die Inland Kaikoura Mountain Range führt und erst in Seddon bei Blenheim wieder auf den SH 1 kommt, war nämlich wegen Waldbrandgefahr kurzfristig gesperrt worden.

Das warf unsere Pläne ordentlich über den Haufen – und ich hatte mich schon sooo auf diese spektakuläre Straße gefreut!

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Hier beginnt die Straße zur Molesworth Station

Uns blieb nichts anderes übrig, als die “langweiligere” Strecke nach Norden zu nehmen: Auf der kurvigen Inland Kaikoura Route ging es durch sehr einsame Gegenden vorbei am Mount Lyford Village (das im Winter ein kleines Skigebiet ist) nach … Kaikoura. Und von dort nach einer Lunch-Pause im Kult-Imbiss Nin’s Bin gleich weiter nach Blenheim, wo wir ja eigentlich nach unserer Fahrt über die Molesworth Station hatten ankommen wollen.

Blenheim ist ein weiterer Ort, der von den meisten Neuseeland-Reisenden links liegen gelassen wird (wenn sie keinen Wein verkosten wollen). Wir haben das ein Stück weit verstanden – Blenheim erinnerte uns mit seinen superbreiten Straßen und dem absolut autozentrierten Stadtkern an amerikanische Kleinstädte, in denen man zu Fuß aufgeschmissen ist. Um von unserem Motel zum quasi gegenüberliegenden Supermarkt zu gelangen, mussten wir ins Auto steigen, zu Fuß hätten wir eine Viertelstunde gebraucht!

In Blenheim haben wir zweimal übernachtet, um Zeit für die Erkundung des Umlands zu haben – normalerweise fährt man hier auf der Strecke von Picton nach Kaikoura oder nach Nelson ja nur eilig durch.

4 Wochen Neuseeland Reiseroute

Blenheim ist vor allem für Weinanbau bekannt

Wir erkundeten hier die wilde Küste mit dem wunderschönen Rarangi Beach, den kleinen Buchten rund um die Whites Bay (mit einem schönen DOC-Campingplatz, den wir als Auto-Reisende nicht nutzen konnten), die man über die geschotterte Port Underwood Road erreicht – auf der man, wenn man will, bis Picton fahren kann, ohne andere Reisende zu treffen!

Fun Fact: In der Whites Bay (die nach einem entflohenen schwarzen Sklaven benannt ist!) kam früher das Unterwasser-Telefonkabel von der Nordinsel an Land und führte von hier aus zu allen Telefonanschlüssen auf der Südinsel. Das kleine Häuschen ist heute ein süßes Museum.

An der Wairau Lagoon wanderten wir endlos durch flaches Grasland zum verrosteten Schiffswrack der T.S.S. Waverley. Eine Wanderung, die für Neuseeland absolut ungewöhnlich ist, denn die Strecke ist absolut flach – man sieht aber wegen der hohen Gräser trotzdem nicht, wohin man läuft, bis man plötzlich das Wasser der Lagune erreicht.

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Die Wairau Lagoon und ihr Wrack

Etappe 2: Hanmer Springs – Kaikoura – Blenheim
Strecke: 260 km
Unterkunft: Middle Park Motel in Blenheim (mit Pool!)

KEIN Whalewatching in Kaikoura

Von Blenheim steuerten wir unser Mietauto wieder zurück nach Süden – ich sag ja, unsere Route war etwas verrückt. Wir hatten Kaikoura als dritten Zwischenstopp unseres Neuseeland-Auto-Roadtrips eingeplant und wohnten hier noch einmal für 3 Tage in einem Apartment auf der Kaikoura Peninsula.

Auf der Fahrt nach Süden stoppten wir mehrmals, um die Küste zu erkunden:

An der Küste hinter dem riesigen, rosafarbenen Lake Grassmere entdeckten wir den verlassenen Marfell’s Beach mit dem Cape Campbell – der östlichste Punkt der Südinsel.

Psst: Leuchtturm-Fans können den Leuchtturm am Cape Campbell zu Fuß auf einem Strandspaziergang entlang des Marfell’s Beach erreichen. Die sehr kurvige Straßenzufahrt führt über Privatgelände und ist inzwischen nicht mehr zugänglich.

Ein Stück weiter südlich, am Ward Beach, erkundeten wir die wilde Küste, die durch das Erdbeben von Kaikoura im Jahr 2016 mehrere Meter angehoben worden ist – und dadurch teilweise echt schräg aussieht. Am Ward Beach sind dadurch Felskugeln aufgetaucht, die den weiter südlich liegenden Moeraki Boulders verdammt ähnlich aussehen (die Ward Boulders sind etwas kleiner, aber viel zahlreicher – und man kann sie ohne jegliche andere Besucher bewundern).

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Kleine Boulders am Ward Beach

Der nächste Halt war Kekerengu – für eine Lunch-Pause in einem der schönsten Straßen-Restaurants in Neuseeland (und da gibt es einige).

In Kaikoura haben wir so einiges erlebt und den kleinen Ort gut kennenlernen können – bei bestem Wetter und genau zur richtigen Zeit, um viele süße Seehund-Babys an der Küste zu sehen. Selbst wenn ihr in Kaikoura kein Whalewatching machen wollt (haben wir auch nicht gemacht, stattdessen sind wir in Kajaks aufs Meer gefahren), gibt es hier richtig viel zu tun.

-> Was ihr in Kaikoura mit Kindern unternehmen könnt (außer Whalewatching)

Kaikoura mit Kindern

Hachz – Kaikoura!

Nach 3 Tagen ging es dann zurück über die lustigen Felsformationen in Gore Bay nach Christchurch. Dort gaben wir unser Mietauto zurück und tauschten es gegen einen schicken Camper von Maui ein.

Gore Bay Cheviot

Cathedral Gully an der Gore Bay

Etappe 3: Kaikoura – Gore Bay – Christchurch
Strecke: 180 km
Unterkunft: Ferienhaus “Catch & Relax” -> gibt es nicht mehr auf Booking.com (das Cosy Central* lag gleich daneben)

Teil 2: 2 Wochen Südinsel im Wohnmobil

Nun ging der zweite Teil unseres Roadtrips los – im Camper. Gleich nach der Übernahme (und dem ersten Einkauf natürlich) starteten wir die Reise über Neuseelands Südinsel.

-> Unser Erfahrungsbericht zum Maui Cascade Camper

Camper mieten in Neuseeland

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Start: von Christchurch zur Rakaia Gorge

Die meisten wenden sich von Christchurch entweder nach Süden oder nach Norden. Unsere erste Station lag dagegen im Westen: die Rakaia Gorge.

-> Noch mehr schöne Ziele für die erste Etappe ab Christchurch

Hier fließt der breite, verzweigte Rakaia River durch eine Schlucht, die er selbst geschaffen hat, und bietet von den Klippenrändern einen herrlichen Anblick. Bei schönem Wetter ist sein Wasser so knallblau, dass es fast wehtut – als wir am Morgen aus unserem Camper blickten, war der Fluss allerdings kreideweiß. Es hatte in der Nacht stark geregnet (in den Bergen, nicht bei uns!) und das Wasser war voller Sedimente.

Rakaia Gorge Christchurch

Eine der Brücken über die Rakaia Gorge…

Etappe 1: Christchurch – Rakaia Gorge
Strecke: 80 km
Übernachtung: Rakaia Gorge Campground (nur Barzahlung!)

Geheimtipp: Abstecher zum Mount Sunday

Gleich am zweiten Tag unseres Camper-Roadtrips erreichten wir den schönsten Ort unserer Reise – der Weltwundermann wollte hier gar nicht mehr weg.

Über den Hakatere Conservation Park (mit dem Herr-der-Ringe-Drehort Mount Sunday mittendrin) habe ich einen ausführlichen Beitrag geschrieben. Wenn ihr die Gelegenheit und zwei Tage Zeit habt, macht unbedingt den Abstecher von Christchurch, es lohnt sich!!

Hakatere Conservation Park Mt Sunday

Absolute Idylle am Mount Sunday

Etappe 2: Rakaia Gorge – Mount Somers – Mount Sunday
Strecke: 80 km
Übernachtung: Freedom Camping am Lake Camp

An der Ostküste entlang nach Oamaru

Nach unserem Off-Grid-Abenteuer im Hinterland von Canterbury fuhren wir über Geraldine zurück an die Ostküste. In Waimate machten wir einen Zwischenstopp, um dort auf einem ziemlich verrückten Gnadenhof knuffige Wallaby-Waisen zu füttern – dann ging es weiter nach Oamaru.

-> Mehr über unser Wallaby-Erlebnis in Waimate

In der Steampunk-City am Meer bewunderten wir das hübsche viktorianische Stadtzentrum, schauten am Bushy Beach nach Gelbaugenpinguinen (vergeblich) und warteten abends auf die Zwergpinguine, die zu dieser Zeit aus dem Meer kommen, um ihre Küken zu füttern.

Oamaru Blue Penguins

Alle Welt kommt nach Oamaru wegen der Pinguine

Etappe 3: Lake Camp – Waimate – Oamaru
Strecke: 230 km
Übernachtung: Oamaru Harbour Tourist Park

Dunedin und Otago Peninsula

Weiter ging es an der Ostküste entlang nach Süden; zuerst machten wir von Oamaru jedoch noch einen Schlenker ins Inland und fuhren entlang des Waitaki-Flusses nach Westen. Hier liegen entlang des Vanished World Trail verschiedene geologisch spannende Orte wie die Elephant Rocks, die Fundstelle eines prähistorischen Wal-Skeletts und ein Felsen, an dem schon vor der Ankunft der ersten Europäer Maori-Felszeichnungen entstanden.

Waitaki Valley Elephant Rocks

Die Elephant Rocks im Waitaki Valley sind ein echter Geheimtipp

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Vielleicht noch unbekannter: die Maori-Felszeichnungen

An der Ostküste besuchten wir als nächstes die Brutkolonie der seltenen Gelbaugenpinguine am Katiki Point, wo wir beinahe über einen Seelöwen stolperten, und die Moeraki Boulders, die im Jahr 2024 wenig spektakulär aussahen und fast vollständig im Sand versunken waren.

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Am Katiki Point sahen wir keine Gelbaugenpinguine, aber reichlich Pelzrobben

Unser Tagesziel war das winzige Örtchen Waikouaiti, in dem es rein gar nichts besonderes gibt – außer einem wilden, weiten Strand, an dem Freedom Camping erlaubt ist. Was wir dann auch gemacht haben.

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Freedom Camping in Waikouaiti

Etappe 4: Oamaru – Duntroon – Katiki Point – Waikouaiti
Strecke: 160 km
Übernachtung: Freedom Camping in Waikouaiti

Auf der Fahrt nach Dunedin hielten wir bei Port Chalmers am Doctors Point und wanderten durch flaches Ebbe-Wasser zu den Felsbögen, die wohl kaum je Besuch von Touristen bekommen. Weiter ging es auf die Otago Peninsula zu einem weiteren Geheimtipp: Am Ende einer echt engen, steilen und kurvigen Gravel Road liegen hier die Okia Pyramids am wilden, menschenleeren Victoria Beach.

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An den Sea Arches am Doctors Point

Übernachtet haben wir nicht in Dunedin (wo wir so gern noch zum Tunnel Beach gelaufen wären, aber der Weg war gesperrt), sondern ein Stück außerhalb der Stadt am Lake Waihola.

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Badepause im Lake Waihola bei Dunedin

Etappe 5: Waikouaiti – Otago Peninsula – Lake Waihola
Strecke: 120 km
Übernachtung: Lake Waihola Holiday Park

Durch Central Otago nach Queenstown & Glenorchy

In Central Otago herrschte im Februar eine Mordshitze – typisch für den Spätsommer in Neuseeland in dieser Region, wo es im Winter hingegen richtig frostig wird.

Nach einem erfrischenden Bad im knallblauen Clutha River, dessen Ufern der SH 8 nach Nordwesten folgt, erkundeten wir zuerst die Flat Top Hill Conservation Area am Butchers Dam, einem von vielen historischen Staudämmen entlang des Clutha River. Das hier ist Goldrausch-Gebiet und man erkennt es nicht nur an vielen Hinterlassenschaften, sondern oft auch an der Umformung der Landschaft. Auf der Suche nach Gold wurden Flüsse aufgestaut und Berge abgetragen, wortwörtlich.

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Spuren des Goldrauschs am Butchers Dam

Diese spannende Etappe beendeten wir mit einem Lunch-Stop in Alexandra, wo wir eigentlich zur “Clock on the Hill” wandern wollten (da ist tatsächlich eine große Uhr an einer Felswand befestigt worden) – wir kamen aber nur bis zur passend benannten “Shaky Bridge” über den Manuherikia River, dann wurde es uns einfach zu heiß.

Nach einem letzten Zwischenstopp in Cromwell (für eine leckere Realfruit-Icecream!) und einem Mega-Stau in Queenstown endete die lange und sehr abwechslungsreiche Tagesetappe auf dem schönsten Campingplatz in Neuseeland: in den Bergen hinter Queenstown am einsamen Moke Lake.

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Abend-Idyll am Moke Lake

Etappe 6: Lake Waihola – Alexandra – Queenstown
Strecke: 260 km
Übernachtung: DOC Moke Lake Campsite

Der nächste Tag stand ganz im Zeichen des “Herrn der Ringe”: Wir schauten uns erst einen Drehort am Twelve Mile Delta am Ufer des Lake Wakatipu an, dann fuhren wir weiter am Lake Wakatipu entlang nach Glenorchy – und von dort nach Paradise, wo zahlreiche Szenen für “Herr der Ringe” und “Hobbit” entstanden. Aber auch für Nicht-Filmfans ist diese abgeschiedene Gegend zwischen dem Rees und dem Dart River ein Traum!

-> Noch mehr Herr der Ringe Drehorte auf der Südinsel

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Glenorchy: einmal ins Paradies und zurück

-> Hier beschreiben wir diesen Roadtrip ins Paradies (den wir 2011 schon einmal gemacht hatten)

Etappe 7: Queenstown – Paradise – Glenorchy
Strecke: 110 km
Übernachtung: Mrs. Woolys Campground in Glenorchy

Wanaka

Der nächste Tag führte uns zurück in die Zivilisation. Das wuselige Queenstown haben wir nur durchfahren, um in den Ortsteil Kelvin Heights zu gelangen. Dort sind auf dem Gelände einer Rotwild-Farm weitere “Herr der Ringe”-Drehorte zu bewundern – plus atemberaubende Panoramasichten auf Queenstown und den Lake Wakatipu, plus süße Ziegen und Schweine zum Füttern und Streicheln!

Queenstown mit Kindern Deer Park Heights

Gleich am Anfang wird klar, warum es Deer Park Heights heißt

-> Unsere Queenstown-Tipps für Familien

Über die Crown Range Road (die wir mit unserem Maui-Camper eigentlich gar nicht befahren durften…) fuhren wir dann nach Wanaka; einer unserer Lieblingsorte in Neuseeland. Hier schauten wir uns natürlich den “Wanaka Tree” an (den es 2011 entweder noch nicht gab, oder er war einfach noch nicht berühmt), gingen im See baden und aßen leckeres Eis bei Patagonia Chocolates.

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Klassiker: der Wanaka Tree

Außerdem nahmen wir uns hier eine kleine Eltern-Auszeit und gingen abends ins sehr coole Cinema Paradiso, wo man auf kuscheligen Sofas oder in einem umgebauten Cabrio sitzt, während der Film läuft.

Einen weiteren Tag in Wanaka verbrachten wir auf dem See – gleich morgens brachte uns das Wanaka Water Taxi zur kleinen Mou Waho Island (das dauert eine Weile, daher ist es ein Halbtagsausflug). Hier leben sehr freche Weka und man kann zum Arethusa Pool laufen: einem kleinen See mit einer Insel, die auf einer Insel im See liegt. Sieht toll aus und ist ein lustiges Wortspiel, stimmts?

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Eine Insel in einem See auf einer Insel in einem See: Mou Waho Island

Etappe 8: Glenorchy – Wanaka
Strecke: 115 km
Übernachtung: Hampshire Holiday Park Wanaka*

Über den Haast Pass nach Franz Josef an die West Coast

Die Straße von Wanaka über den Haast Pass gilt als eine der schönsten Routen Neuseelands und wir können das bestätigen. Bei Traumwetter (allerdings mit einer dicken schwarzen Regenfront direkt vor uns) fuhren wir an die West Coast hinüber und hielten nur kurz an für diverse Wasserfälle und den Walk zu den Blue Pools (die wir allerdings nicht sehen konnten, weil die Hängebrücke auf der zweiten Hälfte dieses Weges damals noch gesperrt war).

Neuseeland 2024 Haast Pass

Über den Haast Pass geht es an die West Coast

Nach einer Mittagspause im sehr rustikalen “Hard Antler”-Restaurant in Haast hatten wir die Regenfront fast eingeholt – sie wartete freundlicherweise auf uns, als wir das Örtchen Franz Josef/Waiau erreichten.

Etappe 9: Wanaka – Haast – Franz Josef
Strecke: 290 km
Übernachtung: Campervan Park Franz Josef

Der obligatorische kurze Walk zum Glacier Viewpoint und zum Sentinel Rock hat uns nicht so beeindruckt – zu kurz ist der Franz Josef Gletscher inzwischen, zu viele Helikopter surrten über unseren Köpfen, zu groß war der Besucherparkplatz, zu voll und zu teuer das Örtchen. Das hübsche West Coast Wildlife Centre* mit dem Kiwi-Nachthaus war nett, wenn auch nicht so beeindruckend wie das National Kiwi Centre in Hokitika.

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Bald ganz weg: der Franz Josef Glacier

Weiter führte uns die Fahrt an diesem Tag nur bis ins nahe Küstenörtchen Okarito. Hier haben wir mal gar nichts gemacht – außer die wilde Küste zu genießen, Feuer am Strand zu machen, die eleganten White Herons in der Okarito Lagoon zu beobachten und vom Okarito Trig Walk die Aussicht zu genießen. Wow!

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Okarito: Westcoast-Kitsch

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Blick auf die Okarito-Lagune vom Trig Walk

Etappe 10: Franz Josef – Okarito
Strecke: 30 km
Übernachtung: Okarito Campground

Unsere Fahrt nach Hokitika unterbrachen wir mit einem echten Abenteuer: Wir machten uns auf die Suche nach den Amethyst Hot Springs. Die liegen nahe dem Örtchen Harihari an einer nicht markierten Stelle am Ufer des Wanganui River, einem wilden West-Coast-Fluss, der von Schwärmen von Sandflies bewacht wird.

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Geheimtipp: die Amethyst Hot Springs im Wanganui River

-> Mehr über diese unbekannte Wanderung lest ihr in meinem Mini-Reiseführer “Neuseeland abseits der Pfade”!

Das Ziel unserer Tagesetappe war Hokitika – hier spazierten wir im Sonnenuntergang am Strand herum, der von unzähligen Treibholz-Kunstwerken geschmückt ist, und beendeten den Abend mit einem Besuch der zauberhaften Glowworm Dell.

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Etappe 11: Okarito – Hokitika
Strecke: 130 km
Übernachtung: Hokitika Holiday Park* (etwas nördlich des Ortes)

Über Arthurs Pass zurück nach Christchurch

Von Hokitika aus fuhren wir noch ein Stück entlang der West Coast nach Norden, um uns in Greymouth das neue Museum “Pounamu Pathway” anzuschauen und dem Motukiekie Beach einen erneuten Besuch abzustatten. Dieses wilde Stück Küste mit seinen großen orangeroten Seesternen ist für uns die Quintessenz der West Coast!

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Wild, rau, wundervoll: Motukiekie Beach bei Greymouth

Nach diesem Abstecher wendeten wir unseren Camper schweren Herzens und bogen bald auf den SH 73 ein, der uns nach Osten in Richtung Arthurs Pass führte.

-> Das könnt ihr an der West Coast mit Kindern erleben

Etappe 12: Hokitika – Greymouth – Arthurs Pass
Strecke: 140 km
Übernachtung: Jackson’s Retreat Alpine Holiday Park*

Eine Fahrt über den Arthur’s Pass ist extrem schön, weil man immer wieder spannende Zwischenstopps macht. Wir machten kurz Halt am verrückten Otira Stagecoach Hotel, dann hieß es Kaffee-Stopp in Arthur’s Pass Village und eine kurzen Wanderung zum Temple Basin.

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Auf dem Weg zum Temple Basin (im Winter ist das hier ein Skigebiet!)

Ein weiterer Stopp war das Cave Stream Reserve, wo wir zum zweiten Mal in die gruselige Höhle hineinschauten, uns aber nicht ins eiskalte, hüfttiefe Wasser wagten – die Höhlendurchquerung verschoben wir seufzend auf einen nächsten Besuch.

Am Ende landeten wir wieder in Christchurch – und am Ende des 2. Teils unserer Neuseeland-Reise. Am nächsten Morgen gaben wir unseren Maui-Camper ab und stiegen ins Flugzeug nach Auckland. (Wobei wir sämtliche Trinkflaschen gefüllt mitnehmen durften – nix Flüssigkeitenverbot!)

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Christchurch Airport: we like!

Etappe 13: Arthurs Pass – Christchurch
Strecke: 180 km
Übernachtung: South Brighton Holiday Park*

Teil 3: 7 Tage Nordinsel-Chillout im Mietauto

Für den dritten Teil unserer Reise durch Neuseeland blieb nun noch eine Woche Zeit – die wir auf zwei sehr entspannte Strand-Orte aufgeteilt hatten, die sehr typisch für Neuseelands Nordinsel sind.

Die erste Nacht verbrachten wir in einem hübschen Homestay* in Auckland, wo wir am nächsten Morgen mit Blick auf Rangitoto Island in Takapuna Beach frühstückten – und dann nach Süden fuhren. Unser erstes Ziel hieß Raglan!

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Chillaxen am Takapuna Beach

Etappe 15: Auckland – Raglan
Strecke: 170 km
Übernachtung: Airbnb Raglan Oasis

3 Tage Surfen in Raglan

Was macht man in Raglan? Na, surfen! Am wunderschönen Ngarunui Beach machten wir genau das – wobei dieses “Wir” nicht mich einschließt. Ich blieb mit einer hübschen Magen-Darm-Infektion in unserem Airbnb nahe der Toilette und aß Perenterol.

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Im Surfer-Mekka Raglan

Am Familien-Ausflug über gewundene, schmale Hinterlandstraßen zu den Bridal Veil Falls, zum Hot Water Beach in Kawhia und zum einsamen Ruapuke Beach konnte ich zum Glück wieder teilnehmen!

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Wo alle Wege enden: Ruapuke Beach

Nach drei Tagen in Raglan durchquerten wir die Nordinsel einmal komplett und fuhren hinüber an die Ostküste zur Coromandel Peninsula – mit einem wichtigen Zwischenstopp, auf den wir uns schon seit Monaten alle freuten: Wir besuchten das Hobbiton Movie Set (zum dritten Mal)!!

-> Alles, was ihr über das Hobbiton Movie Set wissen müsst

Etappe 16: Raglan – Matamata – Tairua
Strecke: 230 km
Übernachtung: Pretty on Paku Cottage*

3 Tage Chillaxen auf der Coromandel Peninsula

Mit unserer Ankunft in Tairua auf der beschaulichen Coromandel Peninsula war die letzte Etappe unserer Neuseeland-Reise eingeläutet.

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Mount Paku in Tairua: unser Herzensort

Entsprechend wehmütig fühlten wir uns, genossen aber dafür umso mehr die wunderschönen Ausblicke von unserer Terrasse, die abendlichen Kurz-Wanderungen zum Sonnenuntergang auf unseren “Hausberg” Mount Paku und die vielen Ausflüge, die wir in diesen drei Tagen gemacht haben:

  • zum Hot Water Beach in Hahei
  • zur Cathedral Cove (die gerade mal wieder gesperrt war, sodass wir einen Ersatzweg gelaufen sind)
  • zum Cookson Kauri Walk im wilden Kauareranga Valley
  • zum Hoffman’s Pool am Beginn des Kauaeranga Valley, wo man todesmutig aus ca. 5 m Höhe von einer Klippe springen kann
4 Wochen Neuseeland Reiseroute

Der Blick vom Mount Paku auf Pauanui

-> Noch mehr Ideen für euren Besuch auf der Coromandel Peninsula

Tairua ist unser Herzensort in Neuseeland – hier hatten wir schon 2011 mit dem Gedanken gespielt, einfach nicht mehr weiterzufahren. Nach 3 Tagen mussten wir allerdings schweren Herzens genau das tun – wir packten zusammen, fuhren gemütlich zurück nach Auckland, spazierten dort noch auf den Mangere Mountain für einen letzten Blick auf die Skyline und checkten dann für unseren Rückflug ein.

4 Wochen Neuseeland Reiseroute

Abschieds-Aussicht vom Mangere Mountain auf Auckland

Etappe 17: Tairua – Auckland
Strecke: 140 km

Ka kite, Neuseeland – bis zum nächsten Mal!

Fazit: 4 Wochen Neuseeland mit Auto und Camper

Auch unsere dritte Neuseelandreise mit Kindern (diesmal wieder nur zwei…) war wunderschön. Ob wir die Nordinsel oder die Südinsel schöner finden, können wir immer noch nicht sagen – oder wissen, dass man sich da nicht festlegen kann.

Wir sind viel gefahren – ca. 1.600 km im Wohnmobil auf der Südinsel und ca. 1.400 km im Mietauto auf Süd- und Nordinsel. Damit sind wir insgesamt genauso viel unterwegs gewesen wie 2018, als wir 4 Wochen lang im Camper durch Neuseeland gefahren sind und jeden Tag woanders übernachtet haben. Lustig, denn wir hatten gedacht, dass unsere längeren Aufenthalte in Christchurch, Blenheim, Kaikoura, Raglan und auf Coromandel eigentlich die Fahrtstrecken reduzieren würden… Pustekuchen!

Das wieder aufgebaute Christchurch haben wir sehr ins Herz geschlossen, genauso wie wir die Metropole Auckland absolut cool finden, vor allem die nördlichen Stadtteile Devonport und Takapuna.

Unsere Entscheidung, Mietauto-Etappen und einen Camper-Roadtrip zu verbinden, erwies sich als goldrichtig! So konnten wir die Vorteile beider Reisearten kombinieren, was vor allem für unseren Teenager und den Familienfrieden hervorragend war.

So sehr wir die Unabhängigkeit des Camper-Reisens lieben – es hat auch schon was, die Vorzüge eines Motels oder Apartments mit Whirlpool, geräumiger Küche und Privatsphäre im eigenen Schlafzimmer zu genießen. Ganz zu schweigen davon, wie viel angenehmer man in einem wendigen Auto auf den kurvigen Gravel Roads im Hinterland unterwegs ist!

Mit der Wahl der Verkehrsmittel ging auch die Entscheidung Inlandsflug statt Fähre einher – so konnten wir bequem zwischen Nord- und Südinsel wechseln und mussten keine Sorge wegen Verspätungen oder Fähr-Ausfall haben. Das kommt wegen der veralteten Flotte und des sehr wechselhaften Wetters nämlich immer häufiger vor.

-> Hier lest ihr mehr über die Fährverbindung zwischen Nord- und Südinsel

Inlandsflüge in Neuseeland sind außerdem so angenehm und völlig unvergleichbar mit innerdeutschen oder innereuropäischen Flügen, dass wir sie richtiggehend genossen haben (wir haben aber auch Kinder, die den 17-stündigen Flug Doha-Auckland als Reise-Highlight empfunden haben).

4 Wochen Neuseeland waren natürlich – wie immer – viel zu kurz, aber mit Schulkindern will man nicht meckern, wenn wenigstens das möglich ist. Und da wir auch bei unserer dritten Neuseelandreise mit Kindern noch nicht alle Regionen des Landes gesehen haben, kommen wir definitiv zurück!

Jenny

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